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Homeovision | Badiaga

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    Badiaga

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    REMEDY ABBREV.

    Bad.

    MASTER PROVER

    Dr. Anton Rohrer, OEGHM, Austria

    YEAR

    1985

    PROVING METHOD

    Classical

    PLACEBO?

    Yes

    BLINDING?

    Remedy unknown to the 15 provers

    PHARMACY OF REMEDY IN PROVING

    unknown

    Description of the substance

    A homeopathic proving- now termed a homeopathic pathogenetic trial- of Badiaga, the Sweetwater sponge

    Eine homöopathische Arzneimittelprüfung von Badiaga, dem Süsswasser- Schwamm

     

    Proving document available currently only in German

    published in the Austrian journal Documenta Homoeopathica No.7

     

    Eine Arzneimittelprüfung mit Badiaga D 30

    Der Flußschwamm, Spongia fluviatilis, im Russischen Badiaga genannt, ist ein altes russisches Volksheilmittel, welches vor allem gegen Drüsenleiden, Drüsenschwellungen, Blutergüsse und Hämorrhoiden gebraucht wurde. Hahnemann, dem dies bekannt war, setzte Badiaga ein, aber seine Witwe verhinderte die Veröffentlichung seiner Erfahrungen.

    Das in der homöopathischen Literatur beschriebene Arzneimittelbild geht im wesentlichen auf einen einzigen Prüfer zurück, der Badiaga in der C 30 einnahm. Einige Symptome, die von C. Hering stammen und die Symptome, die beim Verreiben der Substanz beobachtet werden konnten, wurden ebenfalls in Allens „Encyclopädie" aufgenommen.

    Die hier beschriebene Prüfung wurde im März 1985 von Grazer Ärzten durchgeführt. Wir wollten erste Selbsterfahrungen als Prüfer sammeln, gleichzeitig bereiteten wir uns auf die Frühjahrstagung in Grado vor, wo wir Arzneien, die im Zusammenhang mit dem Meer stehen, besprechen sollten.

    Badiaga entstammt nicht dem Meer, es ist der Süßwasserschwamm. Die stoffliche Wirkung beruht wie beim Meerschwamm Spongia auf dem Jodgehalt.

     

    Geprüft wurde Badiaga D 30. An der Prüfung beteiligten sich 15 Personen, die die Arznei 3 Wochen lang einnahmen. Es wurden 3 Untergruppen zu je 5 Personen gebildet. 1 Gruppe nahm nur Verum, 1 Gruppe zuerst Verum, dann Plazebo und die 3. nur Plazebo. Diese Einteilung hält bei der kleinen Zahl von Prüfern nicht jeder Kritik stand. Einige Prüfer, die zuerst Verum, dann Plazebo nahmen, konnten in der Plazebophase Symptome beschreiben, die mehrere Prüfer ähnlich erlebten oder die in der Literatur bereits beschrieben wurden. Wir interpretieren diese „Plazebosymptome" als Symptome der Nachbeobachtungsphase und haben sie bei aller Strenge der Auswertung in das Prüfungsbild einbezogen.

     

    Geist und Gemüt

    Gerade bei den Geist- und Gemütsymptomen kommt die Polarität dieses Mittels, oder die Erst- und Nachwirkungsphase der Arzneigabe, zum Vorschein. Wir finden die Polarität zwischen innerer Unruhe, Aktivität, gesteigerter Leistungsfähigkeit einerseits und Müdigkeit, Lustlosigkeit, mangelnder Konzentration andererseits.

     

    Prüfer 1

    Erstmalig ohne Morgenmüdigkeit aufgestanden und früh aufgewacht. Aufgekratzt und arbeitsunwillig (3. und 9. Tag der Prüfung). — Unkonzentriert, müde, lustlos, kann sich nicht überwinden zu studieren, bereits um 22 Uhr zum Schlafen niedergelegt. Anhaltende Unlust zu lernen (3. und 4. Tag der Nachbeobachtung).

    Prüfer 6

    Gefühl gesteigerter Leistungsfähigkeit bis zum Abend. Abends müde, aber innerlich ein Gefühl der Ruhelosigkeit und Ausgelassenheit. — Abends gesprächiger als sonst (2., 4. und 5. Tag).

    Prüfer 2

    Große Müdigkeit den ganzen Tag über, „brauche viel Kraft, um meine tägliche Arbeit zu tun" (3., 4. und 8. Tag).

    Das Symptom „Herzklopfen bei freudiger Gemütsbewegung" konnte nicht reproduziert werden, wohl beschreibt der Prüfer [6]: Ausgelassenheit, leichte euphorische Stimmung (2. und 5. Tag).

     

    Schlaf

    Bei mehreren Prüfern kommt es zu Schlafstörungen und wirren Alpträumen.

    Prüfer 3

    Einschlafschwierigkeiten, oberflächlicher Schlaf mit wilden Träumen, oft aufgewacht (3. — 5. Tag der Nachbeobachtung).

    Prüfer 4

    Träume von Kriegsereignissen (kommt sonst nicht vor) (4. Tag). — Unangenehme, heftige, lebhafte Träume vor allem gegen Morgen (5., 7., 9., 15. und 19. Tag).

    Prüfer 1

    Ungewöhnlich traumreicher Schlaf, bessere Erinnerung an Träume als sonst. — Aus schweren Träumen einige Male erwacht (2. und 11. Tag). Leider konnten im nachhinein keine Trauminhalte außer Träume von Kriegsereignissen in Erfahrung gebracht werden.

     

    Kopf

    In der alten Arzneimittellehre heißt es: „Kopfschmerz, sich auf beide Augäpfel erstreckend, schlimmer durch jede Bewegung der Augen." Bei dieser Prüfung werden Kopfschmerzen beschrieben, die verschieden lokalisiert sind, meist dumpf-drückend wie bei katarrhalischen Erscheinungen.

    Prüfer 1

    Aufgewacht mit dumpf drückendem Kopfschmerz im Scheitelbereich, pulsierend bei Bewegung, dauert bis 13 Uhr (6. Tag).

    Prüfer 6

    Drückende, beständige Schmerzen über dem rechten Auge, frische Luft bessert (l. Tag). — Drückende Schmerzen über dem rechten Auge und Druck im rechten Oberkiefer. Druck von innen nach außen. Schwellung am Oberkiefer rechts über dem Austritt des N. infraorbitalis (16. Tag). — Kopf drücken wie zu voll, dumpfer Druck im linken Ohr wie bei Katarrh. Völlegefühl im ganzen Kopf (7. Tag).


    Meist werden die Kopfschmerzen im Stirnbereich beschrieben, genauer: über den Augen und von dort über die Stirn bis in den Oberkiefer sich ausbreitend. Es kommt zu Druckgefühl und Schwellung am Oberkiefer bei einem Prüfer, der nie mit Kieferhöhlenaffektionen zu tun hatte.

    Prüfer 6

    Druck auf Nase und beide Kieferhöhlen, wie zu voll, Druckgefühl in den Oberkieferknochen. Druck im linken Ohr wie bei Katarrh (5. Tag).


    Hering schreibt: „Linke Wange und Oberkiefer empfindlich auf Berührung."

     

    Auge

    Die bei Badiaga beschriebene Empfindlichkeit der Augäpfel und der Kopfschmerz hinter den Augen erschienen in dieser Prüfung nicht in dieser Deutlichkeit.

    Prüfer 3

    Seröse Konjunktivitis am linken Auge (9. Tag).

    Prüfer 1

    Er erwacht mit Spannungsgefühl am linken lateralen Augenwinkel. (Zeichen eines beginnenden Hordeolums?) Die Schwellung ist am nächsten Tag abgeklungen (2. und 3. Tag der Nachbeobachtung).

     

    Atmungsorgane

    Da die Arzneimittelprüfung im März durchgeführt wurde, mußten alle Beschwerden eliminiert werden, die durch interkurrente Infekte erzeugt wurden. In das Arzneimittelbild wurden nur die Symptome aufgenommen, die bei mehreren Prüfern erschienen oder mit einer Modalität auftauchten, die der Prüfer noch nie erlebt hatte.
    Es kommt zu Jucken und Brennen in der Nase, Niesreiz und Niesen, Fließschnupfen mit plötzlichem Einsetzen des Schnupfens. Krampfhafter, trockener, anfallsartiger Husten. Das Symptom „Bei Husten fliegt der Schleim gewaltsam aus Mund und Nase" konnte nicht beobachtet werden. Beim Fließschnupfen wurden Besserung durch Wärme wie durch Kälte beobachtet.

    Prüfer 3

    Brennen in der Nase und heftiges Niesen, mehrmals am Tage (4. Tag).

    Prüfer 6

    Beim Schauen in die Sonne heftiger Niesreiz mit öfterem Niesen (2. Tag).

    Prüfer 3

    Fließschnupfen (7. und 11. Tag).

    Prüfer 6

    Abends plötzlich wäßriges Sekret aus der Nase tropfend (4. Tag).

    Prüfer 2

    Um 20 Uhr plötzlich Einsetzen eines heftigen Fließschnupfens (1. Tag Nachbeoachtung). — Husten mit Hustenanfällen, krampfartig. Husten trocken, anfallsartig, quälend, auch nachts (6.-8. Tag).

    Prüfer 3

    Hustenreiz mit Kratzen im Hals (2., 11. und 12. Tag).

     

    Herz und Kreislauf

    Es werden nur wenige Symptome beschrieben.

    Prüfer 3

    Herzklopfen bei Anstrengung (10. Tag).

    Prüfer 2

    Am Vormittag für 20 Minuten Beklemmungsgefühle über dem Herzen, Druck über dem Herzen (2. und 3. Tag).

    Prüfer 3

    Retrosternales Druckgefühl (3. Tag).

     

    Mund

    Im Mund kommt es zu Brennen am weichen Gaumen bei einem Prüfer, ein anderer Prüfer konnte eine weiß belegte Zunge beobachten.

     

    Hals

    Auch in der Beurteilung der Symptome von Hals und Kehlkopf waren wir durch das häufige Auftreten von Infektionen in der kalten Jahreszeit sehr vorsichtig.

    Prüfer 6

    Trockenheit im Hals mit Brennen nur rechts beim Schlucken (13. Tag).

    Prüfer 4

    Halsschmerzen, Fremdkörpergefühl im Kehlkopf, „ein Frosch im Hals", „Gefühl einer Nadel hinter dem Kehlkopf" (10.—22. Tag).

     

    Verlangen nach Essen und Trinken

    Es wurden gesteigerter wie herabgesetzter Appetit beobachtet. Auffallend ist vermehrter Durst. Übelkeit wird durch Essen gebessert.

    Prüfer 2

    Durst gesteigert, Verlangen nach kalten Flüssigkeiten (4. und 6. Tag). — Es kommt zu Druckgefühl im Magen und Übelkeit, durch Essen gebessert (Prüfer 2 am 1. Tag).

     

    Extremitäten, Muskulatur

    Mehr als die Hälfte der Prüfer beschreibt an verschiedenen Körperstellen rheumatische Beschwerden, die durch Wärme oder Bewegung gebessert werden. Das in der Literatur beschriebene „schmerzhafte Wundheitsgefühl" wird ebenso beobachtet wie krampfartige und ziehende Muskelschmerzen:

    Prüfer 6

    Ziehende Schmerzen im linken Knie und in der linken Wade. Im Stehen drückt es in der linken Wade, durch Bewegung gebessert (7. Tag).

    Prüfer 5

    Am Vormittag plötzlich krampfartiger Schmerz im linken Unterschenkel, besser durch Wärme (2. Tag der Nachbeobachtung) — krampfartig ziehende Schmerzen in der linken Wade (6.—11. Tag der Nachbeobachtung)

    Prüfer 3

    Gegen Abend starke Schmerzen in den Schultermuskeln (11. Tag)

    Prüfer 5

    Schmerzen im linken Arm in der Nacht. Wacht in den frühen Morgenstunden davon auf, tagsüber besser. — Wundes Gefühl im linken Arm (4. und 5. Tag der Nachbeobachtung)

     

    Haut und Nägel

    Bei einem Prüfer kommt es zum Beginn eines periungualen Panaritiums. Sonst zeigt sich die Neigung zu Hauteiterungen und Hautjukken.

    Prüfer 1

    Am Morgen berührungsempfindliche Großzehe, leicht geröteter, geschwollener Nagelfalz. Zehe am nächsten Tag unverändert, geringe eitrige Sekretion (5. Tag).

    Prüfer 1

    Vermehrte Neigung zu Haarbalgentzündungen, besonders in der linken Augenbraue (6. und 13. Tag).

    Prüfer 6

    Nach "Waschen mit Jodseife juckende Papel am 4. Finger, muß kratzen, was nicht bessert (3. Tag).

    Prüfer 5

    Fingernägel reißen ein (6. und 8. Tag)

     

    Sensibilität

    In der alten Prüfung zeigt sich eine vermehrte Berührungsempfindlichkeit der Haut, ein Wundheitsgefühl. Auch bei dieser Prüfung wird die Sensibilität gesteigert und es kommt zu Mißempfindungen bei Berührung.

    Prüfer 1

    „Gefühl, als säße ich auf Borsten oder Nägeln, ich muß auf dem Sessel ständig hin- und herrutschen" (1. Tag).
    Wir können dieses Symptom zur Diskussion stellen, da es bereits am 1. Tag der Prüfung aufgetreten ist und nicht reproduzierbar war. Da es zu diesem Grundzug von Badiaga, der Berührungsempfindlichkeit, paßt, erwähnen wir es.

    Prüfer 2

    Handtellergroßer Bezirk am rechten vorderen Teil des Oberschenkels fühlt sich heiß an, „wie wenn heißes Wasser daraufkommt"; die Empfindung dauert nur wenige Sekunden. Hitzegefühl am rechten Oberschenkel, kommt und vergeht plötzlich, mehrmals am Tag.
    Dieses Symptom tritt während der Prüfung hartnäckig auf: Vom 5.—14. Tag der Prüfung und am 1. Tag der Nachbeobachtung.

    Prüfer 3

    Frösteln, vor allem durch Berührungsreize, etwa einen rauhen Pullover (11. Tag).

     

    Fieber, Frost

    Aus der Prüfung ergibt sich eine gewisse Kälteempfindlichkeit:

    Prüfer 3

    Frösteln, abwechselnd mit Schweißausbrüchen (9. Tag). Frösteln, auch im warmen Raum, vor allem durch Berührungsreize ausgelöst (11. Tag).

    Prüfer 6

    Frösteln am ganzen Körper, aber Abneigung gegen den warmen Raum, auch Bedürfnis sich zuzudecken, jeder kalte Luftzug verursacht Frösteln (14. Tag).

    Aber auch:

    Prüfer 2

    Hitzegefühl nachts (3. Tag).

    Prüfer 3

    Schwindelgefühl, zugleich Schweißausbrüche, abwechselnd mit Frösteln (7. Tag).

     

    Modalitäten

    Die Betonung einer Körperseite ergibt sich nicht aus der Prüfung. Die bei einem Prüfer (6) auftretende Rechtsseitigkeit der Beschwerden im Kopf- und Halsbereich läßt sich mit einer gewissen Leberbelastung des Prüfers (Hyperbilirubinämie in der Anamnese) erklären. Bei einem Prüfer (3) tritt die Konjunktivitis nur links, bei Prüfer (1) ein Spannungsgefühl am linken lateralen Augenwinkel auf. Auch die rheumatischen Beschwerden werden eher auf der linken Seite beschrieben.
    Gewisse Symptome treten „plötzlich" auf. 2 Prüfer, (2) und (6), beschreiben ihren Schnupfen als plötzlich einsetzend, bei beiden am Abend. Auch rheumatische Schmerzen treten plötzlich auf (Prüfer 5).
    Aus den tageszeitlichen Verschlimmerungen läßt sich keine Gewichtung erkennen. Rheumatische Beschwerden werden bei Prüfer (6) durch Bewegung gebessert. Prüfer (5) hat Schmerzen im linken Arm in der Nacht, die tagsüber besser werden. Auch hier kann man eine Besserung durch Bewegung annehmen. Das steht im Gegensatz zur alten Arzneimittelprüfung, wo eine Besserung der Muskelschmerzen durch Ruhe festgestellt wurde. Wichtig sind Berührungs- und Kälteempfindlichkeit.

     

    Zusammenfassung der Hauptwirkungsrichtung

    Biphasische Wirkung auf Gemüt, Antrieb und Konzentration. Kopfschmerzen über den Augen. Katarrhalischer Kopfschmerz. Plötzliches Auftreten von Fließschnupfen oder rheumatischen Beschwerden. „Rheuma" in Gelenken und Muskulatur. Sensibilitätsstörung der Haut mit Berührungsempfindlichkeit. Frostigkeit.

     

    Eine Krankengeschichte zu Badiaga

    Im Juni 1985 kommt ein 57jähriger kräftiger Mann mit folgendem Röntgenbefund aus dem Jahr 1983 in die Ordination: „Hochgradige Gonarthrose und Femoropatellararthrose beider Kniegelenke, rechts stärker ausgeprägt, Gelenkchondromatose rechts medial und dorsal. Arteriosklerose der A. poplitea bds."
    Der Patient ist leidenschaftlicher Bergwanderer. Durch die schmerzhaften Abnützungen der Kniegelenke ist er in seiner Beweglichkeit stark eingeschränkt. Die Schmerzen treten in den Kniegelenken hauptsächlich beim Abwärtsgehen auf. Aber nicht nur in den Gelenken selbst, es verspannt sich die Muskulatur im ganzen Bein, besonders schmerzhaft sind die Muskeln des vorderen Teils des Unterschenkels, die Sehnen der Fußschaufel und der Kniekehle sind verspannt und „wie zu kurz". An der Außenseite des Oberschenkels „brennt es". Bei längeren Märschen zieht und spannt es im Bein, ausgehend von den Muskeln der Außenseite des Unterschenkels, rechts ist alles schlimmer als links. Diese Steifigkeit und ein „zerschlagenes" Gefühl der Muskulatur tritt auch morgens auf und bessert sich nach einiger Bewegung, er muß sich „eingehen".
    In der Jugend hat er stark unter Heuschnupfen gelitten und oft Mandelentzündungen gehabt. Auch sei er öfter verkühlt, dann habe er einen reichlichen gelben Schnupfen.
    Aufgrund der begleitenden Lokalsymptome wie Muskelschmerzen, ziehend und spannend, die besonders auf die Fußschaufel ausstrahlen und dieses „wunde Zerschlagenheitsgefühl" wird Badiaga D 3 verordnet. Nach Einnahme von Badiaga D 3 über 6 Wochen bessern sich diese Muskelschmerzen wesentlich. Die Schmerzen im rechten Kniegelenk selbst sind noch vorhanden, sie sind erträglich. Der Patient kann den schönen Sommer und Herbst für Bergtouren nutzen.
    Es ist klar, daß es damit nicht gelang, den arthrotischen Prozeß selbst zu beeinflussen, dazu bedarf es tiefer wirkender antipsorischer Arzneien in höherer Potenz. Angesichts der fortgeschrittenen Arthrose erwies sich Badiaga bei diesem Patienten als das richtige Palliativmittel. Es ist gleichzeitig eine Bestätigung der bewährten Indikation „Gonarthrose".

    (Anschrift des Verfassers: Dr. med. Anton Rohrer, Dorfplatz 2, A-8734 Großlobming)