HOMÖOPATHIE BEI NUTZTIEREN

(Francesca Pisseri)

 

Die Rolle des homöopathischen Tierarztes bei Nutztieren sichert nicht nur die Gesundheit und das Wohlergehen des Nutztieres, sondern trägt auch indirekt zur Sicherung der menschlichen Gesundheit bei dank des Einsatzes von Mitteln, die frei sind von Nebenwirkungen oder Rückständen im Tierprodukt oder der Umwelt.

 

Bei der biologischen Aufzucht und- allgemeiner gefasst- in der Zootechnologie, die den Modellen der Umweltverträglichkeit und der Ethik im Zusammenleben von Mensch und Tier Rechnung trägt, muss der Beitrag des Tiermediziners mit anderen Faktoren zusammenspielen, wie z.B. Agronomie, Zootechnologie, Ökologie, um alle konkurrierenden Bestandteile des agro-ökologischen Gleichgewichts zu berücksichtigen und eine fundierte Analyse jeglicher Gründe zu erhalten, die dieses Gleichgewicht stören könnten. Daher ist der holistische Ansatz der homöopathischen Methode auch in der Zootechnologie offenkundig.

 

Bei jeder akuten oder chronischen Gesundheitsstörung im Einzelfall wird die klassische Homöopathie, d.h. die Verordnung eines einzelnen  Arzneimittels angewendet. Andererseits, sofern es ein Problem bei mehr als einem Tier betrifft, kann ein “Gruppenmittel” verordnet werden, das dann zur Behandlung an den gesamten Bestand oder an einzelne Tiere verabreicht wird.

 

 

VORTEILE DER ANWENDUNG HOMÖOPATHISCHER VERFAHREN BEII NUTZTIEREN

 

Homöopathische Methoden im Bereich der Zootechnologie zielen darauf verschiedene Ziele zu erreichen

 

- Ausschluss von Rückständen in Produkten tierischen Ursprungs

- keine Auswirkung auf die Umwelt

- Verhinderung von Mehrfachresistenzen

- besseres Allgemeinbefinden des Tieres

- kostengünstige Therapie

- Einsatz medizinischer Vorbeugung

- Antwort auf den steigenden Bedarf an Tierprodukten aus ökologisch nachhaltigen Betrieben,die das Wohl des Tieres achten.