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    Aegopodium podagraria

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    REMEDY ABBREV.

    Aego-p.

    MASTER PROVER

    Dr. G.Mattitsch, OEGHM, Austria

    YEAR

    1989

    PROVING METHOD

    Classical, a single blind trial

    PLACEBO?

    no placebo given

    BLINDING?

    Remedy unknown to the 11 provers

    PHARMACY OF REMEDY IN PROVING

    Dr. Peithner, Austria

    Description of the substance

    A homeopathic drug proving- now termed a homeopathic pathogenetic trial- of Aegopodium podagraria, the bishop`s weed

    Eine homöopathische Arzneimittelprüfung von Aegopodium podagraria, dem Giersch

     

    Proving document currently available in German only

    Published in the Austrian journal Documenta Homoeopathica No.12

     

     

    Arzneimittelprüfung mit Aegopodium podagraria

     

    Aegopodium podagraria (der Geißfuß, Giersch) ist eine der 2600 Arten umfassenden Familie der Doldenblüten- gewächse (Umbelliferae). Mit dieser Pflanzenfamilie stehen in erster Linie Kräuter vor uns, deren Blätter einen ungeheuren Gestaltungsreichtum aufweisen, wie er im Pflanzenreich sonst kaum aufzufinden ist. Die Variationen reichen von ganzrandigen einfachsten Formen, die vorwiegend im Wasser leben (Wassernabel, Hydrocotylae) über gekerbte, gezähnte, handförmig geteilte Blätter der feuchtigkeitsliebenden Waldkräuter (Sanicula europea) über doppelt, dreifach gefiederte Blätter der Wiesen- und Steppenumbelliferen (Schierling, Conium, Ferula asa foetida) bis zu Arten, die sich in ein luftiges, fadenfeines Blätterwerk hin auflösen (Fenchel, Dill). So kann man nach PELIKAN die Umbelliferen als Pflanzen des Luftigen verstehen, deren Blattorgan als differenziertes Zusammenspiel von Luft und Wasser, von Licht und Dunkelheit erscheint.


    Tastet die Pflanze in tausend Verzweigungen sich in den Raum hinaus, so staut sich dem entgegengesetzt in einer zentripetalen Bewegung die Kraft der Pflanze in einer fleischigen Wurzel, einem starken Wurzelstock oder einer schwellenden Knolle. Einem „Jahr der Wurzel", in dem sich eine kraftvolle Lebenssystole in der Erde aufbaut, folgt ein Jahr der Blüte und Frucht. Rasch hebt der Sproß sich empor, rafft gerade so viel Blattwerk an sich, wie sich nach oben mitnehmen läßt, dann zersplittert die Sproßachse in das Strahlenbüschel der Dolde. Jeder einzelne Strahl fährt noch einmal in ein Strahlenbüschel, das Döldchen auseinander. Das Ganze ist wie eine Ausstrahlung des vorjährigen Einstrahlungsvorganges. Auf die intensive Systole folgt nun die kraftvolle, oft explosive Diastole, in der sich die Pflanze nach allen Seiten hin verschwendet. Wie eine Sternenwolke schwebt die Fülle schier unzähliger Blüten über der grünen Pflanze, nur locker zum Schirm, zur Kuppel zusammengehalten. Die Blüten selbst sind unscheinbar, wenig farbig, meist grünlich-weiß und nur schwach duftend.


    In der Reife der Pflanze überwiegt ein Austrocknungsprozeß. Harte, trockene Früchte stehen am Ende des Blühens, die das ausstrahlende Motiv der Familie in Haare, stachelige Gebilde, Borsten und Warzen hin fortsetzt. Verhärtung, Verholzung und Verdorrung stehen am Ende dieses vitalen Prozesses.
    Aegopodium podagraria ist eine Pflanze des feucht-schattigen und der lockeren Böden von Laub- und Auwäldern. Von dort aus dringt sie in Waldschläge, an die Waldränder, an Bach und Flußufer, in schattige Hecken, an Zäune, unter die Obstbaumtraufen und schließlich in die Gärten vor, wo sie als Unkraut gefürchtet ist.


    Bei der 90% Wasser enthaltenden Pflanze fällt auf, daß der Wurzelstock viel Vitalität für sich zurückbehält. Ist der Blütenstiel aufgestiegen, hat sich in schöne weiße Dolden entfaltet und hierauf die trockenen kümmelähnlichen Samen hervorgebracht und ist er zuletzt abgestorben, so beginnt unterirdisch ein starkes, wucherndes, sich zerteilendes Wachstum. Der Wurzelstock treibt ein Heer von Ausläufern, aus deren Endknospen nächstes Jahr die Blütentriebe wieder aufsteigen werden. Diese für den Gärtner so leidvolle Eigenschaft hat letztlich Anlaß gegeben, Aegopodium podagraria einer homöopathischen Arzneimittelprüfung zu unterziehen.
    Einerseits war es die Jahrhunderte lange volksmedizinische Erfahrung von Aegopodium als die Gicht heilende Pflanze, die Interesse auf die Umbellifere weckte, andererseits aber die Beobachtung, daß die Ausläufer des Wurzelstockes hervorragend imstande sind, einen schweren verfestigten Boden aufzulockern, quasi zu durchlichten, zu drainagieren. Dies weckt unsere homöopathische Neugier. Was ist das für eine Pflanze, die Kraft ihrer Signatur von dem visionären, kollektiven Bewußtsein des Volkes als heilbringend, gerade bei gichtisch, rheumatischen, verhärtenden, salzartig ausfallenden Stoffwechselprozessen erkannt wird.


    Was ist das für ein Mensch, der gerade dieser Pflanze gegenüber in Beziehung tritt und prozeßhaft ähnliches widerspiegelt. Unsere Arzneimittelprüfung sollte Licht in diese Fragestellungen bringen.

     

    Anlage und Durchführung der Prüfung

    In Kärnten fand im Herbst 1989 eine Arzneimittelprüfung von Aegopodium podagraria statt.
    Zu dieser AMP haben sich 11 Personen zur Verfügung gestellt. Die Arznei war dem Prüfungsleiter (Dr. MATTITSCH), nicht jedoch den Probanden bekannt. Den Probanden wurde mitgeteilt, daß einer von ihnen Placebo erhalten werde, was aber nicht der Fall war. Die Arznei wurde von der Firma Dr. PEITHNER KG. zur Verfügung gestellt, der an dieser Stelle herzlich gedankt sei.

     

    Der Prüfungsablauf war folgender:
    Nach Erstellung der Anamnese und 1 Woche Vorbeobachtung (VB) nahmen die Prüfer 1 Woche Aegopodium D 3, dann nach 3 Nachbeobachtungstagen 1 Woche D 12 und nach weiteren 3 NB-Tagen ungefähr 1 Woche Aegopodium D 30 mit anschließender unterschiedlich langer Nachbeobachtung ein. Die Anzahl der Einnahmen richtete sich nach dem Auftreten der Symptome. Die Probanden trafen sich während der Prüfung dreimal gemeinsam mit dem Prüfungsleiter, wobei es zu wertvollem Erfahrungsaustausch kam. Von 11 abgegebenen Protokollen waren 10 auswertbar (bei einem Probanden traten keinerlei Symptome auf).


    Die folgende Tabelle 1 zeigt Protokoll-(Probanden-)Nummer, Geschlecht und Alter mit den einzelnen Prüfungsphasen. An der Arzneimittelprüfung nahmen 5 Männer und 6 Frauen zwischen 27 und 43 Jahren teil.

     

    Tabelle 1:  

    Übersicht über die Durchführung der AMP.
    VB: Vorbeobachtung, NB: Nachbeobachtung

     

    Prob. Nr.

    Geschl.

    Alter

    VB

    D3

    NB 1

    D 12

    NB 2

    D30

    NB 3

    1

    weibl.

    28a

    8d

    7d

    3d

    7d

    3d

    4d

    32d

    2

    weibl.

    27a

    8d

    7d

    3d

    7d

    3d

    7d

    5d

    3

    männl.

    28a

    8d

    7d

    3d

    7d

    3d

    7d

    lOd

    4

    männl.

    31a

    9d

    7d

    2d

    3d

    8d

    6d

    4d

    5

    männl.

    35a

    8d

    7d

    3d

    7d

    3d

    7d

    3d

    6

    weibl.

    27a

    8d

    6d

    2d

    6d

    2d

    4d

    5d

    7

    weibl.

    32a

    8d

    7d

    3d

    7d

    20d

    -

    -

    8

    weibl.

    29a

    8d

    7d

    3d

    7d

    4d

    5d

    7d

    9

    männl.

    43a

    8d

    6d

    4d

    7d

    6d

    5d

    6d

    10

    weibl.

    27a

    7d

    7d

    3d

    8d

    2d

    6d

    14d

    11

    männl.

    31a

    3d

    5d

    3d

    7d

    3d

    4d

    20d

     

     

    Protokollzusammenfassungen *)

    (* Die Beschreibung der einzelnen Probanden wird hier ohne „Anamnesen", „Symptomtexte" und Einnahmedaten wiedergegeben, da dies den Rahmen des Buches sprengen würde. Die gesamte AMP über Aegopodium podagraria liegt in der Österr. Gesellschaft für Homöopathische Medizin, Mariahilferstraße 110, A-1070 Wien, zur Einsicht auf.)

     

    Probandin 1

    Während der D 3-Einnahmephase war die Probandin meist gut gelaunt, gesellig, aber etwas unruhiger als sonst.

    An organotropen Symptomen traten ein Globusgefühl im Hals (2 Tage), leichte Übelkeit (3 Tage), und Beschwerden in der Schulter- und Nackenmuskulatur (2 Tage) auf.

     

    In der NB 1 kam es zur Rötung und zu Druckschmerz im Großzehengrundgelenk re. Diese Beschwerden hielten 10 Tage an (bis zu NB 2). Sie waren für die Probandin nicht von großer Wertigkeit, da diese Symptome in den letzten Jahren öfters auftraten.

    Während der D 12-Einnahmephase bemerkte sie eine leichte Antriebslosigkeit und eine stärkere Müdigkeit. Weiters berichtete sie über Schmerzen im rechten Handgelenk (1 Tag) und über ein Stechen in der Blase (3 Tage). Am letzten Tag unter D 12 sowie in den 3 folgenden NB-Tagen traten eine leichte Übelkeit und Magenschmerzen auf. Zusätzlich hatte sie an 2 Tagen der NB 2 leichte Darmsymptome (Zusammenschnürungsgefühl) mit weichem bis flüssigem Stuhl.

    Während der D 30-Einnahmephase berichtete sie über Geist/Gemütssymptome, wie Aggression, Ärger, Zorn, Niedergeschlagenheit bis zur leichten Depression. Die Probandin erkrankte am 2. Einnahmetag an einem grippalen Infekt (dabei trat seit 20 Jahren das erste Mal wieder Fieber auf). Sie setzte die Arznei für 3 Tage ab und erholte sich wieder langsam. Nach weiteren 2 Einnahmetagen wurde sie wieder unwirsch und niedergeschlagen. Sie beendete die Arzneimittelprüfung, da sie Angst hatte, depressiv zu werden.

     

    In der Nachbeobachtungsphase 3 ging es ihr in den ersten 3 Tagen körperlich und psychisch recht gut. Danach folgten 2 Tage mit Antriebslosigkeit und Niedergeschlagenheit. Ab dem 6. Tag fühlte sie sich wieder gut. An 6 Tagen der NB 3 spürte sie eine große Empfindlichkeit in den Brustwarzen. An einem Tag trat ein Trockenheitsgefühl im linken Auge auf. Die Probandin beendete die NB 3 nach 32 Tagen.

    Am eindrucksvollsten waren für die Probandin die Geist/Gemütssymptome unter der D30, die von der Aggression bis zur Depression reichten. Unter den organotropen Symptomen hatten für sie die Magensymptome mit der Übelkeit und der Juckreiz die größte Wertigkeit, da diese Symptome bei ihr sonst kaum vorkommen. Zu bemerken wäre noch, daß es seit der Arzneimittelprüfung, die jetzt mehr als 2 Jahre zurückliegt, zu keinen Beschwerden mehr in den Groß-zehengrundgelenken gekommen ist.

     

    Probandin 2

    Während der D 3 Einnahmephase schwankten die Geist/Gemütssymptome zwischen großem Tatendrang und Antriebslosigkeit. An körperlichen Symptomen traten Schmerzen im rechten Knie (1 Tag) und eine Kälteempfindlichkeit (1 Tag) auf. An 2 Tagen kam es zu einer Vorblutung (vorher und nachher hatte sie nie eine gehabt).

    In der Nachbeobachtungsphase 1 setzte die Menses ohne dysmenorrhoische Beschwerden, wie sonst üblich, ein. An einem Tag spürte sie einen schmerzhaften Lymphknoten am rechten Kieferwinkel. Am letzten Tag der NB 1 trat ein Juckreiz am ganzen Körper auf, der bis zum 1. Tag der D 12 anhielt.

    Während der D 12-Einnahmephase traten keine Symptome auf.

     

    In der Nachbeobachtungsphase 2 berichtete sie über stechende Schmerzen im BWS-Bereich (2 Tage). Außerdem kam es zu einer Zahnfleischschwellung am rechten Unterkiefer (1 Tag) und zum Auftreten eines Herpes an der Oberlippe links, der aber am nächsten Tag wieder völlig verschwunden war (sonst dauert es eine Woche bis zur Abheilung).

    Unter der D30-Einnahmephase hatte sie an einem Tag keine Ausdauer beim Autofahren. An 3 Tagen trat wieder ein Juckreiz am ganzen Körper auf. An 2 Tagen spürte sie ein Kratzen im Hals.

    In der NB-Phase 3 fühlte sie sich besonders ausgeglichen. Am 1. Tag trat eine schmerzhafte Rötung und Schwellung am linken Oberschenkel auf, die am nächsten Tag eiterte und inzisiert wurde. Abheilung nach 4 Tagen.
    Die Probandin beendete die NB 3 nach 5 Tagen.

    Die Probandin fühlte sich während der Arzneimittelprüfung recht wohl und stabil. Auffallend ist, daß die meisten Symptome in den Nachbeobachtungsphasen auftraten.

     

    Probandin 3

    Während der D 3-Einnahmephase fühlte der Proband eine Gelassenheit gegenüber psychischen Reizen. Er war bemerkenswert ruhig und ausgeglichen. An physischen Symptomen traten Bauchschmerzen und Stuhlprobleme auf.

    Die NB-Phase 1 war frei von Symptomen.

    An 2 Tagen der D 12-Einnahmephase hatte er das Gefühl wie auf Watte zu gehen. An einem Tag fühlte er sich wie zerschlagen. Am 5. Tag bekam er eine Rhinitis, die 6 Tage anhielt. Weiters berichtete er über Bauchschmerzen und Durchfall. In den letzten 2 Tagen traten Schmerzen im Schultergürtelbereich auf.

    Die Schulterbeschwerden hielten auch in der NB-Phase 2 und der D 30-Einnahmephase an und verschwanden erst am 2. Tag der NB 3.

    Während der D 30-Einnahmephase fühlte er sich an einem Tag ausgeglichen. An 3 Tagen befiel ihn eine leichte Müdigkeit und 2 Tage fühlte er sich wie zerschlagen. An einem Tag berichtete er über ziehende Schmerzen im LWS-Bereich.

     

    In der NB-Phase 3 fühlte er sich ausgeglichen (1 Tag). An einem Tag hatte er noch Schulterbeschwerden. Der Proband beendete die NB 3 nach 10 Tagen. Es traten keine weiteren Symptome auf.

    Subjektiv fühlte er sich durch die Symptome während der Prüfung nur wenig beeinträchtigt.

     

    Probandin 4

    Während der D 3-Einnahmephase traten Geist/Gemütssymptome, wie Abneigung gegen Konversation, Unruhe, Mutlosigkeit und Antriebslosigkeit auf. Erst am letzten Einnahmetag fühlte er sich wohl und war gut aufgelegt. Außerdem trat an fast allen Tagen eine Müdigkeit zu unterschiedlichen Tageszeiten auf. Er berichtete auch über viele physische Symptome, wie Blutandrang zum Kopf mit heißen Ohren (4 Tage), Schnupfen und Halsschmerzen (2 Tage), trockene Zunge (1 Tag), Magenbeschwerden (1 Tag), Harnveränderungen (4 Tage), Schulter- und Nackenverspannungen (2 Tage), schwere Beine (1 Tag) und ein grippiges Gefühl (1 Tag). Am 5. Tag machte er eine Einnahmepause, da er sich krank fühlte.

     

    In der NB 1 hatte er an einem Tag Schnupfen, an einem anderen Tag aß er süß und salzig durcheinander.

    Während der D 12-Einnahmephase traten wieder Geist/Gemütssymptome, wie Unruhe, Allein-sein-Wollen, Schreib- und Sprachfehler und eine depressive Verstimmung auf. Weiters berichtete er über einen Blutandrang zum Kopf mit Wallungen (3 Tage), Schnupfen und Halsschmerzen (1 Tag). An einem Tag war der Geschmackssinn gestört. Einmal hatte er Hunger nach Süßem und Saurem, ein andermal befiel ihn ein Heißhunger. An 2 Tagen hatte er ein taubes Gefühl in den Händen. Weiters berichtete er über eine Schwere in den Beinen mit Hitzegefühl (2 Tage). An einem Tag fühlte er sich grippig und hatte einen Schüttelfrost. Wegen seines schlechten A2 machte er nach drei Einnahmetagen eine 8tägige Nachbeobachtung.

     

    In dieser NB 2-Phase hielten die oben genannten Geist/Gemütssymptome noch 2 Tage an, danach spürte er deutlich mehr Elan und hatte wieder klare Gedanken. In den ersten 2 Tagen war er auch sehr müde und wie zerschlagen. Der Blutandrang zum Kopf trat auch in der NB 2 an 3 Tagen auf. Weiters berichtete er über Halsschmerzen (2 Tage), Übelkeit (1 Tag), Verspannungen in der Schulter (1 Tag), Kniebeschwerden (1 Tag), Schwere in den Beinen (2 Tage) und Juckreiz.

    In der D 30-Einnahmephase traten alle Geist/Gemütssymptome, wie Unruhe, Nichtsprechenwollen, Zerstreutheit und leichte Depression am 6. Tag auf (an diesem Tag nahm er versehentlich 2x5 Globuli ein). Auch alle körperlichen Symptome traten nur an diesem Tag auf. Er berichtete über eine Hitze im Kopf mit heißen Ohren, einen pappigen Mundgeschmack, Übelkeit, schwere und heiße Beine, Juckreiz und über ein grippiges Gefühl.

    Während der NB 3-Phase war er an einem Tag unwirsch und etwas nervös. An einem Tag spürte er eine Hitze im Kopf, an einem anderen Tag hatte er ein ungutes Gefühl im Magen. Einmal aß er süß und salzig durcheinander. Weiters spürte er Verspannungen im Schulter- und Nackenbereich (2 Tage) und Schmerzen in den Fußgelenken (1 Tag). Der Proband beendete die Nachbeobachtung nach 4 Tagen.

     

    Subjektiv fühlte sich der Proband während der Einnahmephasen deutlich schwächer - immer folgte auch eine größere Infektanfälligkeit mit grippigem Gefühl, Hitzegefühl und Hautjucken. Dabei kam es auch zu einer Lust- und Mutlosigkeit. In den Nachbeobachtungsphasen fühlte er sich wie nach einer Grippe. Er hatte den Eindruck, daß Symptome, die er auch sonst in milderer Form hat (heiße Füße, Kopfjucken, Hektik) sich deutlich verstärkten. Andere traten völlig neu auf (depressive Verstimmung) und verunsicherten ihn sehr. Es fiel ihm auf, daß deutliche Beschwerden am Bewegungsapparat auftraten.

     

    Probandin 5

    Bei diesem Probanden traten während der gesamten Arzneimittelprüfung keine Symptome auf.

     

    Probandin 6

    Während der D 3-Einnahmephase traten keine Geist/Gemütssymptome auf. An drei Tagen fühlte sie sich müde und schwach. An organotropen Symptomen fanden sich Kopfschmerzen (2 Tage), Augenbrennen (1 Tag), pappiger Mundgeschmack (3 Tage) und Appetitveränderungen. Weiters berichtete sie über eine Übelkeit und Magenschmerzen während aller 6 Einnahmetage (in der Vorbeobachtung hatte sie eine leichte Gastroenteritis). Diese Beschwerden hielten auch noch in der NB 1 an. Zusätzlich hatte sie an 5 Tagen eine Obstipation. Auffallend war, daß ihre Menses ohne die üblichen dysmenorrhoischen Beschwerden eintrat.

    An einem Tag hatte sie LWS-Beschwerden, weiters Schultergürtelbeschwerden (2 Tage), Schmerzen im Handgelenk (1 Tag), Schwere in den Armen (2 Tage) und Hüftgelenksschmerzen (2 Tage). An drei Tagen hatte sie trockene Lippen und einen Herpes lab., und an zwei Tagen berichtete sie über ein Kältegefühl.

    In der Nachbeobachtungsphase 1 war sie an einem Tag etwas depressiv mit dem Gefühl, bevorstehende Aufgaben nicht zu schaffen. An diesem Tag fühlte sie sich total abgeschlagen und träge. An einem Tag spürte sie eine große Kälteempfindlichkeit.

     

    Während der D 12-Einnahmephase berichtete sie über Geist/Gemütssymptome, wie Weinerlichkeit, Alleinseinwollen, Unruhe, leichte Depression und Konzentrationsprobleme. An drei Tagen trat wieder eine leichte Müdigkeit und Abgeschlagenheit auf. In einer Nacht erwachte sie öfters kurz aus dem Schlaf. Weiters hatte sie an 2 Tagen einen pappigen Mundgeschmack. An einem Tag berichtete sie über eine leichte Übelkeit, an einem anderen über Bauchschneiden. Beschwerden im Schulter-Nackenbereich (2 Tage), zusätzlich Knieschmerzen (1 Tag), Hautprobleme (3 Tage) und ein Kältegefühl (14 Tage).

     

    In der Nachbeobachtungsphase 2 traten Geist/Gemütssymptome, wie gute Laune, gutes Konzentrationsvermögen, aber auch Beklemmungsgefühl mit innerer Unruhe und Platzangst auf. Außer über Schmerzen im Schultergürtel (1 Tag) berichtete sie über keine körperlichen Symptome.

     

    Während der D 30-Einnahmephase war sie an einem Tag aufgekratzt, an einem anderen Tag unkonzentriert. An 2 Tagen war sie wieder abgeschlagen und müde. Weiters berichtete sie über verschlagene Ohren und einen Tinnitus li. (1 Tag). An zwei Tagen trat wieder der pappige Mundgeschmack und eine leichte Übelkeit auf. Sie berichtete noch über LWS- und Schulterbeschwerden (1 Tag), Schmerzen im Kniegelenk (1 Tag), schwere Beine (1 Tag), Juckreiz (1 Tag) und ein Kältegefühl (1 Tag).

     

    In der Nachbeobachtungsphase 3 kam es, außer an einem Tag, zu einer Gleichgültigkeit, zu keinen weiteren Geist/Gemütssymptomen. An drei Tagen war sie sehr müde und ihre Lider waren schwer. Sie berichtete über organotrope Symptome, wie verschlagene Ohren mit Tinnitus und Ohrenschmerzen (1 Tag), trockene Haut und trockene Lippen (2 Tage).

     

    Subjektiv empfand die Probandin, daß in den Tagen der Prüfstoffeinnahme langsam vieles zum Durchbruch kam, was schon länger nicht so richtig herauskonnte. Da sie sonst eher ein hyperaktiver Mensch ist, war für sie die Müdigkeit und Mattigkeit dieser Tage, die sich zu einer fast lähmenden, bleiernen Schwere verstärkte, besonders eindrucksvoll. Irgend etwas hatte ihre innere Energie fast abgestellt. Sie nahm weniger an ihrer Umwelt teil. Sie wirkte auch auf andere verändert. Sie wollte sich nur zurückziehen, nichts sehen und hören, sich verschließen und in Ruhe gelassen werden. Auffallend war, daß sie sich in diesen Tagen fast ausschließlich schwarz kleidete. Ihr fiel auch auf, daß sie sogar im Streit ruhig und gelassen und irgendwie auch gar nicht richtig dabei war (normalerweise reagiert sie zornig und heftig). Nach der Prüfung fühlte sie sich von Tag zu Tag besser. Sie hatte das Gefühl, wieder neue Energien in sich zu haben und fühlte sich mit der Zeit wie neugeboren.

    Sie war ausgeglichener und ruhiger als vorher. Diese Stimmungsnullpunkte mit der Weinerlichkeit und dem Sich-zurückziehen-Wollen sind seither nie mehr aufgetreten.

     

    Probandin 7

    Während der D 3-Einnahmephase bemerkte die Probandin eine Müdigkeit (3 Tage), Konzentrationsschwäche (2 Tage), eine Unfähigkeit zu geistiger und körperlicher Arbeit (4 Tage) und Schlafstörungen (3 Tage). Es kam zu Harnveränderungen (1 Tag), Schmerzen in beiden Ovarien (2 Tage), Schmerzen im linken Handgelenk (1 Tag), Hüftgelenksschmerzen (2 Tage) und Schmerzen im Großzehengrundgelenk (1 Tag). An 2 Tagen trat ein Frösteln auf.

    In der NB 1 berichtete sie wieder über Konzentrationsschwierigkeiten (2 Tage), Müdigkeit (1 Tag) und Antriebslosigkeit (1 Tag). Weiters kam es zu Symptomen, wie Kopfschmerzen (1 Tag) und Hüftgelenksschmerzen (1 Tag). An einem Tag trat eine Frostigkeit auf.

    Während der D 12-Einnahmephase traten an 2 Tagen Geist/Gemütssymptome, wie Selbstmitleid, leichte Depression mit Mutlosigkeit und Gleichgültigkeit auf. An 4 Tagen befiel sie wieder eine starke Müdigkeit und an 2 Tagen hatte sie Einschlafstörungen. An einem Tag träumte sie lebhaft. Außerdem berichtete sie über eine Obstipation (3 Tage), Harnveränderung (1 Tag) und Schmerzen im Iliosakralgelenk (1 Tag). An einem Tag traten Schmerzen in der ganzen rechten Körperhälfte und ein Pruritus auf.

     

    Die 20tägige Nachbeobachtungsphase 2 brachte zahlreiche Geist/Gemütssymptome, wie Mutlosigkeit, Gleichgültigkeit, Todessehnsucht, Hoffnungslosigkeit und Selbstmitleid (6 Tage). Erst in den letzten 5 Tagen besserte sich ihre Stimmung und sie wurde wieder zuversichtlicher und hoffnungsvoller. An 6 Tagen fühlte sie sich müde und schwach, 4 Tage hatte sie Konzentrationsprobleme. Es traten auch viele organotrope Symptome, wie Kopfschmerzen (2 Tage), Tachykardie und Rhythmusstörungen (1 Tag) und Appetitlosigkeit (9 Tage) auf. Ab dem 2. Tag der NB 2 kam es zu heftigen gastrointestinalen Symptomen, wie Übelkeit (7 Tage), wäßriger Durchfall (3 Tage) und heftigen Tenesmen (4 Tage). An 2 Tagen trat zusätzlich ein heftiger Schüttelfrost mit Fieber und Muskelschmerzen auf. Es kam auch zu Mensesveränderungen (Schmierblutungen).

     

    Auf Grund der oben genannten Symptome wollte die Probandin die 30. Potenz nicht mehr einnehmen.

    Rückblickend würde die Probandin den Geist/Gemütssymptomen den 1. Platz zuteilen, obwohl sie auch die körperlichen Symptome recht heftig erlebt hatte. Am markantesten war für sie die Mutlosigkeit, Konzentrationsschwäche, Todessehnsucht und die Müdigkeit, in die sie hineinfiel.

     

    Probandin 8

    Während der D 3-Einnahmephase trat an 6 Tagen eine Müdigkeit auf. Ein Schnupfen, der schon in der Vorbeobachtungsphase angefangen hatte, zog sich über alle 7 Einnahmetage. An einem Tag hatte sie zusätzlich eine Heiserkeit und Husten. Einmal berichtete sie über ein flaues Gefühl im Magen und Übelkeit. An einem Tag hatte sie Durchfall. An 2 Tagen spürte sie ein Stechen in der Blase. Weiters kam es an 2 Tagen zu einem Schweregefühl im rechten Arm und im rechten Unterschenkel. An 3 Tagen trat ein Juckreiz am rechten Augenlid auf, und an einem Tag berichtete sie über bläschenförmige Hautveränderungen. Am 4. Einnahmetag traten Schmerzen im rechten Handgelenk auf, die mehr oder weniger stark während der ganzen AMP, bis zum 6. Tag der NB 3 anhielten.

    In der Nachbeobachtungsphase 1 (NB 1) berichtete sie über Geist/ Gemütssymptome, wie gedrückte und mutlose Stimmung (1 Tag), und Konzentrationsstörungen mit ständigem Verschreiben (2 Tage). An 2 Tagen war sie wieder sehr müde. Am 1. Nachbeobachtungstag trat die Menses mit stärkeren dysmenorrhoischen Beschwerden als sonst üblich ein. (Nächste Menses verlief wieder ohne größere Beschwerden).

     

    Während der D 12-Einnahmephase traten an 2 Tagen Geist/Gemütssymptome, wie innere Leere mit Mut- und Lustlosigkeit auf. An einem Tag hatte sie Konzentrationsschwierigkeiten. Sie berichtete auch wieder über eine starke Müdigkeit (2 Tage). An 2 Tagen war sie antriebslos. An körperlichen Symptomen berichtete sie über eine Benommenheit im Kopf (1 Tag), Heiserkeit (3 Tage), Husten (1 Tag), fader Mundgeschmack (2 Tage) und Durchfall (2 Tage). In den letzten drei Einnahmetagen bekam sie einen Schnupfen, der auch die nächsten 3 Tage der NB 2 anhielt (6 Tage).

    In der Nachbeobachtungsphase 2 war sie an 2 Tagen mutlos und antriebslos und konnte sich über nichts freuen. An einem Tag hatte sie Konzentrationsprobleme und an 3 Tagen war sie wieder sehr müde. Weiters berichtete sie über Symptome, wie Übelkeit mit flauem Gefühl im Magen (1 Tag), Appetitlosigkeit (1 Tag), Schultergelenksschmerzen (2 Tage), LWS-Beschwerden (1 Tag) und eine Schwere in den oberen Extremitäten (1 Tag).

    Während der D 30-Einnahmephase ging es ihr psychisch wieder sehr gut. Sie war wieder optimistisch, unternehmungslustig und verstand nicht, was in letzter Zeit mit ihr los war. Auch die Müdigkeit verging bis auf einen Tag wieder. An körperlichen Symptomen hatte sie an einem Tag einen bitteren Mundgeschmack, weiters an einem Tag Bauchschmerzen und ein Schweregefühl in beiden Unterschenkeln (1 Tag).

     

    In der Nachbeobachtungsphase 3 berichtete sie über ein allgemeines Wohlbefinden. Sie fühlte sich frisch und leistungsfähig.

     

    Subjektiv waren für die Probandin die psychischen Symptome bedeutender als die körperlichen. Sie denkt jetzt noch ungern an die Zeit zurück, in welcher sie hoffnungslos und mutlos war und das Gefühl innerer Leere empfand. Am intensivsten war die depressive Verstimmung unter der D 12-Einnahme. Ab der D 30-Einnahmephase fühlte sie sich wieder so frisch und ausgeglichen wie vor der AMP. Zu bemerken wäre noch, daß ein dysplastischer Naevus am Rücken während der AMP zu wachsen begann. Sie ließ ihn danach entfernen, und der histologische Befund ergab ein Melanom im 1. Stadium.

     

    Proband 9

    Während der D 3-Einnahmephase war er an 2 Tagen gesellig, gut gelaunt und geistig rege. An einem Tag mied er die Gesellschaft. Einmal erwachte er um 5 Uhr am Morgen. Er berichtete über zahlreiche körperliche Symptome, wie Kopfschmerzen (1 Tag), Augenbrennen (1 Tag), Jucken des Gehörganges (1 Tag), Halskratzen (1 Tag), Trockenheitsgefühl im Mund (1 Tag) und Süßverlangen (1 Tag). An 4 Tagen hatte er Blähungen und häufigen Stuhldrang, an 2 Tagen traten Hämorrhoidalblutungen auf. Weiters kam es zu Harn Veränderungen (1 Tag), Schmerzen im Großzehengrundgelenk rechts (1 Tag), Wadenkrämpfen rechts (1 Tag), Juckreiz am Augenlid (1 Tag) und Hauttrockenheit (1 Tag).

     

    In der Nachbeobachtungsphase 1 bemerkte er an einem Tag eine Antriebsverminderung. An 2 Tagen trat eine extreme Hauttrockenheit an beiden Unterarmen auf. Die Geist/Gemütssymptome der D12-Einnahmephase waren Ausgeglichenheit und Ruhe (1 Tag), Allein-sein-Wollen (1 Tag), Konzentrationsprobleme (3 Tage), Niedergeschlagenheit (1 Tag) und Reizbarkeit (1 Tag).

    An 4 Tagen war er müde und erschöpft, an einem Tag mußte er sich zum Denken zwingen. An einem Tag erwachte er wieder um 5 Uhr morgens. An 2 Tagen hatte er einen schweren, dumpfen Kopf. An allen 7 Einnahmetagen trat ein Augenbrennen auf. Weiters eine Rötung der Augen und Juckreiz am li. Unterlid (2 Tage). An einem Tag spürte er ein Stechen in der Herzgegend. An 2 Tagen trat ein flaues bzw. dumpfes Magengefühl auf und an einem Tag eine leichte Übelkeit. Weiters berichtete er über Oberbauchschmerzen (1 Tag), Blähungen (1 Tag), Libido- und Potenzveränderungen (2 Tage), Schmerzen im linken Handgelenk (4 Tage) und Schmerzen im Großzehengrundgelenk links (1 Tag). An 6 Tagen hatte er eine trockene Haut und Schuppen der Kopfhaut.

     

    In der Nachbeobachtungsphase 2 hatte er am 4. Tag eine Knieoperation (Entfernung eines Ganglions). Trotz dieser Operation war er guter Stimmung. An einem Tag hatte er Sehnsucht nach einer anderen Umgebung. An 2 Tagen war er müde und abgeschlagen. An einem Tag fühlte er sich geistig frisch und aktiv. An körperlichen Symptomen trat ein dumpfes, schweres Gefühl im Kopf (1 Tag), Augenbrennen (1 Tag), Kreuzschmerzen (1 Tag), Handgelenksschmerzen links (1 Tag), Steifigkeit im Sakralgelenk (2 Tage), Hauttrockenheit (2 Tage) und Kälteempfindlichkeit (2 Tage) auf.

    Während der D 30-Einnahmephase fühlte er sich an einem Tag ausgeglichen. An 5 Tagen berichtete er über eine starke Müdigkeit. An einem Tag schlief er unruhig und wachte öfters auf. An 4 Tagen hatte er vorwiegend erotische Träume. Er berichtete weiters über Symptome, wie Augenmuskelschwäche (1 Tag), Schwindel (1 Tag), Schnupfen (3 Tage), Bronchitis (3 Tage), Obstipation (2 Tage), Libido- und Potenzerhöhung (2 Tage), Kreuzschmerzen (1 Tag) und Schmerzen im linken Großzehengrundgelenk (1 Tag). An einem Tag spürte er eine Schwere in allen Gliedern. An 2 Tagen war seine Haut wieder sehr trocken.

     

    In der Nachbeobachtungsphase 3 hatte er eine gute psychische Verfassung. An einem Tag war er müde und erschöpft. Die Libido klang wieder ab und war wie vor der AMP. Die Hauttrockenheit besserte sich zunehmend.

    Für den Probanden war die Arzneimittelprüfung ein sehr tiefgreifendes Erlebnis. Subjektiv gab er folgenden Symptomen eine hohe Wertigkeit:

    Juckreiz und extreme Hauttrockenheit,
    Müdigkeit, rasche Erschöpfung, Abgeschlagenheit,
    Unruhiger Schlaf, erotische Träume,
    Augenbrennen, Augenmuskelschwäche,
    Gelenksbeschwerden.

     

    Probandin 10

    Während der D 3-Einnahmephase traten keine Geist/Gemütssymptome auf. An körperlichen Symptomen fanden sich Trockenheitsgefühl in den Augen mit Sehstörungen (1 Tag), Mundtrockenheit und bitterer Mundgeschmack (1 Tag), Magenschmerzen (2 Tage), Übelkeit (1 Tag) und Schmerzen im Abdomen (3 Tage). Aufgrund der Magenschmerzen am 1. Einnahmetag machte sie am Tag 2 eine Einnahmepause. Da nach 2 weiteren Einnahmetagen wieder starke Magen- und Bauchschmerzen auftraten, setzte sie die Arznei ab und machte eine 6tägige Nachbeobachtung.

    In der Nachbeobachtungsphase 1 berichtete sie über Symptome, wie Drehschwindel (1 Tag), Magenschmerzen (1 Tag), Obstipation (1 Tag) und Hautschuppung an beiden Vorfüßen (1 Tag).

     

    Während der D 12-Einnahmephase spürte sie an 2 Tagen leichte Stirnkopfschmerzen. An einem Tag hatte sie einen Schwindel. Weitere Symptome waren ein trockener Rachen (1 Tag), Reizhusten (1 Tag), eine Gingivitis (2 Tag), Schmerzen in den distalen Interphalangealgelenken rechts (1 Tag) und Juckreiz an der Nase (1 Tag). An einem Tag löste sich die Haut an beiden Vorfüßen in großen Schuppen ab. An 6 Tagen fand sich eine Rötung am rechten Handrücken. Die Menses trat mit einer Woche Verspätung ein. Die Dysmenorrhoedauer war verkürzt. Am 7. Einnahmetag kam es zu Parenchymveränderungen in beiden Mammae, die bis zum Ende der AMP und noch 1 Monat darüberhinaus anhielten.

     

    In der Nachbeobachtungsphase 2 berichtete sie über Stirnkopfschmerzen (1 Tag), Sehstörungen und Fremdkörpergefühl in beiden Augen (2 Tage), Schwindel (1 Tag), hämorrhagische Rhinitis (1 Tag) und Ziehen im rechten Mittelfinger (1 Tag).

    Während der D 30-Einnahmephase traten erstmals Geist/Gemütssymptome, wie Unruhe, Nervosität und Konzentrationsschwierigkeiten auf. An 2 Tagen fühlte sie sich müde und abgeschlagen. Weiters berichtete sie über Stirnkopfschmerzen (1 Tag), vermehrtes Durstgefühl (1 Tag), Unterbauchbeschwerden (1 Tag), Stechen in beiden Mammae (1 Tag) und Trockenheit der Schleimhäute.

     

    In der 14tägigen Nachbeobachtungsphase 3 war sie an 3 Tagen sehr müde. An einem Tag hatte sie berstende Kopfschmerzen. Weitere Symptome waren Fremdkörpergefühl im rechten Auge (2 Tage), heftiges Nasenbluten (1 Tag), Bronchitis (1 Tag), Zahnschmerzen (6 Tage), starker Durst (1 Tag), Oberbauchschmerzen (2 Tage), Schmerzen in beiden Leisten (1 Tag), Stechen in beiden Mammae (5 Tage) und Ischialgie (1 Tag). An 8 Tagen trat eine starke Trockenheit der Schleimhäute auf. An einem Tag schuppte sich die Haut an beiden Fersen.

     

    Die Probandin fühlte sich vor der AMP ausgeglichen und körperlich wohl. Schon nach der 1. Arzneimitteleinnahme reagierte sie mit heftigen körperlichen Symptomen, die sie etwas verunsicherten. Die Parenchym-veränderungen in den Mammae lösten in ihr Angstgefühle aus. Beeindruckend waren für sie auch die Konzentrationsprobleme und die Müdigkeit, die vor allem unter der D 30-Einnahme auftraten.

     

    Proband 11

    Während der D 3-Einnahmephase traten nur körperliche Symptome, wie Kopfschmerzen (1 Tag), Durstlosigkeit (1 Tag), Stuhlveränderungen (1 Tag) und Harnveränderungen auf.

    In der Nachbeobachtungsphase 1 hatte er außer einer Durstlosigkeit (1 Tag) und trockener Haut (1 Tag) keine Symptome.

    Die Geist/Gemütssymptome während der D 12-Einnahmephase waren eine gedrückte Stimmung (2 Tage) und Aggression (1 Tag). An einem Tag fühlte er sich müde und an zwei Tagen war er antriebslos. Weitere Symptome waren Stuhl- und Harnveränderungen (1 Tag) und LWS-Beschwerden (3 Tage).

     

    In der Nachbeobachtungsphase 2 war er beschwerdefrei.

    Während der D 30-Einnahmephase berichtete er an einem Tag über eine starke Müdigkeit. An 2 Tagen trat ein Tic am rechten Unterlid auf, der ihn so beeinträchtigte, daß er die Arznei absetzte. Der Tic hielt noch 2 Tage an und verschwand dann gänzlich.

     

    In der 20tägigen Nachbeobachtungsphase 3 traten an einem Tag Konzentrationsprobleme auf. An einem Tag spürte er Extrasystolen. Der Proband empfand, daß die Arznei (vor allem die D 12) wie ein Verstärker auf ihn wirkte: Alle auch sonst vorkommenden seelischen Ereignisse traten verstärkt auf. Besonders zu schaffen machte ihm der Tic am rechten Unterlid, der für ihn völlig neu war und ihn veranlaßte, die AMP zu beenden.

     

     

    Versuch eines Arzneimittelbildes von Aegopodium podagraria

     

    Aussehen:
    Blaß, kalt, trocken, unruhig, erschöpft, lithämisch.

     

    Beschwerden:
    Aegopodium ist seit Jahrhunderten als Heilmittel gegen Gicht und Rheuma bekannt. Nach anfänglicher Ausgeglichenheit, Ruhe und Gelassenheit entwickelt sich über eine optimistische, zuversichtliche und angeregte Phase durch zunehmende Unruhe, Hektik, Geselligkeit und Gesprächigkeit ein erschöpftes und depressives Zustandsbild. Fühlt sich den ganzen Tag müde und abgeschlagen. Leere im Kopf. Unkonzentriert und verwirrt. Fehler im Zählen, Schreiben, Sprechen, Handeln. Blutandrang zum Kopf mit Hitze. Benommenheit, Schwere. Drückende, klopfende, berstende Kopfschmerzen. Augenlidtic, Akkommodationsstörung, Sandgefühl in den Augen. Akute Rhinitis, Grippe mit Hals- und Gliederschmerzen. Pharyngitis, Laryngitis, Tubenkatarrh, Grippebronchitis. Herzrhythmusstörungen. Neuralgische Zahnschmerzen, Zahnherde, Gingivitis. Gastritis, Enterokolitis, Pankreatitis, Fettstühle, Hepatopathie, Cholezystopathie, Blähungskoliken, spastische Obstipation. Dysmenorrhoe, Mittelschmerz, Mammatumoren. Lumbalgie, Ischialgie, Sakralgie, Zervikalsyndrom, Schulter-Arm-Syndrom, Omarthritis, Polyarthritis, Ganglion, Coxitis, Gonarthritis, Podagra. Akne, Furunkulose, Herpes simplex und Herpes zoster, Hauttrockenheit, Prurigo, Melanom.

     

    Modalitäten:
    Folge von Kopfkongestion, Grippalinfekt.
    Folge von Fokaltoxikose, Herdgeschehen gichtisch-rheumatischer-
    Diathese.
    Folge von Kälte, Zugluft, Frostigkeit, Trockenheit.
    Schlimmer morgens beim Erwachen, abends, 1, 3, 5 Uhr nachts.
    Schlimmer durch Kälte, Zugluft, kalte Getränke.
    Schlimmer durch Bewegung, Druck.
    Schlimmer durch Trost, in Gesellschaft.
    Besser durch Alleinsein.
    Besser durch Wärme, Ruhe, Hinlegen, Zusammenkrümmen.
    Besser durch Essen.

     

    Stimmung:
    Freudig erregt, unruhig nervös, mürrisch, depressiv, mutlos, Todessehnsucht.

     

    Benehmen:
    Angeregt, zuversichtlich, optimistisch, voller Unternehmungslust, Gedankenzustrom. Kann sich nicht entspannen. Wird in der Gesellschaft unruhig, zieht sich zurück, schnell beleidigt, nachtragend über Vergangenes. Mag mit niemandem reden. Will keinen Trost. Verliert das Interesse. Wird sprachlos. Unkonzentriert, verwirrt. Gefühl, wie auf Watte zu gehen. Gefühl, als ob sie schweben würde. Schwieriges Sprechen, verschreibt sich, läßt Buchstaben aus, das Schriftbild ändert sich, verwechselt Zahlen, Sprechschwierigkeiten, bringt Sätze nicht heraus, macht Fehler. Vergeßlich.

    Depressiv, gedrückt, weinerlich, mürrisch. Sieht alles schwarz. Mutlos und antriebslos, gleichgültig. Überempfindlich. Alte Geschichten tauchen auf. Todessehnsucht mit Hoffnungslosigkeit. Hat das Gefühl, in einer Erdgrube zu liegen, die zugeschaufelt wird, empfindet dabei Ruhe und Gelassenheit. Distanz gegenüber dem Leben und der Zukunft. Selbstvorwürfe. Unzufrieden mit sich oder Gleichgültigkeit sich selbst gegenüber. Tränenreiche Verzweiflung, die Pflicht nicht erfüllen zu können. Weint über unbegründetes Elend ihres Seins. Gleichgültig gegenüber sich und seinen Fehlern. Gewissenlosigkeit. Mangel an Selbstwertgefühl. Suizidal. Will nicht berührt werden. Unzugänglich für Trost. Verlangen, schwarze Kleidung anzuziehen.

     

    Appetit:
    Appetitlos. Heißhunger. Starkes Verlangen nach Schokolade, nach Salzigem und Saurem. Starker Durst auf lauwarmes Wasser.

     

    Stuhl:
    Übelriechender Durchfall. Reichlich Fettstühle, weich, klebrig, flüssig. Knolliger Stuhl.

     

    Harn:
    Bierfarben, dunkel, wie zersetzt, schaumig, übelriechend.

     

    Schweiß:
    Hitze zum Bauch und Kopf. Kältegefühl und Frösteln. Kalte Füße trotz warmer Socken. Innerliches Kältegefühl. Unlust, mit Kälte in Berührung zu kommen. Eisklumpengefühl. Kann sich nicht erwärmen.

     

    Schlaf:
    Einschlafstörung mit Gedankenflut. Unruhiger Schlaf mit häufigem Erwachen. Erwachen um 1, 3, 5 Uhr. Lebhafte, symbolreiche, chaotische und erotische Träume.

     

    Sexus:
    Erhöhte Libido. Erotische Träume mit nächtlichen Pollutionen. Schlaff, die Lust vergeht.

     

    Regel:
    Verspätet. Schmierblutungen. Dysmenorrhoe. Brennender Ovulationsschmerz in beiden Ovarien.

     

    Kopf:
    Blutandrang zum Kopf mit heißen Ohren. Gefühl wie Watte im Kopf, wie gedunsen, wie umnebelt. Hitze im Kopf, als ob er zu platzen droht. Kopf dumpf und schwer.

     

    Kopfschmerz:
    Drückende, plötzlich klopfende, plötzlich beginnende und plötzlich endende, berstende sowie stechende Kopfschmerzen in Stirn, ganzer Schädeldecke, Scheitel.

     

    Schwindel:
    Benommen, benebelt, Drehschwindel.

     

    Augen:
    Trockenheitsgefühl. Brennend, als ob Sand in den Augen wäre. Fremdkörpergefühl. Die Buchstaben verschwimmen beim Lesen. Akkommodationsstörung mit Schleiersehen. Juckreiz an den Augenlidern. Muskelzuckungen am rechten Unterlid alle 10 min, tagelang anhaltend, schlimmer durch Darandenken und Aufregung. Doppelbilder.

     

    Ohren:
    Heiße Ohren mit Jucken des Gehörganges. Verschlagene Ohren mit dumpfem Gefühl. Tinnitus links.

     

    Nase:
    Steigerung und Verminderung des Geruchssinnes. Wäßrig-schleimiger
    Fließschnupfen mit Niesreiz. Stockschnupfen, besser in kalter Luft,
    schlimmer im warmen Raum. Heftiges Nasenbluten. Hämorrhagische Rhinitis.

     

    Mund:
    Herpes an der linken Oberlippe. Trockene Lippen. Trockenheitsgefühl im Mund mit Hypästhesie. Zahnfleisch geschwollen. Gingivitis. Stechende Zahnschmerzen in Ober- und Unterkiefer. Scharfer Schneidezahnschmerz. Weißgrau und braun belegte, trockene Zunge. Pappiger und bitterer Mundgeschmack, als ob sie die Zähne nicht geputzt hätte.

     

    Rachen:
    Zum Ohr ausstrahlende Halsschmerzen beim Schlucken. Halskratzen. Wundheitsgefühl. Trockenheit im Hals. Räusperzwang. Rauhe und heisere Stimme.

     

    Herz:
    Tachykarde Rhythmusstörungen. Gefühl, als ob das Herz immer wieder aussetzt. Extrasystolen. Stechen in der Herzgegend, parasternal und in den Schultern.

     

    Bronchien:
    Trockener, schmerzhafter Reizhusten morgens und abends. Husten mit eitrigem Auswurf. Bronchitis.

     

    Magen:
    Große Übelkeit mit drückenden, stechenden Magenschmerzen, die sich durch Essen bessern. Übelkeit beim Erwachen, schlimmer durch Essensgeruch und Anblick von Speisen. Hinlegen und Zusammenkrümmen bessert.

     

    Abdomen:
    Bauchschneiden und heftige Tenesmen. Brennende Oberbauchschmerzen. Krampfartige, stechende Unterbauchschmerzen. Druckgefühl mit Aufstoßen und Blähungen.

     

    Darm:
    Vergeblicher Stuhldrang. Häufiger Stuhldrang mit übelriechenden Blähungen. Spastische Obstipation mit dem Gefühl, daß der Darm nach dem Stuhlabsetzen noch voll ist. Diarrhöe mit plötzlichem Stuhldrang und Tenesmen. Grünliches Stuhlwasser droht herauszurinnen, kann aber nicht abgesetzt werden. Weicher fettiger Stuhl. Helles Blut am Stuhl.

     

    Leber:
    Starke Blähungen um 18 Uhr. Kleiderdruck am Bauch wird nicht vertragen. Druckempfindlichkeit. Heftiges Stechen im Oberbauch.

     

    Blase:
    Zeitweiliges Stechen in der Blase.

     

    Geschlecht männlich:
    Erhöhte Libido, Erschlaffung, nächtliche Pollutionen.

     

    Geschlecht weiblich:
    Schmerzen in beiden Adnexen. Kreuzschmerzen bei der Regel. Prämenstruelles Spannungsgefühl in der Brust. Stechen in beiden Mammae. Brennen und Berührungsempfindlichkeit in beiden Brustwarzen. Druckgefühl in der linken Mamma. Diskrete, strangförmige Parenchymverdichtung links und punktförmige Parenchymverhärtung rechts.

     

    Haut:
    Trockene Haut. Abschuppung an Fersen, Vorfuß, Unterschenkeln und Kopfhaut. Juckreiz am ganzen Körper. Schmerzhafte, eitrige Akne. Furunkel. Eitrige, juckende, in Gruppen stehende Bläschen am Bauch. Papulöse Effloreszenzen am rechten Handrücken.

     

    Muskel:
    Verspannt, steif. Muskelzucken. Wadenkrämpfe.

     

    Wirbelsäule:
    Verspannungen in Schulter- und Nackenbereich. Ziehende Schmerzen im Schultergürtel. Nackensteifigkeit ausstrahlend in die LWS. Stechende Schmerzen im BWS-Bereich, stärker beim Kopfwenden nach links. Dumpfe, ziehende, stechende Kreuzschmerzen. Heftige Sakralgie. Steifigkeit im Iliosakralgelenk.

     

    Gelenke:
    Ziehende Schulterschmerzen rechts. Stechende Handgelenksschmerzen rechts. Fingergelenke schmerzhaft, bewegungseingeschränkt. Dumpfe Hüftschmerzen rechts. Heftig stechende Kniegelenksschmerzen rechts. Helle, pulsierende Großzehengrundgelenksschmerzen rechts. Schmerzen in den Zehen II-IV. Knackende Fußgelenke. Ganglion.

     

    Gefäße:
    Schweregefühl in den Beinen, heiß, geschwollen. Unterschenkel und Fuß scheint vergrößert. Schweregefühl in den Armen.

     

    Nerven:
    Zervikal-, Thorakal-, Lumbalsyndrom. Taubes Gefühl in den Fingern. Bamstigkeit. Heftige Ischialgie mit wellenförmigem Schmerzverlauf. Kribbeln in den Beinen nachts. Kältegefühl in den Beinen mit vorübergehender rechtsseitiger Sensibilitätsstörung.

     

    Seitenbeziehung:
    Rechts. Von einer Seite zur anderen wandernd. Schmerzen in der ganzen rechten Körperhälfte genau bis zur Mittellinie. Wechselhaftigkeit der Symptome.

     

    Zusammenfassung

    Mit der Arzneimittelprüfung von Aegopodium podagraria scheint eine Umbellifere homöopathisch erschlossen worden zu sein, die eine ausgesprochen starke Beziehung zum gichtisch-rheumatischen Formenkreis und zur lithämischen Diathese aufweist. Mit ihrem starken Bezug zu Stoffwechsel, Ausscheidung und Gelenken greift diese Arznei ein Thema auf, das von den bisher bekannten Umbelliferen nur angedeutet ist. Die auffallend intensiven Geist/Gemütssymptome, die die Prüfung kennzeichnen, greifen Tendenzen der Weltabkehr auf, die uns durch die Arzneimittelbilder von Cicuta virosa und Conium maculatum bekannt sind. Die Beziehung zur weiblichen Brustdrüse kennen wir gut von Asa foetida, Phellandrium, Sumbul und Conium. Die zentralnervöse Krampfbereitschaft der großen Umbelliferen scheint durch die geringe Toxizität der Pflanze nur in der Dysmenorrhoe anzuklingen. Die klinische Anwendung am Kranken wird zeigen, ob die von uns vermutete Beziehung zur Fokaltoxikose und damit zu chronisch rheumatischen und neuralgischen Krankheitsbildern zu verifizieren ist. Jedenfalls zeigt die Prüfung, daß die im Frühling als Wildsalat und Wildspinat beliebte Pflanze zur menschlichen Pathologie in sehr tiefer und individueller Beziehung steht.

     

    Zusammenfassung aller Symptome

     

    Tabelle 2: Auflistung aller aufgetretenen Symptome

    SYMPTOMGRUPPEN

     

    PROBANDENZAHL

    Positive Gemütssymptome

    8

    (1, 2, 3, 4, 6, 7, 8, 9)

    Verhalten gegenüber Gesellschaft

    5

    (1, 4, 6, 9, 11)

    Unruhe

    4

    (1, 4, 6, 10)

    Konzentration

    10

    (1, 2, 3, 4, 6, 7, 8, 9, 10, 11)

    Depression

    7

    (1,4,6,7, 8,9, 11)

    Müdigkeit

    9

    (1,3,4,6,7,8,9, 10, 11)

    Antrieb

    7

    (1, 2, 4, 7, 8, 9, 11)

    Schlaf

    5

    (1, 6, 7, 8, 9)

    Träume

    4

    (4, 6, 7, 9)

    Kopf (Schmerz)

    7

    (1, 3, 6, 7, 9, 10, 11)

    Kopf (Empfindungen)

    5

    (1, 4, 7, 8, 9)

    Augen

    6

    (1,4,6,9, 10, 11)

    Ohren

    3

    (4, 6, 9)

    Nase / NNH

    6

    (1, 3, 4, 8, 9, 10)

    Schwindel

    3

    (1, 9, 10)

    Innerer Hals

    8

    (1, 2, 3, 4, 6, 8, 10)

    Bronchien (Husten)

    4

    (3, 8, 9, 10)

    Herz

    3

    (7,9,11)

    Mundhöhle (Zunge)

    3

    (4, 7, 9, )

    Mundhöhle

    2

    (9, 10)

    Zähne, Zahnfleisch

    3

    (2, 9, 10)

    Mundgeschmack

    4

    (4, 6, 8, 10)

    Magen

    6

    (1, 4, 6, 8, 9, 10)

    Übelkeit

    7

    (1, 4, 6, 7, 8, 9, 10)

    Appetit / Durst

    8

    (1, 4, 6, 7, 8, 9, 10, 11)

    Abdomen

    7

    (1, 3, 6, 7, 8, 9, 10)

    Stuhl

    9

    (1, 2, 3, 6, 7, 8, 9, 10, 11)

    Harn

    4

    (4, 7, 9, 11)

    Blase, Niere

    3

    (1, 7, 8)

    Geschlechtsorgane (weibl.)

    6

    (1, 2, 6, 7, 8, 10)

    Mammae

    2

    (1, 10)

    Sexualität

    2

    (2,9)

    Wirbelsäule

    9

    (1, 2, 3, 4, 6, 8, 9, 10, 11)

    Schulter / Nacken

    6

    (1, 3, 4, 6, 8, 9)

    Obere Extremität

    8

    (1, 3, 4, 6, 7, 8, 9, 10)

    Beckengürtel

    4

    (6, 7, 9, 10)

    Untere Extremität

    7

    (1, 2, 4, 6, 7, 8, 9)

    Haut

    7

    (2,4,6,8,9,10,11)

    Juckreiz

    8

    (1, 2, 4, 6, 7, 8, 9, 10)

    Lippen (Herpes)

    2

    (2,6)

    Wärmeregulation

    4

    (4, 6, 7, 8)

    Allgemeinsymptome

    3

    (1, 4, 6)

    Seitenbezogenheit

    9

    (1,2,3,6,7,8,9,10, 11)

    Modalitäten

    10

    (1,2,3,4,6,7, 8,9, 10, 11)

     

     

    Tabelle 3: Positive Gemütssymptome

     

    Proband

    Tag

    Phase

    Gute Laune

    1

    6,7

    D3

     

    4

    7

    D3

     

    6

    15

    NB2

     

    8

    25,26

    D30

     

    9

    3,5

    D3

    Gute Stimmung

    1

    15, 17

    D 12

     

    6

    14

    D 12

     

    7

    36

    NB 2

     

    9

    21

    NB 2

     

    9

    29

    NB 3

    Heiterkeit

    1

    15, 17

    D 12

    Traut sich bei der Arbeit mehr zu

    1

    17

    D 12

     

    4

    7

    D3

    Körperliches und psychisches

    1

    33,34

    NB 3

    Wohlbefinden

    8

    27, 29, 31

    NB 3

     

    9

    31,33

    NB 3

    Ausgeglichenheit und Ruhe

    2

    29, 30, 31

    NB 3

     

    3

    22

    D30

     

    3

    22

    D30

     

    3

    29

    NB 3

     

    9

    15

    D 12

     

    9

    27

    D30

     

    9

    2

    NB 3

    Gelassenheit gegenüber psychischen Reizen

    3

    1

    D3

    Fühlt sich rege

    4

    7

    D3

    Gedanken waren geordnet

    4

    14, 15

    D 12

    Viele Gedanken im Kopf,

    4

    16, 18

    NB 2

    welche klar waren

    4

    22

    D 30

    Voller Elan

    4

    16, 18

    NB 3

     

    9

    30

    NB 3

    Fühlt sich fit

    4

    29

    NB 3

     

    9

    30

    NB 3

    Freudig erregt

    4

    23

    NB 3

    Fühlt sich frisch

    6

    15

    NB 2

     

    8

    23

    D30

    Die Arbeit geht rasch von der Hand

    6

    16

    NB 2

    Arbeitet lang, ist zufrieden und aufgekratzt

    6

    17

    D 30

    Zuversichtliche Stimmung

    7

    23, 26

    NB 2

     

    8

    23

    D30

    Optimistisch und hoffnungsvoll für die Zukunft

    7

    34

    NB 2

    Energie kehrt zurück

    7

    35

    NB 2

    Unternehmungslustig

    8

    22

    D30

    Steht gerne auf und freut sich auf die Arbeit

    8

    23

    D30

    Optimismus

    8

    22, 25, 26

    D30

    Froh und ausgelassen

    9

    22

    NB 2

    Freut sich über Kleinigkeiten

    9

    29

    NB 3

     

     

    Tabelle 4: Verhalten gegenüber Gesellschaft

     

    Proband

    Tag

    Phase

    Geselligkeit

    1

    6,7

    D3

     

    1

    15, 17, 26

    D 30

     

    9

    3,5

    D3

    Gesprächigkeit

    1

    6,7

    D3

     

    1

    26

    D30

    Zorn auf die Familie und sich selbst ohne bestimmten Grund

    1

    22

    D30

    Abneigung gegen Konversation

    4

    1

    D3

    Ist mürrisch und will allein sein, fühlt sich auch allein gelassen

    4

    10

    D 12

    Will kaum reden, alles fällt ihm schwer

    4

    13

    NB 2

    Will mit niemandem sprechen und ist sehr mürrisch

    8

    12

    D 12

     

    4

    26

    D30

    Sieht alles schwarz, weinerlich und will mit niemandem darüber sprechen

    6

    13

    D 12

    Meidet Gesellschaft

    9

    2

    D3

    Sehnsucht nach anderer Umgebung

    9

    18

    NB 2

    Verhält sich dem Vorgesetzten gegenüber verbal sehr aggressiv

    11

    12

    D 12

    Ist schnell beleidigt unerbittlich und nachtragend

    *

    *

    *

    Sprachlos (fällt den anderen auf)

    *

    *

    *

    Kein Interesse an der Öffentlichkeit

    *

    *

    *

    Beklagt sich bei seiner Frau über andere Personen, ist unhöflich (so kennt ihn niemand)

    *

    *

    *

    Will keinen Trost

    *

    *

    *

    *) Die mit „*" versehenen Symptome wurden nur mündlich berichtet und nicht protokolliert.

     

    Tabelle 5: Unruhe

     

    Proband

    Tag

    Phase

    Unruhe beim Zuhören in

    1

    6

    D3

    Gesellschaft

    1

    26

    D30

    Unruhe und Aufregung ohne Grund mit Stuhlgang. Besser am Abend

    1

    7

    D30

    Unruhe am Vormittag

    4

    2

    D3

    Unruhe und Hektik

    4

    10, 11

    D 12

    Glaubt im Kreis zu gehen

    4

    11

    D 12

    Nervosität

    4

    16

    NB 2

     

    4

    29

    NB 3

    Viele Gedanken im Kopf

    4

    16

    NB 2

    Große Hektik zu Mittag und Gefühl mit der Arbeit nicht zurecht zu kommen

    4

    26

    D30

    Agitiertheit mit großem Bewegungsdrang zu Mittag. Besser am Abend

    6

    13

    D 12

    Aufgekratztheit

    6

    17

    D30

    Kann sich nicht entspannen

    10

    21

    D30

    Unruhe und Nervosität bei Prüfung. (Kommt sonst nicht vor)

    10

    25

    D30

    Fingerkletzeln, Nägelbeißen

    *

    *

    *

     

     

    Tabelle 6: Konzentration

     

    Proband

    Tag

    Phase

    Fühlt sich von 8-10h leicht benommen, wie umnebelt

    1

    12

    D 12

    Konzentrationsschwierigkeit am Abend

    1

    18

    NB 2

    Verwirrtheit am Nachmittag und Gefühl, als ob sie schweben würde

    1

    26

    D30

    Konzentrationsprobleme beim Autofahren

    2

    23

    D30

     

    6

    11

    D 12

     

    7

    9

    NB 1

    Gefühl, wie auf Watte zu gehen

    3

    12, 16

    D 12

    Schreiben, fällt schwer, muß Buchstaben ausbessern

    4

    10, 12

    D 12

    Verschreibt sich ständig

    7

    8

    NB 1

     

    8

    8,9

    NB 1

     

    9

    11, 17

    D 12

    Läßt Buchstaben aus

    9

    11

    D 12

    Verwechselt Zahlen

    11

    41

    NB 3

    Sprachschwierigkeiten

    4

    11

    D 12

     

    9

    17

    D 12

    Konzentrationsschwierigkeiten

    4

    12

    D 12

     

    6

    20

    D 30

     

    7

    4

    D3

     

    7

    26

    NB 2

     

    8

    11

    D 12

     

    8

    18

    NB 2

     

    10

    21, 24, 25

    D 30

    Vergeßlichkeit

    4

    12

    D 12

     

    10

    21

    D30

    Wirre Gedanken am Abend

    4

    15

    NB 2

    Zerstreutheit mit vielen Gedanken im Kopf

    4

    26

    D 30

    Kann nicht koordiniert denken mit Gefühl wie Blei im Kopf

    6

    13

    D 12

    Muß manche Dinge 2-3mal lesen

    7

    4

    D3

    Verwirrtheit

    7

    5

    D3

    Benommenheit, als ob im Kopf Pudding wäre

    7

    9

    NB 1

    Gedanken schweifen in die Vergangenheit ab

    7

    28

    NB 2

    Dumpfer Kopf

    7

    32

    NB 2

    Macht Fehler im Handeln

    *

    *

    *

    Schriftbild ändert sich (kommt aus dem Gleichgewicht)

    *

    *

    *

    Versprechen und Neuschreiben bei Befunden

    *

    *

    *

    Schwerfälligkeit beim Sprechen

    *

    *

    *

    Unlust zu Denken (wie im Traum)

    *

    *

    *

    Bringt Sätze nicht heraus

    *

    *

    *

     

     

    Tabelle 7: Depression

     

    Proband

    Tag

    Phase

    Gedrückte Stimmung

    1

    25,25

    D 30

     

    1

    31

    NB 3

     

    8

    8

    NB 1

     

    11

    10, 11

    D 12

    Mürrisch wegen einer Grippe

    1

    23

    D 30

    Weinerlichkeit

    1

    27

    D 30

     

    6

    13

    D 12

    Depressive Stimmung

    1

    27

    D 30

     

    6

    13

    D 12

    Streitlust am Nachmittag

    1

    27

    D 30

    Angst, depressiv zu werden will von der gewohnten Umgebung weg und auf Urlaub fahren

    1

    27

    D30

     

    1

    31

    NB 3

     

    9

    18

    NB 2

    Mutlosigkeit

    4

    6

    D3

     

    7

    15

    D 12

     

    8

    8

    NB 1

     

    8

    19

    NB 2

    Angriffe verunsichern

    4

    6

    D3

    Ist unwirsch und ungeduldig mit einem unsicheren Gefühl

    4

    6

    D3

    Mürrisch

    4

    10

    D 12

     

    4

    26

    D 30

     

    4

    29

    NB 3

     

    9

    12

    D 12

    Sieht alles schwarz

    4

    10

    D 12

     

    6

    13

    D 12

    Verlangen nach Alleinsein

    4

    10

    D 12

     

    9

    12

    D 12

    Spürt ein allgemeines Unbehagen

    4

    11

    D 12

    Pessimismus

    4

    13

    NB 2

     

    9

    19

    NB 2

    Antriebslosigkeit

    4

    13

    NB 2

     

    7

    26,30

    NB 2

     

    8

    18

    NB 2

    Will mit niemandem sprechen

    4

    26

    D30

    Gefühl, bevorstehende Aufgaben nicht zu schaffen. Dabei fühlt sie Angst. Tagsüber schlimmer

    6

    8

    NB 1

    Fühlt eine innere Leere

    6

    14

    D 12

     

    8

    12

    D 12

    Schlechte Stimmung. Besser durch Bewegung

    6

    14

    D 12

    Plötzliches Beklemmungsgefühl mit Angst vor dem Durchatmen in schlecher Luft

    6

    15

    NB 2

    Innere Erregtheit mit Platzangst

    6

    15

    NB 2

     

    Proband

    Tag

    Phase

    Gleichgültigkeit

    6

    23

    NB 3

     

    7

    15

    D 12

     

    7

    20,26

    NB 2

    Ist viel empfindlicher als sonst

    7

    13

    D 12

    Alte Geschichten tauchen auf

    7

    13

    D 12

    Selbstmitleid

    7

    13

    D 12

     

    7

    28

    NB 2

    Energielosigkeit

    7

    15

    D 12

    Hat Angst, daß das Herz stehen bleiben könnte. Löst sich auf bei dem Gedanken, was wäre, wenn es stehen bliebe

    7

    20

    NB 2

    Spürt eine Distanz gegenüber dem Leben und der Zukunft

    7

    20

    NB 2

    Todessehnsucht

    7

    22,24

    NB 2

    Hat das Gefühl, in einer Erdgrube zu liegen, die zugeschaufelt wird. Empfindet dabei keine Angst, sondern Ruhe und Gelassenheit

    7

    22

    NB 2

    Hoffnungslosigkeit

    7

    26

    NB 2

    Gedanken schweifen in die Vergangenheit ab

    7

    28

    NB 2

    Nachtragend über Vergangenes

    7

    28

    NB 2

    Lustlosigkeit

    7

    30

    NB 2

     

    8

    16

    D 12

    Kann sich über nichts mehr freuen

    8

    18

    NB 2

    Niedergeschlagenheit

    9

    11

    D 12

    Launisch und gereizt

    9

    13

    D 12

    Macht sich Selbstvorwürfe

    *

    *

    *

    Unzufrieden mit sich selbst

    *

    *

    *

    Gleichgültig seinen Fehlern gegenüber

    *

    *

    *

    Fühlt sich krank und schwer belastet

    *

    *

    *

    Kann lange beleidigt sein, ist unerbittlich und nachtragend

    *

    *

    *

    Es ist ihr völlig egal, wie sie sich aufführt

    *

    *

    *

    Tränenreiche Verzweiflung, die Pflicht nicht erfüllen zu können

    *

    *

    *

    Fühlt sich allein gelassen

    *

    *

    *

    Unzugänglich für Trost

    *

    *

    *

    Schafft die Situation nicht, allein zu sein. Daß sich niemand um sie kümmert

    *

    *

    *

    Lethargisch

    *

    *

    *

    Wünscht sich neue Aufgabe

    *

    *

    *

    Alte Geschichten fallen ein mit Ärger (sonst kontrolliert)

    *

    *

    *

    Weiß nicht, ob sie Dinge erlebt oder geträumt hat

    *

    *

    *

    Extreme Sorgen. Großes Hineinsteigern in familiäre Probleme

    *

    *

    *

    Suizidal. Extremer Mangel an Selbstwertgefühl (nach 2 Gaben D 3)

    *

    *

    *

    Heult morgens im Bett. Heult über unbegründetes Elend ihres Seins

    *

    *

    *

    Ist unsicher und ängstlich

    *

    *

    *

    Gewissenlosigkeit

    *

    *

    *

    Verlangen, schwarze Kleidung anzuziehen

    *

    *

    *

    Will nicht berührt werden

    *

    *

    *

    Lebensmüde. Wie weggetreten

    *

    *

    *

    Kann sich jetzt Depression und Selbstmord vorstellen

    *

    *

    *

     

    Tabelle 8: Müdigkeit

     

    Proband

    Tag

    Phase

    Müdigkeit

    1

    31

    NB 3

     

    3

    24, 25, 26

    D30

     

    4

    14

    NB 2

     

    4

    26

    D30

     

    7

    4,6

    D3

     

    7

    14, 16, 17

    D 12

     

    8

    13

    D 12

     

    8

    25

    D30

     

    9

    25, 27, 28

    D30

     

    10

    30,31

    NB 3

     

    11

    21

    D30

    Müdigkeit morgens

    4

    1

    D3

     

    8

    11

    D12

     

    8

    30

    NB 2

    Müdigkeit vormittags

    4

    3

    D3

     

    8

    1

    D3

    Müdigkeit mittags

    6

    4

    D3

    Müdigkeit nachmittags

    3

    15

    D 12

     

    8

    5

    D3

    Müdigkeit abends

    1

    1

    D3

     

    1

    12

    D 12

     

    1

    20

    NB 2

     

    4

    2,3

    D3

     

    8

    5,6,7

    D3

    Fühlt sich den ganzen Tag müde und abgeschlagen

    1

    23

    D30

     

    4

    13

    NB 2

     

    8

    9, 10

    NB 1

     

    9

    17

    D 12

     

    9

    29

    NB 3

     

    10

    22,23

    D30

    Erwacht am Morgen wie gerädert

    1

    27

    D30

    Abgeschlagenheit morgens

    1

    16

    D 12

     

    6

    8

    NB 1

     

    8

    11

    D 12

    Fühlt sich am Nachmittag sehr müde, wie zerschlagen

    3

    15

    D 12

    Zerschlagenheitsgefühl morgens, besser im Laufe eines Tages und durch Ablenkung

    3

    15

    D12

    Bleierne Müdigkeit

    3

    22

    D 30

    Fühlt sich wie erschlagen mit extremer Müdigkeit

    4

    13

    NB 2

    Erschlagenheitsgefühl wie nach einer Grippe

    4

    27

    NB 3

    Trägheit von 8h - 12h

    6

    2

    D2

    Müdigkeit und Schwäche um 17h

    6

    3

    D3

    Müdigkeit und Trägheit um 20h

    6

    8

    NB 1

    Müdigkeit und Abgeschlagenheit 22h

    6

    10

    D 12

    Müdigkeit und Abgeschlagenheit 20

    6

    12

    D 12

    Schwere Lider

    6

    11

    D 12

    Totale Abgeschlagenheit

    6

    18

    D30

    Starke Müdigkeit und Lidschwere

    6

    19

    D30

    am Abend

    6

    21, 23, 24

    NB 3

    Starke Müdigkeit mit Lidschwere um 9h und 16h

    6

    19

    D30

    Spürt eine bleierne Schwere und eine Leere

    7

    2

    D3

    Der Körper fühlt sich schwerer als sonst an

    7

    10

    NB 1

    Leere im Kopf

    7

    10

    NB 1

     

    7

    13

    D 12

    Ausgeprägte Müdigkeit. Besser am Nachmittag und Abend

    7

    18

    NB 2

    Kollapsartige Schwäche beim Aufstehen

    7

    20,23

    NB 2

    Ist leicht ermüdbar und schwach

    7

    24, 27, 28

    NB 2

    Starke Müdigkeit mit Erschöpfungszeichen

    9

    11, 12

    D 12

    Rasch erschöpft, müde und abgeschlagen

    9

    13, 17

    D 12

    Sehnsucht nach Schlaf und Ruhe

    9

    18

    NB 2

    Hat beim Aufstehen das Gefühl, als würde der ganze Körper in sich zusammensacken, wie noch nie, wie Blei in den Beinen

    9

    19

    NB 2

    Müdigkeit mit Zittrigkeit

    9

    22

    NB 2

    Erschöpfung und Leer im Gehirn Extreme Schlaffheit

    9

    24

    D30

     

    9

    26

    D30

    Müdigkeit trotz ausreichendem Schlaf

    10

    38

    NB 3

    Müdigkeit mit gedrückter Stimmung

    11

    10

    D12

    Lider sind ganz schwer, kaum offen zu halten

    *

    *

    *

    Müdigkeit drückt herunter aufs Gesicht und auf die Oberlider

    *

    *

    *

     

    Tabelle 9: Antrieb

     

    Proband

    Tag

    Phase

    Antriebslosigkeit

    1

    14

    D 12

     

    1

    31,32

    NB 3

     

    11

    10, 11

    D 12

    Muß sich zu jeder Handlung zwingen

    2

    2

    D3

     

    7

    19

    NB 2

    Hat keine Lust aufzustehen. Besser durch Bewegung und nach dem Duschen

    4

    3,5

    D3

    Alles fällt ihm schwer

    4

    6

    D 3

    Unfähigkeit zu geistiger und körperlicher Arbeit

    7

    2, 3, 4, 6

    D 3

    Ist den ganzen Tag zu nichts zu gebrauchen. Der Kopf fühlt sich leer und dumpf an

    7

    10

    NB 1

    Keine Arbeitslust

    8

    12, 13

    D 12

     

    9

    12

    D 12

     

    11

    10, 12

    D 12

    Lustlos und mutlos

    8

    19

    NB 2

    Hat eine ungewöhnlich lange Anlaufzeit bis zur gewohnten geistigen und körperl. Aktivität

    9

    9

    NB 1

    Muß sich zum Denken zwingen, hat ein Brett vor dem Kopf

    9

    12

    D 12

    Spürt einen großen Tatendrang

    2

    5

    D3

    Fühlt sich hell und munter

    4

    17

    NB 2

    Fühlt sich frisch und leistungsfähig

    8

    22

    D 3

     

    8

    30

    NB 3

     

    9

    20

    NB 2

     

    Tabelle 10: Schlaf

     

    Proband

    Tag

    Phase

    Unruhiger Schlaf

    1

    24

    D30

     

    7

    6

    D3

     

    9

    24,26

    D30

    Plötzliches Erwachen um lh 3h, 5h

    6

    12

    D 12

    mit raschem Wiedereinschlafen

    9

    24

    D30

    Erwacht um 5 am Morgen und kann nicht mehr einschlafen

    9

    2

    D3

    Erwacht häufig

    9

    25

    D30

    Sehnsucht nach erquickendem Schlaf

    9

    18

    NB 2

     

    9

    25

    D 30

    Oberflächlicher Schlaf, ist aber trotzdem

    8

    17

    D 12

    nicht müde

    8

    18

    NB 2

    Gesteigertes Schlafbedürfnis

    7

    2

    D3

    Einschlafstörungen mit Gedankenzuflut

    7

    4,6

    D3

     

    7

    14

    D 12

     

    7

    18

    NB 2

    Schlaflosigkeit

    7

    17

    NB 2

     

    Tabelle 11: Träume

     

    Proband

    Tag

    Phase

    Chaotische Träume

    4

    26

    D30

    Lebhafte Träume

    6

    17

    D30

    Träume reich an Symbolen

    7

    14

    D 12

    Erotische Träume mit nächtlichen Pollutionen

    9

    24

    30

    Erotische Träume (er ist die Hauptperson)

    9

    26,28

    D 30

    Träumt von einem Bankraub Hat Jahre nicht geträumt

    9

    27

    D30

     

    Tabelle 12: Kopf/Empfindungen

     

    Proband

    Tag

    Phase

    Kopf unangenehm heiß. Besser durch kaltes Wasser

    1

    23

    D30

    Blutandrang zum Kopf mit heißen Ohren und dem Bedürfnis, Hirn und Augen mit den Händen zu halten

    4

    1,2

    D3

    Kopf voll und kühl, Gesicht heiß, Füße und Hände warm

    4

    3

    D3

    Gefühl, wie Watte im Kopf

    4

    4

    D3

    Gedunsenes Gefühl im Kopf (Mittag)

    4

    5

    D3

    Blutandrang zum Kopf mit Wattegefühl und Wallungen, wie umnebelt

    4

    10, 11, 12

    D 12

    Blutandrang zum Kopf

    4

    15, 17

    NB 2

    Hitze im Kopf, sodaß er zu platzen droht.

    4

    26

    D30

    Heiße Ohren

    4

    27

    NB 3

    Der Kopf fühlt sich dumpf und leer an

    7

    19,22

    NB 2

    Benommener Kopf

    8

    11

    D 12

    Kopf dumpf und schwer

    9

    16, 17

    D 12

     

    9

    19

    NB 2

     

    9

    25, 27

    D 30

     

    Tabelle 13: Kopfschmerz

     

    Proband

    Tag

    Phase

    Ziehende Stirnkopfschmerzen nachts

    1

    24

    D30

    Linksseitiger Kopfschmerz um 19h mit dem Gefühl, wie auf Watte zu gehen

    3

    12

    D12

    Leichte Kopfschmerzen rechts frontal um 17h und 19h

    6

    3,5

    D3

    Leicht drückende und dumpfe

    7

    9

    NB 1

    Stirnkopfschmerzen

     

     

     

    Drückende Kopfschmerzen über die ganze Schädeldecke (wie Mütze) an- und abschwellend. Besser durch frische Luft

    7

    20,29

    NB 2

    Plötzlicher, klopfender, rechtsseitiger Kopfschmerz ab 15 (wie Sinusitis)

    9

    4

    D3

    Leichte Stirnkopfschmerzen li. Besser

    10

    12, 15

    D 12

    durch Wärme und Ruhe

    10

    19

    NB 2

     

    10

    23

    D 30

    Starker berstender Kopfschmerz, der plötzlich beginnt und plötzlich endet

    10

    29

    NB 3

    Stechende Kopfschmerzen vom Scheitel bis zur Stirn von 2-6 morgens

    11

    2

    D30

     

    Tabelle 14: Augen

     

    Proband

    Tag

    Phase

    Trockenheitsgefühl im linken Auge

    1

    59

    NB 3

    Augen fühlen sich warm an, er muß

    4

    11

    D 12

    die Hand auflegen

    4

    17

    NB 2

    Starkes Augenbrennen mit Trockenheitsgefühl um 22h

    6

    2

    D3

    Augenbrennen

    9

    3

    D3

     

    9

    11-17

    D 12

     

    9

    20

    NB 2

    Gefühl, als ob Sand in den Augen wäre

    9

    11, 12

    D 12

    Rötung beider Augen

    9

    13, 14

    NB 12

     

    10

    19

    NB 2

    Juckreiz am linken Unterlid

    9

    13, 14

    D 12

    Er hat den Eindruck einer Augenmuskelschwäche mit Verschwimmen der Buchstaben beim Lesen

    9

    27

    D30

    Trockenheits- und Fremdkörpergefühl

    10

    1

    D3

    im Auge mit trüb-verschwommenem Sehen

    10

    19

    NB 2

    Akkomodationsstörungen mit Schleiersehen

    10

    20

    NB 2

    Fremdkörpfergefühl im rechten Auge

    10

    35, 38

    NB 3

    Tic am rechten Unterlid, tritt alle 10 min auf und hält 15 s an. Unterlid zieht sich horizontal zusammen, dadurch Auftreten von Doppelbildern. Schlimmer beim Darandenken und Aufregung,

    11

    21

    D30

    besser durch Entspannung

    11

    22, 23, 24

    NB 3

    Gefühl, als ob die Augen austrocknen

    11

    21

    D30

    würden. Schlimmer durch jeden Luftzug

    11

    22, 23, 24

    NB 3

    Juckreiz zuerst rechtes, dann linkes Unterlid

    *

    *

    *

     

    Tabelle 15: Ohren

     

    Proband

    Tag

    Phase

    Heiße Ohren

    4

    1,2,3

    D3

     

    4

    26

    D30

     

    4

    27

    NB 3

    Extrem verschlagene Ohren mit einem

    6

    20

    D30

    dumpfen Gefühl

    6

    21,25

    NB 3

    Starker Tinnitus links

    6

    20

    D30

     

    6

    21

    NB 3

    Leichte Ohrenschmerzen

    6

    25

    NB 3

    Jucken des Gehörganges

    9

    3

    D3

     

    Tabelle16: Geruchssinn

     

    Proband

    Tag

    Phase

    Geruchsempfindlicher als sonst

    1

    19

    NB 2

    Geruchssinn vermindert (Schnupfen)

    4

    9

    NB 1

    Geruchsempfindlichkeit auf Zwiebel und Küchengerüche

    *

    *

    *

    Geruchs- und Geschmackssinn vermindert

    *

    *

    *

     

    Tabelle 17: Nase

     

    Proband

    Tag

    Phase

    Schnupfen mit flüssig-schleimigem Sekret

    3

    15

    D 12

    Schnupfen mit wäßrigem Sekret

    3

    16, 17

    D 12

     

    3

    18, 19

    NB 2

    Niesreiz

    3

    15

    D 12

     

    3

    18, 19

    NB 2

    Fließschnupfen mit klarem Sekret um 21 , welches um 22 zäh wird

    4

    3

    D3

    Verstopfte Nase am Vormittag

    4

    4

    D3

    Schnupfen mit schleimig-glasigem Sekret

    4

    4

    D3

    Schnupfen mit grünlichem Sekret

    4

    10

    D12

    Stockschnupfen mit wenig schleimigweißlichem Sekret. Besser durch kalte Luft,

    8

    1, 2

    D3

    schlimmer im warmen Raum

    8

    18, 19, 20

    NB 2

    Wäßriger Schnupfen

    8

    3-7

    D3

    Fließschnupfen mit Niesen beim Erwachen und am Abend

    8

    15, 16

    D 12

    Stockschnupfen mit Niesen

    8

    17

    D 12

    Stockschnupfen

    9

    25,26

    D 30

    Heftiges Nasenbluten

    10

    40

    NB 3

    Hämorrhagische Rhinitis

    10

    19

    NB 2

    Hämorrhagisches Nasenjucken

    10

    19

    NB 2

     

    Tabelle 18: Schwindel

     

    Proband

    Tag

    Phase

    Leichter Schwindel, der sich nach einem Spaziergang bessert

    1

    16

    D 12

    Zeitweise Schwindel

    1

    23,24

    D30

     

    9

    27

    D 30

    Drehschwindel. Besser im Sitzen und Liegen

    10

    6

    NB 1

    Ungerichteter, leichter Schwindel

    10

    12

    D 12

     

    10

    20

    NB 2

     

    Tabelle 19: Innerer Hals

     

    Proband

    Tag

    Phase

    Halsschmerzen beim Schlucken, die zum Ohr ausstrahlen

    1

    22, 23, 24

    D30

    Leichte Halsschmerzen abends

    1

    27

    D30

     

    1

    30

    NB 3

    Kratzen im Hals

    2

    25,26

    D30

     

    3

    15

    D12

     

    4

    3

    D3

     

    4

    13, 14

    NB 2

     

    9

    4

    D3

    Rauhe und heisere Stimme

    3

    15

    D 12

     

    4

    12

    D12

    Wundheitsgefühl im Hals am Morgen

    4

    4

    D3

    Rauhe Stimme

    4

    12

    D 12

    Halsschmerzen mit Trockenheitsgefühl

    6

    25,25

    NB 3

    Heiserkeit

    8

    2

    D3

     

    8

    15, 16, 17

    D 12

    Räusperzwang

    4

    13, 14

    NB 2

     

    9

    25

    D30

    Trockener Rachen um 15h

    10

    13

    D 12

     

    Tabelle 20: Bronchien

     

    Proband

    Tag

    Phase

    Trockener Reizhusten

    3

    8

    NB 2

     

    8

    2

    D 3

     

    10

    13

    D 12

    Trockener schmerzhafter Husten am Morgen und Abend

    8

    16

    D 12

    Reizhusten mit eitrigem Auswurf

    9

    26, 27

    D 30

    Bronchitis

    10

    19

    NB 3

     

    Tabelle 21: Herz

     

    Proband

    Tag

    Phase

    Tachykardie und Rhythmusstörungen

    7

    19

    NB 2

    Gefühl, daß das Herz immer wieder aussetzt

    7

    19

    NB 2

    Stechen in der Herzgegend, parasternal und Schultern

    9

    11

    D 12

    Extrasystolen am Abend alle 2 min

    11

    41

    NB 3

    Herzklopfen und Extrasystolie (Struma) tritt jetzt weniger auf

    *

    *

    *

     

    Tabelle 22: Mundhöhle / Zunge

     

    Proband

    Tag

    Phase

    Trockene Zunge

    4

    3

    D 3

     

    4

    10

    D 12

     

    4

    28

    NB 3

    Zunge weißgrau belegt

    4

    28

    NB 3

    Zunge braun belegt

    7

    21

    NB 2

    Zunge glatt und rosa (sonst nicht)

    9

    19

    NB 2

     

    Tabelle 23: Mundhöhle

     

    Proband

    Tag

    Phase

    Trockenheitsgefühl im Mund am Vormittag

    9

    3

    D3

    Trockenheit und Hypästhesie bis 15h im Mund

    10

    4

    D3

     

    Tabelle 24: Zähne / Zahnfleisch

     

    Proband

    Tag

    Phase

    Zahnfleischschwellung am rechten Unterkiefer

    2

    19

    NB 2

    Zahnkrone bricht heraus, ohne darauf gebissen zu haben

    9

    30

    NB 3

    Gingivitis

    10

    15, 16

    D 12

    Stechende Zahnschmerzen im Ober- und Unterkiefer

    10

    28-33

    NB 3

    Scharfer, ziehender Schneidezahnschmerz (Fokaltoxikose?)

    *

    *

    *

     

    Tabelle 25: Mundgeschmack

     

    Proband

    Tag

    Phase

    Gestörter Geschmackssinn

    4

    12

    D 12

    Pappiger Mundgeschmack

    4

    26

    D30

    Pappig bis bitterer Mundgeschmack am Morgen

    6

    2,3,4

    D3

     

    6

    9,12

    D 12

     

    6

    18, 19

    D30

    Fader Mundgeschmack mit viel Speichelfluß am Morgen

    8

    11, 12

    D 12

    Bitterer Mundgeschmack, der in der Nacht pappig wurde

    8

    26

    D30

    Bitterer Mundgeschmack um 17 . Besser durch Essen und Tee

    10

    4

    D3

    Pappiger Geschmack im Mund, als ob sie die Zähne nicht geputzt hätte

    *

    *

    *

     

    Tabelle 26: Magen

     

    Proband

    Tag

    Phase

    Drückende Magenschmerzen mit Übelkeit

    1

    17

    D 12

    am Abend. Besser durch Ruhe

    10

    1

    D3

    Stechende Magenschmerzen mit Übelkeit um 8,11 und Nachmittag. Besser durch Essen, Sitzen, Liegen und Zusammen-

    1

    18, 19

    NB 2

    krümmen. Schlechter bei Bewegung

    1

    29

    NB 3

    Mulmiges Gefühl im Magen. Besser durch Händeauflegen und durch Essen

    4

    4

    D3

    Komisches Gefühl in der Magengegend

    4

    27

    NB 3

    Magenschmerzen nach dem Essen und leichte Übelkeit

    6

    1-6

    D3

    Drücken in der Magengegend um 7 mit Übelkeit und Luftaufstoßen

    6

    8

    NB 1

    Leere im Magen

    6

    10

    D 12

    Flaues Gefühl im Magen mit Übelkeit und Brechreiz am Namittag. Besser durch Essen

    8

    3

    D3

     

    8

    19

    NB 2

     

    9

    12

    D 12

    Dumpfes Magengefühl mit Hunger. Besser durch Essen

    9

    14

    D12

    Stechen im Magen wie mit einem Messer und Aufstoßen (am Vormittag)

    10

    5

    D3

    Flüssigkeit liegt wie ein Stein im Magen Magenschmerzen. Besser durch Hinlegen und Ruhe. Schlimmer abends

    7

    21

    NB 2

     

    10

    5

    NB 1

     

    Tabelle 27: Übelkeit

     

    Proband

    Tag

    Phase

    Leichte Übelkeit vormittags und abends,die sich durch Essen, Ablenkung und

    1

    1,2,3

    D3

    Bewegung bessert

    1

    13, 17

    D 12

    Leichte Übelkeit mit drückenden Magenschmerzen um 8 und 11 . Besser durch Essen

    1

    18, 19

    NB 2

    Übelkeit mit Ekel vor allen Speisen um 19 . Besser im Liegen

    1

    20

    NB 2

    Übelkeit mit stechenden Magenschmerzen am Nachmittag

    1

    29

    NB 3

    Leichte Übelkeit

    4

    13

    NB 2

     

    4

    26

    D30

     

    6

    9

    D 12

    Übelkeit und Magenschmerzen nach dem Essen

    6

    1-6

    D3

    Übelkeit um llh, 15h und 20h. Besser durch Essen

    6

    22,23

    D30

    Übelkeit in der Nacht. Schlimmer durch Drehen. Besser durch Ruhe

    7

    19

    NB 2

    Übelkeit beim Erwachen. Schlimmer durch Aufstehen, Essensgeruch, Anblick von Essen und Bewegung

    7

    20-24

    NB 2

    Starke Übelkeit mit Brechreiz um llh

    8

    3

    D3

    Leichte Übelkeit. Besser durch Essen

    9

    12

    D 12

    Übelkeit mit drückenden Magenschmerzen Besser durch Milch und Hinlegen

    10

    1

    D3

     

    Tabelle 28: Appetit / Durst

     

    Proband

    Tag

    Phase

    Starkes Verlangen nach Schokolade

    1

    6

    D3

     

    9

    4

    D3

     

    9

    15

    D 12

    Kein Appetit

    1

    23,25

    D30

     

    6

    24

    D30

     

    7

    20, 22, 25, 30

    NB 2

     

    8

    11

    D12

     

    8

    18

    NB 2

    Großes Bedürfnis nach Salzigem, dann

    4

    8

    NB 1

    nach Süßem

    4

    27

    NB 3

    Verlangen nach Süßem und Saurem

    4

    10

    D 12

    Heißhunger und Durst am Abend

    4

    11

    D12

    Ständiger Drang nach Nahrungsaufnahme und großer Durst

    6

    5

    D3

    Viel Durst

    1

    13

    D 12

     

    1

    24, 25, 26

    D30

     

    6

    10

    D 12

     

    10

    24

    D20

    Durstlos

    1

    23

    D30

     

    11

    4

    D3

     

    11

    6

    NB 1

    Starker Durst auf lauwarmes Wasser

    10

    34

    NB 3

     

    Tabelle 29: Abdomen

     

    Proband

    Tag

    Phase

    Starke Blähungen um 18

    1

    14

    D 12

    Stechende Unterbauchbeschwerden links. Besser durch Wärme und Bewegung

    3

    3,4,6

    D3

    Zwickende Bauchschmerzen links um 13h

    3

    13

    D 12

    Bauchschneiden

    6

    10

    D 12

    Heftige Tenesmen

    7

    20-23

    NB 2

    Kleiderdruck am Bauch wird nicht vertragen

    7

    25

    NB 2

    Der ganze Bauch ist druckempfindlich

    7

    31

    NB 2

    Unangenehmer Schmerz im Unterbauch am Morgen

    8

    23

    D30

    Brennende Oberbauchschmerzen. Besser durch Essen

    9

    16

    D 12

    Übelriechende Blähungen und häufiger

    9

    2-5

    D3

    Stuhldrang

    9

    11

    D 12

    Krampfartige Unterbauchbeschwrden

    10

    1,4

    D3

     

    10

    19,21

    D30

    Druck im Oberbauch mit Aufstoßen und Blähungen

    10

    3

    D3

    Heftiges Stechen im Oberbauch

    10

    4

    D3

     

    10

    38,39

    NB 3

    Stechen in der linken Leiste (11h-15h)

    10

    4

    D3

     

     

    Tabelle 30: Stuhl

     

    Proband

    Tag

    Phase

    Weicher bis flüssiger Stuhl

    1

    18, 19

    NB 2

    Durchfall

    2

    5

    D3

     

    8

    2

    D3

     

    8

    11, 12

    D 12

    Knolliger Stuhl

    3

    3,4

    D3

    Weicher Stuhl

    3

    5

    D3

     

    7

    27, 30

    NB 2

    Obstipation

    6

    1-5

    D3

     

    6

    8

    NB 1

     

    6

    11

    D 12

     

    9

    24,25

    D30

     

    10

    3

    D3

     

    10

    5

    NB 1

    Häufiger Stuhldrang, ohne Stuhl absetzen zu können

    7

    13

    D 12

    Stuhl weich und klebrig

    7

    13

    D 12

     

    11

    3

    D3

    Obstipation und Meteorismus

    7

    14, 15

    D 12

    Gefühl, daß der Darm nach dem Stuhlabsetzen noch voll ist

    7

    15

    D 12

    Übelriechender Durchfall

    7

    20

    NB 2

    Durchfall mit grünlichem Stuhlwasser, plötzlichem Stuhldrang und Tenesmen. Das Wasser droht herauszurinnen, kann aber nicht abgesetzt werden

    7

    21,22

    NB 2

    Übelriechende Bleistiftstühle

    7

    25,26

    NB 2

    Häufiger Stuhldrang mit übelriechenden Blähungen

    9

    2,3,4

    D3

    Helles Blut am Stuhl (Hämorrhoidalblutung)

    9

    3,4

    D3

    Reichliche Fettstühle

    9

    6

    D3

    Weicher, fetter Stuhl

    11

    12

    D 12

     

    Tabelle 31: Harn

     

    Proband

    Tag

    Phase

    Stark riechender bierfarbener Harn

    4

    3-6

    D 3

     

    9

    3

    D 3

     

    11

    3, 4, 5

    D 3

     

    11

    12

    D 12

    Harn übelriechend wie zersetzt und dunkel

    7

    21, 22, 23

    NB 2

    Schaumiger Harn

    9

    3

    D 3

    Konzentrierter Harn

    1

    14, 15, 16

    D 12

     

    Tabelle 32: Blase / Niere

     

    Proband

    Tag

    Phase

    Zeitweise Stechen in der Blase (hält einige Sekunden an)

    1

    14, 15, 16

    D 12

     

    8

    3, 4

    D3

    Diurese fast 0 (wäßriger Durchfall)

    7

    21, 22, 23

    NB 2

     

    Tabelle 33: Geschlechtsorgane weibl.

     

    Proband

    Tag

    Phase

    Menses verspätet

    1

    19

    NB 2

     

    10

    17

    D 12

    Kein prämenstruelles Spannungsgefühl in der Brust

    1

    19

    NB 2

    Vorblutung

    2

    5,6

    D3

    Dysmenorrhoische Beschwerden bleiben aus

    2

    9

    NB 1

     

    6

    1

    D3

    Blutung stärker als sonst

    6

    4, 5

    D3

     

    7

    21

    NB 2

    Leichte, fast schwarze Schmierblutung statt Menses

    7

    22, 23, 24

    NB 2

    Die üblichen Kreuzschmerzen bei Mensesbeginn bleiben aus

    7

    21

    NB 2

    Seit langer Zeit wieder Dysmenorrhoe

    8

    8

    NB 1

    Dysmenorrhoedauer verkürzt

    10

    17

    D 12

    Schmerzen in beiden Leisten zur Ovulationszeit

    10

    35

    NB 3

    Brennender Dauerschmerz in beiden Ovarien (Ovulation). Am nächsten Tag anhaltender heller Schmerz in beiden Ovarien

    7

    7

    D3

     

    Tabelle 34: Mammae

     

    Proband

    Tag

    Phase

    Brennen und große Berührungsemfindlichkeit in beiden Brustwarzen

    1

    47-53

    NB 3

    Druck in der linken Mamma. Diskrete strangförmige Parenchymverdichtung links und punktförmige Parenchymverhärtung rechts. (Wochen anhaltend)

    10

    17

    D12

     

    10

    26

    D30

    Unangenehmes Stechen in beiden Mammae

    10

    31-35

    NB 3

     

    Tabelle 35: Sexualität weibl.

     

    Proband

    Tag

    Phase

    Libido erhöht

    2

    25

    D30

     

    Tabelle 36: Sexualität männl.

     

    Proband

    Tag

    Phase

    Erhöhte Libido aber erniedrigte Potenz

    9

    13, 14, 15

    D 12

    Starke Libido und erhöhte Potenz

    9

    24, 26

    D30

    Sexualität gesteigert, aber schlaff, die Lust vergeht

    *

    *

    *

     

    Tabelle 37: Wirbelsäule

     

    Proband

    Tag

    Phase

    Ziehende Schmerzen im LWS-Bereich, welche nach links ausstrahlen

    1

    23,24

    D30

    Stechende Schmerzen im BWS-Bereich, die sich beim Kopfwenden nach links verstärken

    2

    19,20

    NB 2

    Ziehende Schmerzen im LWS-Bereich, wie durch zu langes Stehen. Besser am Abend

    3

    24

    D30

    Verspannung im HWS-Bereich

    4

    15

    NB 2

    Blockierung im BWS-Bereich

    4

    30

    NB 3

    Gefühl der Nackensteife, ausstrahlend in die LWS um 12h

    6

    6

    D3

    Dumpfe, ziehende Schmerzen im LWS-Bereich, ausstrahlend in die Hüften

    6

    23

    D30

    Leichte LWS-Beschwerden beim Sitzen

    8

    18

    NB 2

    Leichte, dumpfe Kreuzschmerzen

    9

    18

    NB 2

     

    9

    25

    D30

    Linksbetonte stechende Kreuzschmerzen

    10

    13

    D 12

    Dumpfe Schmerzen in der LWS am Morgen und um 18 ausstrahlend nach links und nach rechts (jeweils 1 Stunde anhaltend)

    11

    11

    D12

    Pulsierende LWS-Schmerzen beim Auftreten mit dem rechten Fuß, ausstrahlend nach rechts. Besser im Liegen

    11

    13

    D12

    Heftige Ischialgie und Sakralgie mit wellenförmigem Schmerzverlauf

    *

    *

    *

     

    Tabelle 38: Schultergürtel / Nacken

     

    Proband

    Tag

    Phase

    Ziehende Schmerzen in der rechten Schulter und in der Nackenmuskulatur. Besser durch Wärme und leichter Bewegung. Schlechter durch Kälte

    1

    2,3

    D3

    Leichte Schmerzen im Schulterbereich, rechts mehr als links. Besser am Abend

    1

    11

    D 12

    Starke Verspannungen im Schulterbereich

    1

    22

    D30

    Nackensteifigkeit mit Bewegungs- und Druckschmerz. Besser durch Wärme

    1

    25,26

    D30

    Verspannungen im Nacken. Besser am Abend

    4

    1

    D3

    Schultergelenksbeschwerden

    4

    4

    D3

     

    4

    14

    NB 2

    Verspannungen in Schulter- und Nackenbereich

    4

    27,28

    NB 3

     

    6

    11

    D 12

    Schmerzen in der Schulter, ausstrahlend in den Halsbereich

    6

    5

    D3

    Ziehen und Verspannung in den Schulterblättern wie nach Tragen einer schweren Last

    6

    6

    D3

    Ziehende Schmerzen im Schultergürtelbereich. Besser in Ruhe und durch Wärme

    6

    12, 16

    NB 2

     

    3

    13, 17

    D 12

     

    3

    18,20

    NB 2

     

    3

    22, 23, 24

    D30

    Beschwerden in der rechten Schulter

    6

    23

    D30

     

    8

    18, 19

    NB 2

     

    9

    25,28

    D30

     

    Tabelle 39: Obere Extremitäten

     

    Proband

    Tag

    Phase

    Plötzlicher ziehender, stechender Schmerz im rechten Handgelenk und den rechten Fingergelenken 10 min. anhaltend. Besser durch Ruhe. Schlechter durch Anstrengung und Druck

    1

    14

    D12

    Schmerzen in den Handgelenken am Vormittag

    6

    5

    D3

    Ziehende Schmerzen am rechten Oberarm

    6

    22

    D30

    Helle pulsierende Schmerzen 2QF über dem linken Handgelenk, die nach rechts wandern

    7

    4

    D3

    Stechen im rechten Handgelenk

    8

    4

    D3

    Schmerzen im rechten Handgelenk.

    8

    5,6,7

    D3

    Schlimmer bei Bewegung

    8

    8, 9, 10

    NB 1

     

    8

    11-17

    D 12

     

    8

    18-22

    NB 2

    Druckschmerz im radialen rechten Handgelenk

    8

    24

    NB 2

     

    8

    27-31

    NB 3

    Schmerzen im linken Handgelenk und

    9

    12, 15-17

    D 12

    Knacken. Schlimmer bei Bewegung

    9

    18

    NB 2

    Schmerzhafte (stechende) Bewegungseinschränkung im distalen Interphalangealgelenk rechts

    10

    18

    D 12

    Ziehende Handgelenksschmerzen rechts

    10

    18

    D 12

    Ziehen im Endglied des rechten Mittelfingers

    10

    19

    NB 2

    Bamstiges Gefühl in den Händen

    4

    10

    D 12

    Taubes Gefühl in den Fingern. Finger sind warm

    4

    11

    D 12

    Komisches Gefühl in den Fingergelenken

    6

    4

    D3

    Schweregefühl im rechten Arm

    8

    5,6

    D3

    Schweregefühl in beiden Armen

    6

    3, 5

    D 3

     

    8

    18

    NB 2

    Ganglion im rechten Arm verschwindet und tritt links auf

    *

    *

    *

     

    Tabelle 40: Beckengürtel

     

    Proband

    Tag

    Phase

    Dumpfe Schmerzen im rechten Hüftgelenk

    6

    3, 5

    D3

     

    7

    6

    D3

    Hüftschmerz rechts, der sich weder durch Bewegung noch durch Ruhe verbessert

    7

    7

    D3

     

    7

    10

    NB 1

    Dumpfer Hüftschmerz, ausstrahlend in den rechten Oberschenkel

    7

    18

    NB 2

    Dumpfer Schmerz im Iliosacralgelenk rechts, ausstrahlend nach unten. Besser in Ruhe. Schlimmer durch Bewegung

    7

    11

    D 12

    Steifigkeit im Sakralgelenk

    9

    19,20

    NB 2

    Ischialgie nach Belastung

    10

    36

    NB 3

     

    Tabelle 41: Untere Extremitäten

     

    Proband

    Tag

    Phase

    Kribbeln in den Beinen nachts. Besser durch Bewegung und Wärme. Schlimmer durch Kälte, Zugluft und Ruhe

    1

    8

    NB 1

    Schweregefühl in den Beinen

    1

    12

    D 12

     

    6

    3

    D3

     

    6

    18

    D30

     

    8

    25

    D30

    Schweregefühl im rechten Unterschenkel

    8

    5,6,7

    D3

     

    8

    9

    NB 1

    Schwere, heiße, geschwollene Beine

    4

    6

    D3

     

    4

    26

    D30

    Schwere im rechten Bein. Der Unterschenkel und Fuß scheint vergrößert

    7

    1

    D3

    Kältegefühl in den Beinen mit vorübergehenden rechtsseitigen Sensibilitätsstörungen

    9

    4

    D3

    Schmerzen in den Beinen mit Hitzegefühl

    4

    10, 11, 12

    D12

     

    4

    17, 18

    NB 2

    Rötung und Druckschmerz im Großzehengrundgelenk rechts mit Besserung durch fortgesetzte Bewegung und im Laufe des Tages. Schlimmer morgens und durch Druck

    1

    9-19

    NB 1-NB 2

     

    Fortsetzung Tabelle 41

     

    Proband

    Tag

    Phase

    Stechende Schmerzen im rechten Knie

    2

    4

    D3

    Leichter Schmerz im Knie, wie Muskelkater

    4

    20

    NB 2

    Ziehende Schmerzen in der Wadenmuskulatur, vor allem bei Belastung

    4

    14

    NB 2

    Knacksen in den Fußgelenken

    4

    27

    NB 3

    Starke, drückende, stechende, explosionsartige Schmerzen im rechten Kniegelenk von 3-6 morgens

    6

    11

    D 12

    Dumpfe Schmerzen im rechten Kniegelenk

    6

    22

    D30

    Helle pulsierende Schmerzen im Groß-zehengrundgelenk rechts von 2-4

    7

    1

    D3

    Schmerzen im Großzehengrundgelenk rechts

    9

    4

    D3

    Schmerzen im Großzehengrundgelenk

    9

    12

    D 12

    links

    9

    24

    D30

    Wadenkrämpfe rechts nach Mitternacht

    9

    5

    D3

    Beschwerden im rechten Sprunggelenk

    9

    12

    D 12

    Handgelenksschmerzen von links nach rechts wandernd

    *

    *

    *

    Dumpfe Knochenschmerzen am rechten Tibiakopf

    *

    *

    *

    Schmerzen in den Zehen II - IV

    *

    *

    *

     

    Tabelle 42: Haut

     

    Proband

    Tag

    Phase

    Schmerzhafte Schwellung und Rötung am linken Oberschenkel (Furunkel). Wird am nächsten Tag eitrig. Nach einer Inzision bleibt ein schmerzhafter Knoten, der zu jucken beginnt

    2

    28-32

    NB 3

    Trockene Haut und Schleimhaut

    4

    12

    D 12

     

    4

    13

    NB 2

    Spannungs- und Trockenheitsgefühl im Gesicht

    6

    11

    D 12

    Trockene Hände

    6

    21

    NB 3

    Schmerzhafte eitrige Akneveränderungen

    6

    10

    D 12

    Juckende kleine papulöse Effloreszenzen am rechten Handrücken

    6

    11

    D 12

    Eitrige, juckende, gruppiert stehende Bläschen am linken Mittelbauch. Juckreiz bessert sich durch Aufkratzen

    8

    2

    D3

    Extreme Hauttrockenheit mit Schuppen an den Beinen und Kopfhaut

    9

    7,8

    NB 1

     

    9

    12-17

    D 12

     

    9

    20,21

    NB 2

     

    9

    25,28

    D30

    Schuppung der Haut an beiden Vorfüßen

    10

    6

    NB 1

    Haut löst sich im Bereich beider Vorfüße in großen Schuppen ab

    10

    13

    D 12

    Starke Trockenheit der Schleimhäute

    10

    26

    D30

     

    10

    27, 28, 31, 34 37-40

    NB 3

    Haut schuppt sich an beiden Fersen

    10

    35

    NB 3

    Rötung am rechten Handrücken

    10

    12-18

    D 12

    Trockene Haut besonders an den Unterarmen

    11

    8

    NB 1

    Schälung und Schuppung der Haut an beiden Unterschenkeln

    *

    *

    *

     

    Tabelle 43: Juckreiz

     

    Proband

    Tag

    Phase

    Juckreiz an der Außenseite des linken

    1

    20

    NB 2

    Daumens und an der Innenseite des rechten

    1

    21

    D 30

    Fußes

    1

    30,31

    NB 3

    Juckreiz am ganzen Körper re > li

    1

    31

    D30

     

    2

    10

    NB 1

     

    2

    11

    D 12

     

    2

    24, 25, 26

    D 30

    Juckreiz am Kopf und an den Ohren

    4

    15

    NB 2

     

    4

    27

    NB 3

    Juckreiz an den Extremitäten, am Kopf

     

     

     

    und Gesicht

    6

    18

    D30

    Juckreiz am Rücken, Kopf, Gesicht und an der Außenseite der Handrücken

    7

    2

    D 12

    Juckreiz am rechten Augenlid

    8

    5,6,7

    D3

     

    9

    5

    D3

    Juckreiz am linken Augenlid

    9

    11

    D 12

    Juckreiz an der Nase

    10

    18

    D 12

    Wochenlang bestehender Juckreiz am Stamm bleibt aus

    *

    *

    *

     

    Tabelle 44: Lippen

     

    Proband

    Tag

    Phase

    Herpes an der linken Oberlippe

    2

    20

    NB 2

     

    2

    21

    D 30

     

    6

    4, 5

    D 3

    Trockene Lippen von 8h - 12h

    6

    3

    D 3

     

    6

    21-25

    NB 3

     

    Tabelle 45: Wärmeregulation

     

    Proband

    Tag

    Phase

    Kälteempfindlichkeit

    2

    2

    D3

     

    6

    8

    NB 1

     

    9

    16

    D 12

     

    9

    18, 19

    NB 2

    Warme Hände, kühle Ohren

    4

    9

    NB 1

    Kühle Ohren, kalte Füße

    4

    11

    D 12

    Schüttelfrost

    4

    12

    D 12

     

    1

    20

    NB 2

     

    1

    22

    D30

     

    7

    19, 20, 24

    NB 2

    Kalte Hände und Füße, heißer Kopf

    1

    22,23

    D 30

    Kalte Füße, heiße Hände

    4

    4

    D3

    Kältegefühl und Frösteln

    6

    4,5

    D3

     

    6

    11, 12

    D 12

     

    6

    18

    D30

    Kalte Füße von 9h - 10h

    6

    9, 10, 12

    D 12

    Kalter Rücken um 12h

    6

    12

    D 12

    Kalte Füße trotz warmer Socken

    7

    5,7

    D3

    Frostigkeit am Stamm, als ob die Kälte von innen käme

    7

    8

    NB 1

    Glühende Hitze (Fieber)

    7

    19

    NB 2

    Hitze zum Bauch und zum Kopf

    *

    *

    *

    Schläft mit Wollsocken

    *

    *

    *

    Kälte neben dem heißen Ofen

    *

    *

    *

    Unlust, mit Kälte in Berührung zu kommen (kalte Getränke, kalte Duschen, kaltes Wasser, Zähneputzen)

    *

    *

    *

    Schläft mit 2 Decken

    *

    *

    *

    Gefühl von Eisklumpen im Knie

    *

    *

    *

    Angst vor der Kälte beim Duschen

    *

    *

    *

     

    Tabelle 46: Allgemeinsymptome

     

    Proband

    Tag

    Phase

    Grippesymptome (Schüttelfrost, Fieber, Schwindel, Muskelschmerzen, Halsschmerzen)

    1

    22, 23, 24

    D30

    Grippiges Gefühl mit kalten Füßen und heißen Händen

    4

    4

    D3

    Fühlt sich krank mit Zerschlagenheits-gefühl und Schüttelfrost

    4

    12

    D 12

    Fühlt sich zum Aus-der-Haut-Fahren

    4

    26

    D30

    Überempfindlich gegenüber Druck und Berührung

    6

    20

    D30

    Spürt alle Glieder stark

    4

    10, 12

    D 12

    Schmerzen in allen großen Gelenken

    4

    13

    NB 2

    Schmerzen in der ganzen rechten Körperhälfte, genau bis zur Mittellinie, teilweise hell, teilweise dumpf

    7

    12

    D 12

    Muskelschmerzen am ganzen Körper, die am Abend auftreten

    7

    19,20

    NB 2

    Wechselhaftigkeit der Symptome

    *

    *

    *

     

    Tabelle 47: Seitenbezogenheit der Symptome

     

    Proband

    Tag

    Phase

    Rechtsseitiger Kopfschmerz

    6

    3, 5

    D3

     

    9

    4

    D 3

    Fremdkörpergefühl im rechten Auge

    10

    35,38

    NB 3

    Tic am rechten Unterlid

    11

    21

    D30

     

    11

    22, 23, 24

    NB 3

    Zahnfleischschwellung am rechten Unterkiefer

    2

    19

    NB 2

    LWS-Schmerzen ausstrahlend nach rechts

    11

    13

    D12

    Schulterschmerzen rechts

    1

    2,3

    D3

     

    1

    11

    D 12

     

    6

    23

    D 30

     

    8

    18, 19

    NB 2

     

    9

    25,28

    D30

    Schmerzen im rechten Handgelenk

    1

    14

    D 12

     

    8

    4

    D3

     

    8

    5,6,7

    D3

     

    8

    8, 9, 10

    NB 1

     

    8

    11, 17

    D 12

     

    8

    18-22, 24

    NB 2

     

    8

    27-31

    NB 3

     

    10

    18

    D 12

    Schmerzen im distalen Interphalangealgelenk rechts

    10

    18

    D12

    Ziehen im Endglied des rechten Mittelfingers

    10

    19

    NB 2

    Schweregefühl im rechten Arm

    8

    5,6

    D3

    Schmerzen im rechten Hüftgelenk

    6

    3,5

    D3

     

    7

    6,7

    D3

     

    7

    10

    NB 1

     

    7

    18

    NB 2

    Schmerz im Iliosacralgelenk rechts

    7

    11

    D 12

    Schweregefühl im rechten Unterschenkel

    8

    5,6,7

    D3

     

    8

    9

    NB 1

    Schwere im rechten Bein

    7

    1

    D3

    Schmerzen im Großzehengrundgelenk rechts

    1

    9-19

    NB 1-NB 2

     

    9

    4

    D3

     

    7

    1

    D;3

    Knieschmerzen rechts

    2

    4

    D3

     

    6

    11

    D 12

     

    6

    22

    D 30

    Wadenkrämpfe rechts

    9

    5

    D3

    Beschwerden im rechten Sprunggelenk

    9

    12

    D 12

    Dumpfe Knochenschmerzen am rechten Tibiakopf

    *

    *

    *

    Juckende Effloreszenzen am rechten Handrücken

    6

    11

    D 12

    Rötung am rechten Handrücken

    10

    12-18

    D 12

    Juckreiz am rechten Fuß

    1

    20

    NB 2

     

    1

    21

    D30

     

    1

    30,31

    NB 3

    Juckreiz am rechten Augenlid

    8

    5,6,7

    D3

     

    9

    5

    D3

    Schmerzen in der ganzen rechten Körperhälfte

    7

    12

    D12

    Linksseitiger Kopfschmerz

    3

    12

    D12

     

    10

    12, 15

    D12

     

    10

    19

    NB 2

     

    10

    23

    D30

    Trockenheitsgefühl im linken Auge

    1

    59

    NB 3

    Juckreiz am linken Unterlid

    9

    13, 14

    D 12

    Tinnitus links

    6

    20

    D30

     

    6

    21

    NB 3

    Unterbauchbeschwerden links

    3

    3,4,6

    D3

    Bauchschmerzen links

    3

    13

    D12

    Stechen in der linken Leiste

    10

    4

    D3

    LWS-Beschwerden links ausstrahlend

    1

    23,24

    D30

     

     

     

     

     

    Fortsetzung Tabelle 47

     

    Proband

    Tag

    Phase

    BWS-Schmerzen, die sich beim Kopfwenden nach links verstärken

    2

    19, 20

    NB 2

    Linksbetonte Kreuzschmerzen

    10

    13

    D 12

    Schmerzen im linken Handgelenk

    9

    12, 15-17

    D 12

     

    9

    18

    NB 2

    Schmerzen im Großzehengrundgelenk

    9

    12

    D12

    links

    9

    24

    D30

    Schmerzen und Schwellung am linken Oberschenkel (Furunkel)

    2

    28-32

    NB 3

    Bläschen am linken Mittelbauch

    8

    2

    D3

    Juckreiz am linken Daumen

    1

    20

    NB 2

     

    1

    21

    D30

     

    1

    30,31

    NB 3

    Juckreiz am linken Augenlid

    9

    11

    D 12

    Herpes an der linken Oberlippe

    2

    20

    NB 3

     

    2

    21

    D30

     

    6

    4,5

    D3

    Juckreiz zuerst rechtes dann linkes Unterlid

    *

    *

    *

    Schmerzen in der LWS, ausstrahlend nach links und rechts

    11

    11

    D 12

    Schmerzen am linken Handgelenk, die nach rechts wandern

    7

    4

    D3

    Ganglion am rechten Arm verschwindet und tritt links auf

    *

    *

    *

    Handgelenksschmerzen von links nach rechts wandernd

    *

    *

    *

     

    Tabelle 48: Modalitäten

     

    Proband

    Tag

    Phase

    Folge von Kopfkongestion

    1

    23

    D30

     

    4

    1,2,3

    D3

     

    4

    10, 11, 12

    D 12

     

    4

    15, 17

    NB 2

     

    4

    26

    D30

     

    4

    27

    NB 3

    Folge von grippalem Infekt

    1

    22, 23, 24

    D30

     

    4

    4

    D3

     

    4

    10, 12

    D 12

    Folge von Fokaltoxikose

    *

    *

    *

    Folge von Kälte

    *

    *

    *

    Folge von Frostigkeit

    2

    2

    D3

     

    6

    8

    NB 1

     

    9

    16

    D 12

     

    9

    18, 19

    NB 2

     

    6

    4,5

    D3

     

    6

    11, 12

    D 12

     

    6

    18

    D30

     

    7

    8

    NB 1

     

    *

    *

    *

    Schlimmer morgens beim Erwachen

    1

    27

    D30

     

    9

    19

    NB 2

     

    7

    20-24

    NB 2

     

    8

    15, 16

    D 12

    Schlimmer abends

    7

    19,20

    NB 2

     

    4

    11

    D 12

     

    1

    1,2,3

    D3

     

    1

    13, 17

    D 12

     

    10

    5

    NB 1

     

    1

    17

    D 12

     

    10

    1

    D3

     

    11

    41

    NB 3

     

    8

    16

    D 12

     

    1

    27

    D30

     

    1

    30

    NB 3

     

    8

    15, 16

    D 12

     

    6

    19

    D30

     

    6

    21, 23, 24

    NB 3

     

    1

    1

    D3

     

    1

    12

    D 12

     

    1

    20

    NB 2

     

    4

    2,3

    D3

     

    8

    5,6,7

    D3

     

    4

    15

    NB 2

     

    1

    18

    NB 2

     

    Fortsetzung Tabelle 48

     

    Proband

    Tag

    Phase

    Schlimmer 1h, 3h, 5h nachts

    6

    12

    D12

     

    9

    2

    D3

     

    9

    24

    D30

    Schlimmer durch Kälte

    1

    8

    NB 1

     

    1

    2,3

    D3

     

    *

    *

    *

    Schlimmer durch Zugluft

    1

    8

    NB 1

     

    *

    *

    *

    Schlimmer bei Bewegung

    7

    11

    D 12

     

    10

    18

    D 12

     

    9

    12, 15-17

    D 12

     

    9

    18

    NB 2

     

    8

    5,6,7

    D3

     

    8

    8, 9, 10

    NB 1

     

    8

    11-17

    D 12

     

    8

    18-22

    NB 2

     

    1

    25,26

    D30

     

    7

    20-24

    NB 2

     

    1

    18, 19

    NB 2

    Schlimmer durch Druck

    6

    20

    D30

     

    1

    9-19

    NB 1-NB 2

     

    8

    24

    NB 2

     

    8

    27-31

    NB 3

     

    1

    14

    D 12

     

    1

    25,26

    D30

     

    7

    31

    NB 2

     

    7

    25

    NB 2

    Schlimmer durch Trost

    *

    *

    *

    Schlimmer durch Gesellschaft

    1

    6

    D3

     

    1

    26

    D30

     

    9

    2

    D3

     

    4

    1

    D3

     

    4

    10

    D 12

     

    4

    13

    NB 2

     

    4

    26

    D30

     

    8

    12

    D 12

    Besser durch Alleinsein

    4

    10

    D 12

     

    9

    12

    D 12

     

    *

    *

    *

    Besser durch Wärme

    1

    8

    NB 1

     

    6

    12, 16

    NB 2

     

    3

    13, 17

    D 12

     

    3

    18,20

    NB 2

     

    3

    22, 23, 24

    D30

     

     

     

    Anschrift der Verfasser: Dr. med. Maria Ache, Flurgasse 15, A-9300 St. Veit/Glan, Dr. med. Günter Mattitsch, Dr. Alfred Leopoldgasse 9, A-9020 Klagenfurt.