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    Croton tiglium

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    REMEDY ABBREV.

    Croto-t.

    MASTER PROVER

    Dr. Martin Stübler, Carsten Böttcher, Ursula Respondek

    Niedersächsische Akademie für Homöopathie und Naturheilverfahren e.V.

    YEAR

    1987

    PROVING METHOD

    Double blind, randomized (D6, D30), placebo phase included

    PLACEBO?

    Yes, all provers received placebo during one phase of the proving

    BLINDING?

    Remedy unknown to the 25 provers

    PHARMACY OF REMEDY IN PROVING

    DHU, Germany

    Description of the substance

    A homeopathic drug proving- now termed a homeopathic pathogenetic trial- of Croton tiglium, the purging Croton ( a Re-proving)

    Eine homöopathische Arzneimittelprüfung von Croton tiglium, dem Crotonöl- Baum (eine Nachprüfung)

     

    Proving document currently available only in German

     

    Eine homöopathische Arzneimittelprüfung von Croton tiglium

    Eine Nachprüfung mit den Potenzen D 6 und D 30 in Dilution

     

    Niedersächsische Akademie für Homöopathie und Naturheilverfahren e.V.

     

    Prüfungsleiter: Dr. Martin Stübler, Carsten Böttcher, Ursula Respondek

     

     

    Anlage und Durchführung der Prüfung

    Die homöopathische Arzneimittelprüfung mit Croton tiglium wurde in der Zeit von März bis Juni 1987 durchgeführt. Es nahmen 25 Probanden an dieser Prüfung teil. Während der Prüfungsdauer wurden die Probanden von Carsten Böttcher betreut. Für außergewöhnliche Reaktionen während der Prüfung stand als Kontaktarzt M.Tiedemann zur Verfügung, der Namen und Verteilungsschlüssel des Prüfstoffs in verschlossenem Umschlag erhielt, um nötigenfalls eingreifen zu können.

     

    Auswahlkriterien für die Probanden:

    --- normaler Gesundheitszustand

    --- keine irgendwie geartete Medikation vor und während der Prüfung

     

    Prüfungsphasen:

    --- Anamnese zur Findung und Bestimmung der Eigensymptomatik

    --- Vorbeobachtung: 7 Tage

    --- 1. Einnahme: max. 7 Tage

    --- Nachbeobachtung: mindestens 7 Tage

    --- 2. Einnahme: max. 7 Tage

    --- Nachbeobachtung: von individuell unterschiedlicher Dauer, um alle eventuell noch vorhandenen Symptome bis zu ihrem Abklingen so vollständig wie möglich erfassen zu können.

     

    Potenzwahl:

    die Wahl der Potenzen D 6 und D 30 in dieser Prüfung geht auf den Wunsch der     “ Deutschen Homöopathie-Union“ zurück und entspricht den gewohnten Potenzhöhen aus vorangegangenen Arzneimittelprüfungen. Die Wahl knüpft außerdem an die Erfahrungen an, die. M.Stübler in den Arzneimittelprüfungen zusammen mit J. Metzger sammeln konnte, der vor allem in Potenzen von D 5 und D 15 prüfte. Prüfungen nach den Empfehlungen Hannemanns im Organon 6. Auflage sollten sicherlich unter Verwendung der C 30 als Prüfungspotenz neben einer eventuell verwendeten tieferen D oder C- Potenz eingesetzt werden. Für die heutige Generation homöopathischer Ärzte stellt sich außerdem die Herausforderung, Arzneimittelprüfungen mit Q- Potenzen durchzuführen, um die Erfahrungen mit diesen zu vertiefen und somit weitere Grundlagen für die Anwendung dieser in der Therapie zu schaffen.

     

    Kriterien zur Auswertung der Arzneimittelprüfung

    Im Anschluss an die Nachbeobachtungsphase wurden die Protokollhefte der Auswertung in der Akademie für Homöopathie und Naturheilverfahren e. V. zugeführt und nach einer 1. Auflistung der Symptome unter Bekanntgabe des Placebo/ Verum- Schlüssels, die wahrscheinliche Prüfungssymptomatik herausgearbeitet. Danach erfolgte die Bekanntgabe des Mittels. Es handelte sich um Croton tiglium (Flasche 2 und 3), das gegen Placebo (Flasche 1) in den Potenzen D6 und D 30 geprüft wurde.

     

    In der Auswertung ergaben sich 264 Symptome, die der Analyse stand hielten und als Verum, d.h. als “ echte“, durch die Einnahme des Prüfstoffes bedingte Symptome, bezeichnet werden können.

     

    Die Auswertung der Prüfung war keine quantitativ-statistische, sondern eine rein qualitative, die in Anlehnung an die Prüfungskriterien Hahnemanns Materia Medica- Wissen erstellen soll, um somit den besonderen Anforderungen und Fragestellungen der Homöopathie gerecht zu werden.

     

     

    Auswahlkriterien zur Auswertung:

    Die eigentliche Auswertung findet durch einen intrapersonellen und interpersonellen Vergleich statt. Im intrapersonellen Vergleich wird anhand der Anamnese, der Vor-und Nachbeobachtungsphasen versucht, die Eigen-und Erwartungssymptomatik von der Prüfungssymptomatik zu trennen.

     

    Als Indizien einer wahrscheinlich echten Prüfstoffwirkung haben sich hierbei als hilfreich erwiesen:

     

    1) erstmaliges Auftreten eines Symptoms nur in der Verumphase, d.h. Phase der Prüfstoffeinnahme

    2) wieder auftauchen einer früheren Eigensymptomatik, die mindestens ein Jahr vor Prüfungsbeginn nicht mehr bestand

    3) deutliche Verschlimmerung, Verbesserung oder Verschwinden einer Eigensymptomatik

     

    Hingegen spricht das Auftreten eines Symptoms in Vor-und/ oder Placebophase nicht für eine wahrscheinlich echte Prüfstoffwirkung, ausser, dieses Symptom erfährt eine deutliche Verstärkung in der Prüfstoffphase oder verschwindet sogar.

     

    Eine weitere wichtige Hilfe beim Sichten der Symptomatik ist der interpersonelle Vergleich, durch den ähnliche Symptome der Probanden untereinander verglichen werden können. Auf diese Weise können fragliche Prüfungssymptome als echte erkannt werden.

     

    Croton tiglium

    Croton tiglium ist eine Pflanze und gehört zur Familie der Euphorbiaceen, den Wolfsmilchgewächsen. Es ist ein kleiner Baum, der die Höhe von 4-6 m erreichen kann und wächst in den tropischen Regionen Indiens, des früheren Hinterindiens und auf den Molukkeninseln. Medizinische Verwendung finden vornehmlich die Samen des Baumes, die so genannten Purgierkörner. die Samen sind eiförmig, 10-13 mm lang, 6-9 mm breit, seitlich abgeflacht, von rötlichbrauner bis gelblichbrauner Färbung. Der gelblichweiße, ölige Samenkern wird von einer harten, aber zerbrechlichen Samenschale umgeben. Der Geruch der Samen wird als “eigentümlich“ beschrieben.

     

    In der Homöopathie werden zur Herstellung der Urtinktur die reifen, getrockneten Samen des Croton tiglium- Baumes verwendet (HAB 4. Nachtrag 1985). Durch Mazeration aus der grob- gepulverten Droge wird die Urtinktur gewonnen. Sie ist von gelber Farbe. Die Samen sind als sehr giftig bekannt. Die Einnahme von 4 Samen kann beim Menschen schon eine tödliche Wirkung haben. Aus Berichten ist zu entnehmen, dass abgesehen von den Ursprungsländern, in denen die Samen medizinische Verwendung fanden, auch die Araber des Mittelalters die Croton tiglium- Samen kannten und therapeutisch zu nutzen wussten. Man verstand aus den Samen ein Öl herzustellen, das Crotonöl. Aus neueren Analysen durch Hecker et al. (1963) über das Crotonöl ist bekannt, das bislang 8 toxisch, entzündlich und carcinogen wirkende Fettsäurediester des polyfunktionellen Diterpens Phorbol gefunden wurden. In der Dissertation von Kreutzkamp (1984) wurde vermerkt, dass das tetracyclische Diterpen (12-O- Tetradecanoylphorbol- 13-acetat) des Crotonöls eine Aktivierung der Umwandlung von Makrophagen in tumorcytostatische Effektorzellen bewirkt. Ebenso führt es zur Erhöhung der H- Thymidineinbaurate in T- und B- Lymphozyten, zur Steigerung der Makrophagen- Phagozytoseaktivität bei gleichzeitiger erhöhter Freisetzung des Plasminogenfaktors und H2O2 aus Makrophagen und zur Steigerung der gemischten Lymphozytenreaktion.

     

    Beide, Samen und Öl, haben das gleiche Wirkungsspektrum. Croton tiglium führt zu starken entzündlichen Reaktionen auf der Haut, es kann dort zu impetigoartigen Ausschlägen führen. Am Darm kann es in stärkerer Dosierung extreme Entzündungsreaktionen und Darmblutungen hervorrufen und dadurch zum Tode führen. In verdünnter Form wirkt es als drastisches Abführmittel und wurde deswegen früher bei Obstipation, Wurmleiden und chronischen Bleivergiftungen eingesetzt. Heutzutage ist die Anwendung als Abführmittel obsolet. Die hautreizende Wirkung Croton tigliums nutzt man heute hingegen immer noch. Im Verständnis der Volksmedizin kann man über eine gezielte Hautreizung Gift- und Schlackenstoffe des Körpers ausleiten und entlastet somit den Gesamtorganismus. Baunscheidt benutzte in seinem nach ihm benannten Ausleitungsverfahren das Crotonöl wegen dieser Wirkung. Es wurde ein Hauptbestandteil des Baunscheidtöls. Es ist auch heute noch in einigen Rezepturen für die Herstellung des Baunscheidtöls zu finden.

     

    Im Nachfolgenden befindet sich im Bd. 1 des Archivs für homöopathische Arzneimittelprüfungen eine Gegenüberstellung der bisherigen Prüfungssymptomatik und der Nachprüfung 1987. Diese Gegenüberstellung der alten Prüfungen von Buchner aus dem Jahre 1841 sowie die Ergebnisse von Joret und Henke aus den Jahren 1834 und 1843 mit der neuen Prüfung aus 1987 kann dort eingesehen werden.

    In dieser Auflistung hier werden nur die Symptome der Nachprüfung aus dem Jahr 1987 abgebildet.

     

     

    Symptomliste der Nachprüfung 1987

     

     

    GEMÜT

     

    Reizbarkeit

     

    1.

    Prob.6, m., 29 J., D 30

    am 6. und 7. Verumtag gereizt und empfindlich (Sy. 14) gegenüber Autolärm auf der entfernten Straße. Am 9. Verumtag ohne Grund sehr gereizt und unkonzentriert (Sy. 19) bei gleichzeitigem starken Hungergefühl gegen 11 Uhr (Sy. 207).

     

    2.

    Prob.7, 2., 28 J., D 6

    am 20. Tag der Nachbeobachtung sehr reizbar, hat bei einer Kleinigkeit - jemand wollte sich vorbeidrängeln- unwillkürlich um sich geschlagen.

     

    3.

    Prob. 11, m., 38 J., D 30

    4. und 5. Verumtag aggressive Gefühle gegenüber Familienmitgliedern, hat das Bedürfnis, andere zu quälen, was sonst nicht seine Art ist. Am 9. und 10. Verumtag

    aggressiv und unruhig (Sy. 6), bei gleichzeitiger Konzentrationsschwäche (Sy. 20, 24).

     

    4.

    Prob. 15, m., 37 J., D 30

    vom 5.-9. und 12. Verumtag, ebenso vom 6.-8. Nachbeobachtungstag sehr gereizt, aufgeregt (Sy. 11) und überempfindlich (Sy. 15). Am 5. Verumtag so sehr gereizt, dass er wütend und streitsüchtig reagiert wegen Kleinigkeiten. Zeigt keine Kompromissbereitschaft, empfindet sich als rücksichtslos und " geht wegen jeder Kleinigkeit direkt in die Luft".

     

    5.

    Prob. 20, w., 28J., D 6

    vom 13-15. Verumtag besteht ein allgemeines Unwohlsein, das reizbar macht.

     

    Unruhe

    6.

    Prob. 11, m., 38J., D 30

    am 9. und 10. Verumtag unruhig und aggressiv (Sy. 3) bei gleichzeitiger Konzentrationsschwäche.

     

    7.

    Prob. 15, m., 37 J., D 30

    am 4., 5., 10. und 11. Verumtag besteht innere Unruhe. Am 10. Verumtag sehr unruhig bei innerem Hitzegefühl (Sy. 64), nervös (Sy. 13) und aufgeregt (Sy. 11). Hat das Gefühl, als sei die Umgebung hektisch. Am 1.. Verumtag unruhig und gleichzeitig kalter Schweiß in den Handtellern. (Sy. 121) und im Nacken (Sy. 97).

     

    8.

    Prob. 22, m., 35 J., D 6

    am 12. Nachbeobachtungstag besteht Unruhe gleichzeitig mit Kopfschmerzen (Sy. 53) und Schüttelfrost (Sy. 69), Schweiss am ganzen Körper (Sy. 73).

     

    9.

    Prob. 24, w., 32 J., D

    Verstärkung der Unruhe am 3.-4. und 6. Verumtag, die schon am 1. und 5. Placebotag auftrat. Am 3. und 4. Verumtag starke Unruhe. Am 4. Verumtag abends wird die Unruhe besonders in den Beinen empfunden (Sy. 119), muss sich deswegen ständig auf ihrem Stuhl hin und her bewegen. Am 6. Verumtag schon beim Erwachen eine große innere Unruhe.

     

    Erregung

    10.

    Prob. 1, w., 42 J., D 6

    am 1., 12. und 14. Tag der Nachbeobachtung besteht eine grundlose Erregtheit, jedesmal mit Zittern der Hände (Sy. 146).

     

    11.

    Prob.15, m., 37J., D 30

    Vom 7.-8. und 10.-12.Verumtag und vom 6.-8. Nachbeobachtungstag besteht eine innere Erregung. Am 10. Verumtag aufgeregt, nervös (Sy. 13), sehr unruhig (Sy. 7) bei gleichzeitigem inneren Hitzegefühl. Hat das Gefühl, als sei die Umgebung hektisch.

     

    12.

    Prob. 20, w., 28 J., D 6

    Ausgelöst durch ein Augenflimmern (Sy. 188) entsteht am 3. Verumtag eine ängstliche Erregung mit Zittrigkeit der Hände (Sy. 149) und Herzklopfen (Sy. 89). vom 7.- 10. sowie am 13. und 14. Nachbeobachtungstag hat die Probandin bei leichtester Erregung ein heißes, dunkelrotes Gesicht mit leicht bläulicher Verfärbung (Sy. 76). Gleichzeitig dazu besteht Schweiß am Oberkörper (Sy, 92) mit nachfolgendem Frösteln (Sy. 69).

     

    Nervosität

    13.

    Prob. 15, m., 37 J., D 30

    Am 10. Verumtag aufgeregt (Sy. 11), nervös, sehr unruhig (Sy. 7) bei gleichzeitigem inneren Hitzegefühl (Sy. 64). Hat das Gefühl, als sei die Umgebung hektisch.

     

    Empfindlich, überempfindlich

    14.

    Prob. 6, m., 29 J., D 30

    am 6. und 7. Verumtag gereizt (Sy. 1) und empfindlich gegenüber Autolärm auf der entfernten Straße.

     

    15.

    Prob. 15, m., 37 J., D 30

    Vom 5.-9. und 12. Verumtag, ebenso vom 6-8.Nachbeobachtungstag sehr gereizt (Sy. 4), aufgeregt (Sy. 11) und überempfindlich

     

    Ungeduld

    16.

    Prob. 7, w., 28 J., D 6

    Am 15. Nachbeobachtungstag ungeduldig

     

    Erschreckt leicht

    17.

    Prob. 2, w., 33 J., D 30

    am 11. Verumtag stark erschrocken, dabei außergewöhnlich starkes Herzklopfen (Sy. 87) und plötzlicher Stuhldrang (Sy. 231).

     

    Konzentrations-, Gedächtnisschwäche

    18.

    Prob. 2, w., 33 J., D 30

    am 5. und 6. Verumtag gegen 17 Uhr kann sie sich nur schwer konzentrieren, " alles schwirrt im Kopf herum".

     

    19.

    Prob. 6, m., 29 J., D 30

    Am 9. Verumtag ohne Grund sehr gereizt (Sy. 1) und unkonzentriert bei gleichzeitigem starken Hungergefühl gegen 11 Uhr (Sy. 207).

     

    20.

    Prob. 11, m., 38 J., D 30

    Am 9. und 10. Verumtag aggressiv (Sy. 3) und unruhig (Sy. 6), bei gleichzeitiger Konzentrationsschwäche.

     

    21.

    Prob. 15, m., 37 J., D 30

    an den Verumtagen 6, 9, 11-13 und den Nachbeobachtungstagen 1, 3-5, und 8 bestehen starke Konzentrationsstörungen. Am 1. Nachbeobachtungstag beeinträchtigen die Augenstörungen (Sy. 186) zusätzlich den Lesevorgang, " alles Gelesene wird sofort wieder vergessen".

     

    22.

    Prob. 20, w., 28 J., D 6

    am 6. Verumtag nachmittags erhebliche Konzentrationsstörungen, vergisst beim Schreiben, was sie schreiben wollte oder " verliert beim Schreiben den Faden"

     

    23.

    Prob. 21, m., 32 J., D 30

    an den Verumtagen 6, 9-10, 13 und 14 liegt eine Konzentrationsschwäche vor

     

    Denkstörung, kann Informationen nicht umsetzen

    24.

    Prob. 11, m., 38 J., D 30

    am 10. Verumtag entsteht das Gefühl, " als würde das Gehirn in einer trüben Masse herumschwimmen", als sei es sehr klein und habe Schwierigkeiten, Informationen zu sich durchkommen zu lassen", was ihn unruhig (Sy. 6) und aggressiv macht (Sy. 3).

     

    25.

    Prob. 15, m., 37 J., D 30

    an den Verumtagen 6 und 11 und dem 1. Nachbeobachtungstag treten Störungen der Informationsverarbeitung auf. Der Proband ist nicht in der Lage, "gelesene Sätze im Kopf zu behalten" (6. Verumtag oder  "hört was gesagt wird, begreift es aber nicht " (11. Verumtag).

     

    26.

    Prob. 20, w., 28 J., D 6

    Neben Konzentrationsstörungen (Sy. 22) am 6. Verumtag bei denen vergessen wird, was aufzuschreiben war, gibt die Probandin erst in der Nachbeobachtungszeit nach Abklingen der Symptome an, was ihr vorher unter Verum nicht möglich war zu beschreiben: " Irgendetwas hatte ausgesetzt, die Verarbeitung der Wahrnehmung war nicht richtig, und das, was fehlte, hatte auch in der Stimmung gefehlt" (Sy. 28, 36), " … gleichzeitig bestand das Unvermögen auszudrücken, was falsch war oder fehlte". Am 8. Nachbeobachtungstag fällt ihr auf, daß sie Dinge, die wichtig sind, vergisst. Es ist so, " als ob die Urteilskraft, zu entscheiden, was wichtig ist oder nicht, vermindert wäre".

     

     

    Lässt beim Schreiben Buchstaben weg

    27.

    Prob. 20, w., 28 J., D 6

    Am 9. Nachbeobachtungstag fällt der Probandin auf, dass sie seit einigen Tagen beim Schreiben Buchstaben weglässt.

     

    Traurige, mutlose Stimmung

    28.

    Prob. 20, w., 28 J., D 6

    am 1. und 2. Verumtag niedergeschlagene, traurige Stimmung, 1, wenn sie allein ist (Sy.30). Am 1. und 2. Tag der Nachbeobachtungszeit Mutlosigkeit und große innere Traurigkeit, die erst abends besser wird. Am 5. Tag der Nachbeobachtung

    fällt ihr auf, dass sie sich nach absetzen des Mittels bedeutend wohler fühlt. Es besteht jetzt wieder eine Verbindung zur Umwelt, die in der Verumphase verloren gegangen war. Unter Verum bestand das Gefühl von Erfolglosigkeit und allein sein (Sy. 32), die Stimmung befand sich unter Verum auf einem extrem niedrigen Niveau. “ Jedes Lachen war eine Pflichterfüllung, ein Versuch, den inneren Zustand zu verbergen". Ihr ist es noch nicht einmal möglich gewesen, diesen Zustand im Protokoll an den entsprechenden Verumtagen zu vermerken, da“ irgendetwas ausgesetzt hat“. Die Verarbeitung der Wahrnehmung war nicht richtig (Sy. 26). Es fehlte etwas, das auch in der Stimmung gefehlt hat. Es bestand ein Gefühl, das „Wesentliches im Leben oder in der Seele fehlt, mit dem gleichzeitigen Unvermögen zu sagen, dass einem etwas Wesentliches fehlt“. Die leiseste Andeutung von Kritik (Sy. 38) hat sie tief erschüttert, und verursachte das Bedürfnis, ungesehen zu weinen (Sy.30). Am 13. Nachbeobachtungstag fällt ihr auf, dass sie seit dem Beginn der Vereinnahme keine Musik mehr gehört hat und auch keine Flöte mehr gespielt hat (Sy. 37). Selbst der Hauswirtin ist dies aufgefallen. Am 16. Tag der Nachbeobachtung wird sie sehr traurig durch Musik, auch lustige Musik erträgt sie nicht. Fahrradfahren hebt die Traurigkeit sofort auf. Es ist die Bewegung, die bessert.

     

    Weinerliche Stimmung

    29.

    Orb. 11, m., 28 J., D 30

    am 10. Verumtag fühlt sich allein (Sy. 31) nicht in die Welt passend. Hat das Gefühl, jeden Moment los heulen zu müssen ohne eigentlichen Grund. Alles nervt ihn, möchte am liebsten allein sein (Sy. 33).

     

    30.

    Prob. 20, w., 28 J., D 6

    am 1. und 2. Verumtag niedergeschlagene, traurige Stimmung (Sy. 28), weint wenn sie allein ist. Die leiseste Andeutung von Kritik (Sy. 38) erschüttert sie tief und verursacht das Bedürfnis, ungesehen zu weinen.

     

    Gefühl des Alleinseins, des Verlassenseins

    31.

    Prob. 11, m., 38 J., D 30

    am 10. Verumtag fühlt er sich allein und nicht in die Welt passend. Hat das Gefühl, jeden Moment losheulen zu müssen ohne eigentlichen Grund (Sy. 29). Alles nervt ihn, möchte am liebsten allein sein (Sy. 33).

     

    32.

    Prob. 20, w., 28 J., D 6

    am 5. Tag der Nachbeobachtung fällt ihr auf, dass sie sich nach Absetzen des Mittels bedeutend wohler fühlt. Es besteht jetzt wieder eine Verbindung zur Umwelt, die in der Verumphase verloren gegangen war. Unter Verum bestand das Gefühl von Erfolglosigkeit und Alleinsein und die Stimmung befand sich auf einem extrem niedrigen Niveau (Sy. 28).

     

    Abneigung gegen Gesellschaft, möchte allein sein

    33.

    Prob. 11, m., 38 J., D 30

    am 10. Verumtag fühlt sich allein und nicht in die Welt passend (Sy, 31). Hat das Gefühl, jeden Moment los heulen so müssen ohne eigentlichen Grund (Sy. 29). Alles nervt ihn, möchte am liebsten allein sein.

     

    34.

    Prob. 15, m., 37 J., D 30

    am 6. und 10. Verumtag besteht das Bedürfnis allein zu sein, wollte nichts zu tun haben mit den anderen.

     

    35.

    Prob. 24, w., 32 J., D 6

    am 7. Nachbeobachtungstag wird die Gesellschaft anderer als störend empfunden, möchte am liebsten allein sein.

     

    Minderung des Lebensgefühls

    36.

    Prob. 20., w-. 28 J, D 6

    a, 1. und 2. Verumtag niedergeschlagenen, traurige Stimmung, weint, wenn sie allein ist (Sy. 30). Am 1. und 2. Tag der Nachbeobachtungszeit Mutlosigkeit und große innere Traurigkeit, die 1. abends besser wird. Am 5. Tag der Nachbeobachtung fällt ihr auf, dass sie sich nach absetzen des Mittels bedeutend wohler fühlt. Es besteht jetzt wieder eine Verbindung zur Umwelt, die in der Verumphase verloren gegangen war. Unter Verum bestand das Gefühl von Freudlosigkeit und allein sein (Sy. 32), und die Stimmung befand sich auf einem extrem niedrigen Niveau. “ Jedes Lachen war eine Pflichterfüllung, ein Versuch, den inneren Zustand zu verbergen“. Ihr war noch nicht einmal möglich, diesen Zustand im Protokoll an den entsprechenden Verumtagen zu vermerken, da“ irgendetwas ausgesetzt hat“. Die Verarbeitung der Wahrnehmung war nicht richtig (Sy.26). Es fehlte etwas, dass auch in der Stimmung gefehlt hat, es bestand ein Gefühl, daß “ Wesentliches im Leben oder in der Seele fehlt, mit dem gleichzeitigen Unvermögen zu sagen, dass einem etwas Wesentliches fehlt“. Die leiseste Andeutung von Kritik (Sy.38) erschütterte sie tief und verursachte das Bedürfnis, ungesehen zu weinen (Sy.30). Am 13. Nachbeobachtungstag fällt ihr auf, dass sie seit dem Beginn der Verumeinnahme keine Musik mehr gehört hat und auch keine Flöte mehr gespielt hat (Sy.37). Selbst der Hauswirtin ist dies aufgefallen. Am 16. Tag der Nachbeobachtung wird sie sehr traurig durch Musik, auch lustige Musik erträgt sie nicht. Aber fahren liegt die Traurigkeit sofort auf. Es ist die Bewegung, die bessert.

     

     

    Musik macht traurig wird nicht ertragen

    37.

    Prob. 20, w., 28 J., D 6

    am 13. Nachbeobachtungstag fällt ihr auf, dass sie seit dem Beginn der Verumeinnahme keine Musik mehr gehört und auch keine Flöte mehr gespielt hat. Selbst der Auswertung ist dies aufgefallen. Am 16. Tag Nachbeobachtung wird sie sehr traurig durch Musik, auch lustige Musik erträgt sie nicht. Aber fahren liegt die Traurigkeit sofort auf. Es ist die Bewegung, die bessert.

     

    Kritik unerträglich

    38.

    Prob. 20, 2., 28 J., D 6

    am 5. Nachbeobachtungstag fällt ihr auf, dass sie sich bedeutend wohler fühlt, und sie kann erst jetzt wieder beschreiben, was sie unter Verum empfunden hat ( Sy, 28, 36). Dazu gehört, dass sie die leiseste Andeutung von Kritik tief erschüttert hat und das Bedürfnis verursacht, ungesehen zu weinen (Sy.30).

     

    SCHWINDEL

     

    39.

    Prob. 15, m., 37J, D 30

    vom 1.-10.  Verumtag und am 3. und 9. Nachbeobachtungstag besteht ein Schwindel beim und gleich nach dem Aufstehen. Am 2. Verumtag zusammen mit einem dumpfen Kopfschmerz (Sy. 49).

     

     

     

    KOPF

    Haare werden fettig

     

    40.

    Prob. 1, w., 42 J., D 6

    am 15. Tag der Nachbeobachtung gibt die Probandin an, dass ihre Haare schnell fettig werden. Normalerweise habe Sie trockene und schuppige Haare.

     

    Hitzegefühl im Kopf

    41.

    Prob. 15, m., 37 J., D 30

    am 4. Nachbeobachtungstag besteht eine Hitzewallung im Kopf- und Brustbereich (Sy. 91), begleitet von einem kalten Nackenschweiß (Sy. 97) und sich verstärkenden Kopfschmerzen (Sy. 49).

     

    42.

    Prob. 22, m., 35 J., D 6

    am 2. Verumtag entsteht gegen 12:01 Uhr wellenartiges Hitzegefühl in der rechten Kopf-und rechten Gesichtshälfte (Sy. 79).

     

    Kopfschweiß

    43.

    Prob.15, m., 37 J., D 30

    unter der Vereinnahme an den Tagen 2, 5,8-11 und 13, sowie in der Nachbeobachtungszeit Tag 4,8-15 klagt der Proband über kalten Schweiss am Hinterkopf-und Nackenbereich (Sy.97) und über Schweiss in den Handtellern (Sy. 121), der sich um die Mittagszeit einstellte und erst gegen Abend schwächer wurde.

     

    44.

    Prob. 24, w., 32 J., D 6

    am 5. Verumtag und am 6. Nachbeobachtungstag berichtet die Probanden über schwitzen während des Schlafes, dass besonders im Kopf-, Brustbereich (Sy. 122) am stärksten auftritt.

     

    Benommenheit, Schwere und Völle im Kopf

    45.

    Prob. 1, w., 42 J., D 6

    am 2.-3. und 6.-9. Verumtag und am 7. und 13. Tag der Nachbeobachtung hat die Probandin ein Gefühl der Benommenheit, der Völle und der Schwere im Kopf. Dies sitzt vornehmlich im Stirnbereich und hält den ganzen Tag an. Erst gegen Abend stellt sich eine Besserung ein.

     

    Kopfschmerzen

    46.

    Prob. 1, w., 42 J., D 6

    am 7. Verumtag, vom 7.-9. und 22. und 23. Tag der Nachbeobachtung bestehende Kopfschmerzen diese sind zum Teil dumpfer Natur und mit einem Völlegefühl (Sy. 45) verbunden, besser durch Druck. Hauptsächlich befinden sich die Schmerzen im Stirn-und Nasenwurzelbereich, nur am 7. Tag der Verumeinnahme sind Hinterkopfschmerzen im Mastoidbereich beidseits vorhanden.

     

    47.

    Prob.2, w., 33 J., D 30

    am 6.Tag der Nachbeobachtung besteht ein“ unangenehmes Ziehen “ im linken Mastoidbereich, besser durch Fingerdruck.

     

    48.

    Prob.4, m., 30 J., D 6

    am 5. und 12. Nachbeobachtungstag treten zwischen 10 bis 11:00 Uhr vormittags plötzlich Kopfschmerzen auf, die durch Bewegung und Druck besser werden und im Schläfenbereich angesiedelt sind.

     

    49.

    Prob. 15, m., 37 J., D 30

    an den Verumtagen 2. 5 und 8-10 und 12-13 und an den Nachbeobachtungstagen 1-9,23, 62,67 und 72 entstehen zumeist dumpfe Kopfbeschwerden, die oft von Schwindel (Sy. 39) begleitet sind (12.Verumtag). Die Kopfbeschwerden beginnen nach dem aufstehen oder im Laufe des Vormittags, eine Besserung tritt entweder nachmittags (13.Verumtag) oder gegen Abend ein (12.Verumtag und 4. Nachbeobachtungstag). Während der Nachbeobachtungstage 4-7 lokalisiert sich der Kopfschmerz hinter das linke Auge und strahlt in den Hinterkopf (4. Nachbeobachtungstag) und hinter das linke Ohr (5. Nachbeobachtungstag) aus. Die Schmerzqualität hat teilweise einen pulsierenden als auch einen dumpfen Charakter. Die Schmerzen werden etwas besser durch Druck, kommen aber sofort wieder, wenn der Druck nachlässt. Am 4. Tag der Nachbeobachtung ist der Kopfschmerz nachmittags schlimmer bei einem gleichzeitigen kalten Schweißausbruch am Hinterkopf (Sy.43) mit innerer Hitzewallung, die hauptsächlich im Kopf- ( Sy.41) und Brustbereich (Sy. 91) empfunden wird.

     

    50.

    Prob. 18, w., 46 J., D 6

    am 1. Nachbeobachtungstag hat die Probandin Hinterkopfschmerzen, die zu den Augenbrauen ziehen und sich später im ganzen Kopf ausbreiten. Am 3. und 4. Nachbeobachtungstag stehen dumpfe Kopfschmerzen“ wie von Anstrengung“ und sind am 4. Nachbeobachtungstag in der linken Stirn lokalisiert.

     

    51.

    Prob. 19, m., 37 J., D 30

    am 5. Verumtag Regen nachts Kopf-und Gliederschmerzen auf (Sy. 169), die auch tagsüber weiter bestehen.

     

    52.

    Prob.20, w., 28 J., D 6

    am 12. Tag der Nachbeobachtung entsteht bei der Probandin ein drückender Kopfschmerz im Scheitel-, Stirnbereich und hinter den Augen, wo normalerweise nach dem Fahrradfahren der gewohnte Schweiss auftritt.

     

    53.

    Prob. 22, m., 35 J., D 6

    am 12. Nachbeobachtungstag besteht Unruhe (Sy.8) gleichzeitig mit Kopfschmerzen und Schüttelfrost (Sy.69), Schweiß am ganzen Körper ( Sy. 73).

     

     

     

    SCHLAF

     

    Veränderter Schlafrhythmus

     

    54.

    Prob. 20, w., 28 J., D 6

    Vom 1. Tag der Vereinnahme und an  den Nachbeobachtungstagen 6- 14 ist der Schlafrhythmus völlig verändert. Am 1. Tag der Vereinnahme erwacht die Probandin nach 23:00 Uhr und ist bis morgens 7:00 Uhr munter, schläft dann bis 11:30 Uhr des 2. Verumtages. Von 18 bis 23:00 Uhr desselben Tages schläft sie wieder und wird erst gegen 3:15 Uhr müde. Vom 3. bis 8. Verumtag geht die Probandin erst gegen 2:00 Uhr zu Bett und ist auch tagsüber weniger müde als sonst. In den Nachbeobachtungstagen zeigt sich ein ähnliches Bild. Das späte zu Bett gehen und das früh morgendliche Erwachen hält an und normalisiert sich erst ab dem 14. Nachbeobachtungstag.

     

    Unruhiger Schlaf, häufiges Erwachen

     

    55.

    Prob. 11, m., 38 J., D 30

    vom 8. bis 10. und 12. und 16. Nachbeobachtungstag ist der Schlaf sehr unruhig  mit häufigen Erwachen und morgendlichem “ schlappen“ Gefühl. Am 16. Nachbeobachtungstag bestehen Einschlafstörungen wegen körperlicher Unruhe (Sy. 117) besonders in den Beinen (Sy. 150). Es sind ständig kleine Muskelzuckungen vorhanden, die in den Unterschenkeln vermehrt auftreten, links stärker als rechts und den Probanden in der Zeit zwischen 23 bis 1:00 Uhr nicht einschlafen lassen.

     

    Träume

    56.

    Prob. 1, w., 42 J., D6

    ab dem 2.Verumtag vermerkt die Probandin das Vorhandensein von Träumen am 7. Verumtag hat sie einen lustigen Traum, in dem sie viel gelacht hat, die“ zeigte einen Toast als Fahrkarte vor“. Ab dem 4. Nachbeobachtungstag sind die Träume nicht mehr erinnerlich.

     

    57.

    Prob. 2, w., 33 J., D30

    am 7.Verumtag unruhiger, wirrer Traum.

     

    58.

    Prob. 4, m., 30 J., D 6 am 5. und 10. Tag der Nachbeobachtung wirre Träume und Angsttraum vom verfolgt werden.

     

    59.

    Prob. 13, w., 34 J., D 30

    am 4. Tag der Vereinnahme nach Schwierigkeiten einzuschlafen, ein Traum von einer Bedrohung mit einem Messer, aus dem sie schweißgebadet erwacht.

     

    60.

    Prob. 21, m., 32 J, D 30

    am 12. Verumtag hat der Proband einen Traum, in dem er gejagt wird und weg läuft.

     

     

     

    ALLGEMEINES und EMPFINDUNGEN

     

    Inneres Zittern

     

    61.

    Prob. 23, w., 32 J., D 30

    Gegen Abend des 7. Verumtages besteht ein Körperzittern bei gewohnter Müdigkeit

     

    Verspannungs- und Steifheitsgefühl

    62.

    Prob. 4, m., 30J., D 6

    Am 4. und 5.Verumtag beschreibt der Proband das Gefühl, steifer und verspannter als sonst zu sein, was er seit dem Beginn der Verumeinnahme bemerkte

     

    Ameisenlaufen

    63.

    Prob. 1, w., 42J., D 6

    Am 4. Tag unter Verum ein Gefühl von Ameisenlaufen am Körper, besonders im Gesicht (Sy. 84), an den Beinen und Armen (Sy. 111). Dies wechselt die Stelle nach dem Kratzen.

     

    Innere Hitze, Hitzewallung

    64.

    Prob. 15, m., 37J., D 30

    am 4. und 10 Verumtag empfindet der Proband eine innere Hitze bei gleichzeitiger Unruhe (Sy.7) und Aufgeregtheit (Sy. 11).

     

    65.

    Prob. 23, w., 32 J, D 30

    Am 1. und 3. Verumtag hat die Probanden ein Wärmeempfinden am ganzen Körper, das sich manchmal bis zu Hitzewallungen steigert.

     

    Gefühl der Schwellung

    66.

    Prob. 18, w., 46 J., D 6

    an den Nachbeobachtungstagen 2-6, 9 und 11 hat die Probandin an verschiedenen Körperstellen das Gefühl, als ob eine Schwellung "wie von innen" her bestehe.

     

     

    FROST

    Kältegefühle, frösteln

    67.

    Prob.1, w., 42 J., D 6

    das bei der Probandin bekannte Eigensymptom der allgemeinen Frostigkeit und der kalten Füße (Sy. 114) erfährt in der gesamten Verum- und Nachbeobachtungszeit eine deutliche Verstärkung.

     

    68.

    Prob. 13, w., 34 J., D 30

    Vom 3. Tag der Verumeinnahme bis zum 5. Nachbeobachtungstag hat die Probandin ein Kältegefühl, das vom Rücken ausgehend (Sy. 95) den ganzen Körper erfaßt und während der Verumphase auch von Rückenschmerzen begleitet ist (Sy. 103). Die Rückenschmerzen gehen während der Nachbeobachtungszeit zurück, die Kälteempfindung hält an und eine extreme Zugluftempfindlichkeit (3. und 10. Nachbeobachtungstag) kommt hinzu.

     

    69.

    Prob. 20, w., 28J., D 6

    In der Nachbeobachtungsphase vom 7.-10. Tag sowie am 13. und 14. Tag errötet die Probandin (Sy. 76) und hat ein heißes Gesicht (Sy. 78) bei jeder leichtesten Erregung zusammen mit Schweißausbruch am Oberkörper (Sy. 92) und nachfolgendem Frösteln.

     

    70.

    Prob. 22, m., 35 J., D 6

    Am 12. Nachbeobachtungstag besteht Unruhe (Sy. 8) gleichzeitig mit Kopfschmerzen (Sy. 53), Schüttelfrost und Schweiss am ganzen Körper (Sy. 73).

     

     

    SCHWEISS

    Besserung der Eigensymptomatik

    71.

    Prob. 1, w., 42 J, D 6

    Anamnestisch bekannter Körper-, Fuß- und/oder Handschweiß bei Anstrengung, Ärger oder Aufregung tritt in der Vorbeobachtung als auch in der Placebophase auf. Ab dem 2. Tag unter Verum bis zum 121. Nachbeobachtungstag tritt eine Umkehrung des Schweißverhaltens ein. Es tritt vom 2. Verumtag an kein Fußschweiß mehr auf, ebenso wurde kein Handschweiß mehr festgestellt (Sy. 120), selbst bei einem Vorstellungsgespräch am 6. Verumtag hat die Probandin trockene Hände, was für sie sehr unüblich ist. Der ganze Körper ist trockener als sonst. Erst am 12. Tag der Nachbeobachtung wird ein leichtes Zurückkehren des Fuß- sowie Handschweißes beobachtet.

     

    vermehrte Schweißbildung

    72.

    Prob. 17, w., 30J., D 6

    Am 17.-19. Nachbeobachtungstag stellt die Probandin eine ihr ungewohnte Gesichtsfarbe fest, eine rot-bläuliche Verfärbung der Wangen (Sy. 75) bei gleichzeitigem Schwitzen in diesem Bereich. Am 17. Nachbeobachtungstag hat sie ebenfalls eine "Schwitzattacke" beim Einschlafen, auch nachts ist sie verschwitzt.

     

    73.

    Prob. 22, m., 35 J., D 6

    Am 12. Nachbeobachtungstag besteht eine innere Unruhe (Sy. 8) gleichzeitig mit Kopfschmerzen (Sy. 53), Schüttelfrost (Sy. 69) und Schweiß am ganzen Körper.

     

    74.

    Prob. 24, w., 32 J., D 6

    Am 5. Verumtag und am 6. Nachbeobachtungstag berichtet die Probandin über Schwitzen während des Schlafes, am Stärksten in den Bereichen Brust (Sy. 93), Kopf (Sy. 44) und Schienbeinen (Sy. 122).

     

     

    GESICHT

    Gesichtsfarbe, Erröten

    75.

    Prob. 17, w., 30J., D 6

    Am 17.-19. Nachbeobachtungstag stellt die Probandin eine ihr ungewohnte Gesichtsfarbe fest, eine rot-bläuliche Verfärbung der Wangen bei gleichzeitigem Schwitzen in diesem Bereich (Sy. 71).

     

    76.

    Prob. 20, w., 28J., D 6

    in der Nachbeobachtungsphase vom 7.-10. Tag sowie am 13. und 14. Tag bemerkt die Probandin ein heißes Gesicht (Sy. 78) bei leichtester Erregung (Sy.12), das rot-bläulich anläuft zusammen mit Schweiß am Oberkörper (Sy. 92) und nachfolgendem Frösteln (Sy. 69). Erst in der Nachbeobachtungszeit erwähnt die Probandin, dass das Erröten während  der Vereinnahme noch viel intensiver in der Farbe und Häufigkeit gewesen sei. Sie empfindet das Erröten in der Nachbeobachtungsphase als deutlich blasser als unter Verum.

     

    Hitze im Gesicht

    77.

    Prob.5, 2., 25 J., D 6

    Am 3., 4. und 9. Verumtag und am 2. Nachbeobachtungstag bemerkt die Probandin ein rechtsseitiges Gesichtsbrennen, " immer dann, wenn im Körper irgend etwas weh tut. Es reicht schon fast aus, daran zu denken, um das Gesichtsbrennen auszulösen".

     

    78.

    Prob. 20, w., 28J., D 6

    in der Nachbeobachtungsphase vom 7.-10. Tag sowie am 13. und 14. Tag bemerkt die Probandin ein heißes Gesicht bei leichtester Erregung (Sy. 12), das rot-bläulich anläuft zusammen mit Schweiß am Oberkörper (Sy. 92) und nachfolgendem Frösteln (Sy. 69).

     

    79.

    Prob. 22, m., 35J., D 6

    Am 2. Verumtag gegen 12 Uhr ein wellenartiges Hitzegefühl in der rechten Kopf-(Sy. 42) und rechten Gesichtshälfte.

     

    Risse im Mundwinkel

    80.

    Prob. 20, w., 28J., D 6

    In der Nachbeobachtungsperiode vom 15.-17. Tag bemerkt die Probandin kleine Einrisse am rechten Mundwinkel, brennend bei Berührung, die sie vor 10 Jahren öfter hatte, aber zwischenzeitlich gar nicht mehr aufgetreten sind.

     

    Entzündung in Mundnähe

    81.

    Prob.2, w., 33J., D 30

    Am 10. Verumtag bestehen 2 wunde Stellen an der Oberlippe mit Spannungsgefühl, schlechter durch Luftzug. Gegen Nachmittag ist nur noch eine "Rauigkeit" vorhanden

     

    82.

    Prob.15, m., 37J., D 30

    Vom 10. Verumtag bis 15. Nachbeobachtungstag hat der Proband einen juckenden Pickel am rechten Mundwinkel.

     

    83.

    Prob. 22, m., 35J., D 6

    Am 3. Tag der Nachbeobachtung entdeckt der Proband an der rechten Unterlippe schmerzlose Herpesbläschen, Stecknadelkopfgroße. Seit mehr als 10 Jahren habe der Proband keinen Herpes mehr gehabt. Die Bläschen heilen nach 3-4 Tagen ab.

     

    Ameisenlaufen im Gesicht

    84.

    Prob. 1, w., 42 J., D 6

    Am 4. Tag unter Verum ein Gefühl von Ameisenlaufen am Körper (Sy. 63, 86), besonders im Gesicht, an den Beinen und Armen (Sy. 111). Dies wechselt die Stelle nach dem Kratzen.

     

    Ringe unter den Augen

    85.

    Prob. 2, w. 33J. D 30

    Am 7. Tag unter Verum stellt die Probandin nach dem Aufstehen fest, dass sie dunkle Ringe unter den Augen hat, was für sie sehr ungewöhnlich sei.

     

     

    HAUT

    Emfpindungen- Ameisenlaufen

    86.

    Prob.1, w., 42 J., D 6

    Am 4. Tag unter Verum ein Gefühl von Ameisenlaufen am Körper (Sy. 63), besonders im Gesicht, an den Beinen und Armen (Sy 111). Dies wechselt die Stelle nach dem Kratzen.

     

     

    BRUST

    Herzklopfen

    87.

    Prob.2, w., 33J., D 30

    Am 11. Verumtag stark erschrocken (Sy. 17), dabei außergewöhnlich starkes Herzklopfen und plötzlicher Stuhldrang (Sy. 231)

     

    88.

    Prob. 15, m., 37J., D 30

    An den Tagen 2, 4-5, 9, 11-13 der Vereinnahme als auch an den Nachbeobachtungstagen 3-4 und 8. Tag hat er stärkeres Herzklopfen als sonst, teilweise sowohl mit Unregelmäßigkeiten in der Herzaktion als auch mit Erhöhung der Herzfrequenz. Am 9. Verumtag wird dies begleitet von einem Hitzegefühl im Brustbereich (Sy. 91) und am 13. Verumtag hat der Proband ein Gefühl, " als ob jemand von innen her an die Brustwand klopfen würde", so stark sei das Herzklopfen.

     

    89.

    Prob. 20, 2., 28J., D 6

    Am 3. Tag unter Verum hat die Probandin ausgelöst durch ein Augenflimmern (Sy. 188), Herzklopfen, zittrige Hände (Sy. 149) und ängstliche Erregung (Sy. 12).

     

    Wundheits- und Verklebungsgefühl der Bronchien

    90.

    Prob. 20, w., 28J., D 6

    Am 6. Tag unter Verum hat die Probandin direkt nach dem Aufwachen ein Verklebungsgefühl und Wundheit in den Bronchien, "wie nach vielem Zigarettenrauchen". Gleichzeitig besteht ein trockener Husten, der das Wundheitsgefühl verstärkt. Dis hält ca. 1 Stunde an.

     

    Hitzewallung im Brustbereich

    91.

    Prob.15, m., 37J., D 30

    Am 9. Verumtag besteht im Brustbereich ein Hitzegefühl bei gleichzeitigem starken Herzklopfen (Sy. 88) und unregelmäßigem Puls. Am 4. Nachbeobachtungstag hat der Proband eine Hitzewallung im Kopf- (Sy. 41) und Brustbereich, begleitet von einem kalten Nackenschweiß (Sy. 97) und sich verstärkenden Kopfschmerzen (Sy. 49).

     

    Schweiß im Brustbereich

    92.

    Prob. 20, w.,28 j., D 6

    In der Nachbeobachtungsphase vom 7.-10.Tag sowie am 13. und 14. Tag hat die Probandin bei jeder leichtesten Erregung (Sy. 12) einen Schweißausbruch am Oberkörper und nachfolgendem Frösteln (Sy. 69). Gleichzeitig errötet die Probandin (Sy. 76) und hat ein heißes Gesicht (Sy. 78).

     

    93.

    Prob. 24, w., 32J., D 6

    Am 5. Verumtag und am 6. Nachbeobachtungstag berichtet die Probandin über Schwitzen während des Schlafes, besonders an Brust, Kopf (Sy. 44) und Schienbeinen (Sy. 122) (Sy. 74).

     

     

    RÜCKEN

    Kälte

    94.

    Prob.1, w., 42 J., D 6

    Am 4. Nachbeobachtungstag hat die Probandin Kälteschauer, die bis gegen 15 Uhr die Wirbelsäule hinunter laufen.

     

    95.

    Prob. 13, w., 34J., D 30

    Vom 3. Tag der Vereinnahme bis zum 5. Nachbeobachtungstag hat die Probandin ein Kältegefühl, das vom Rücken ausgehend den ganzen Körper erfasst (Sy. 68) und während der Verumphase auch von Rückenschmerzen begleitet ist (Sy. 103). Die Rückenschmerzen gehen während der Nachbeobachtungszeit zürück, die Kälteempfindung hält an und eine extreme Zugluftempfindlichkeit (3. und 10. Nachbeobachtungstag) kommt hinu.

     

    Innere Hitze

    96.

    Prob. 23, w., 32J., D 30

    Am 1. und 3. Verumtag entsteht eine aufsteigende Hitze, die vom Rücken her zum Hinterkopf hochzieht. Dies entsteht mehrmals täglich, besonders beim Treppensteigen, beim Aufstehen vom Stuhl und bei Aufregung. Gelichzeitig besteht zur selben Zeit ein allgemeines Hitzeempfinden am ganzen Körper (Sy. 65), selbst an den sonst kalten Extremitäten (Sy.116).

     

    Schweiß

    97.

    Prob. 15, m., 37J, D 30

    Unter der Vereinnahme an den Tagen 2, 5, 8-11. und 13 sowie in der Nachbeobachtungszeit Tag 4,8-15 klagt der Proband über kalten Schweiß im Hinterkopf- (Sy. 43) und Nackenbereich. Gleichzeitig ist ein Schweiß in den Handtellern (Sy. 121) vorhanden, der sich um die Mittagszeit einstellt und erst gegen Abend schwächer wird (Sy. 7, 11, 13).

     

     

    RÜCKENBESCHWERDEN- VERSPANNUNGEN / KRÄMPFE/ SCHMERZEN

    Nackenbereich

    98.

    Prob. 23, w., 32J., D 30

    Am 4. und 9. Tag der Nachbeobachtung hat die Probandin gegen Abend eine Nackensteifigkeit, die durch Bewegung gebessert wird.

     

    Schulterbereich

    99.

    Prob. 1, w., 42 j., D 6

    Am 8. Tag unter Verum besteht ein Druckschmerz in beiden Schultern (Nähe Proc. Coracoideus).

     

    100.

    Prob. 2, w, 33J., D 30

    Vom 10-13. Verumtag und am 6. und 10. Nachbeobachtungstag besteht bei der Probandin ein Schmerz am linken Scapulaoberrand, der durch leichteste Berührung oder Druck noch verstärkt wird. Durch Bewegungen im Schultergelenk tritt ebenfalls eine Verstärkung ein.

     

    101.

    Prob. 11, m., 38J, D 30

    Am 14. und 17. Tag der Nachbeobachtung Verspannung im linken Schulterblattbereich.

     

    102.

    Prob. 12, m., 30J., D 6

    in der Verumphase 4.,7. und 8. Tag und in de Nachbeobachtungsphase vom 5.-9.Tag treten morgens starke Verspannungen im Schultergürtelbereich bds. auf, die sich durch Bewegung bessern.

     

    103.

    Prob 13, w, 34 J., D 30

    Vom 3. Verumtag bis zum 2. Tag der Nachbeobachtung bestehen Rückenschmerzen thorakal und lumbal. Am 3. Verumtag gegen 14 Uhr besteht im gesamten Rückenbereich paravertebral ein Spannungsgefühl in der Muskulatur mit einem Kältegefühl (Sy. 95). Strecken der Wirbelsäule, Wärme und Ruhe bessern, schlechter durch Zugluft. Am 7. Verumtag erstreckt sich der Schmerz bis in den Schulterbereich, in die Arme und nach unten hin bis in die Waden.

     

    104.

    Prob. 15, m., 37J., D 30

    Vom 1. bis zum 3. Nachbeobachtungstag und am 10. Nachbeobachtungstag hat der Proband ein Verspannungs- und Krampfgefühl im Schulterbereich paravertebral, das im Laufe des Nachmittags nachlässt.

     

    105.

    Prob. 20, w. 28J, D 6

    in der Nachbeobachtungsphase am 3. und 4. Tag hat die Probandin ein Stechen zwischen den Schulterblättern " wie durch eine Muskelverspannung", nach längerem Sitzen am Schreibtisch, besser durch Bewegung.

     

    106.

    Prob. 23, w., 32 j., D 30

    Am 2. Verumtag abends krampfartige Schmerzen links unterhalb des Schulterblattes.

     

    Lumbalbereich

    107

    Prob.1, w., 42 J., D 6

    Anamnestisch sind Schmerzen in der Lumbalregion bekannt, sowie degenerative Veränderungen im Lumbo- Sakralbereich vorhanden. Unter Verum an den Tagen 1-4 bestehen starke, dumpfe Schmerzen in der Lumbalregion, die durch Bewegung kurzfristig gebessert werden, Bücken, Aufstehen aus dem Sitzen, ebenso wie zu langes Stehen verschlechtern. Selbst nachts im Bett bestehen die Schmerzen weiter. A, 8. und 9. Verumtag strahlen die Kreuzschmerzen in beide Oberschenkel dorsal bis zu den Waden aus. In den Nachbeobachtungstagen 1, 2 und 9-10 und 15 halten die Kreuzschmerzen weiterhin an, besser im Liegen, schlechter bei Bewegung, Bücken, Rückwärts beugen.

     

    108.

    Prob.7, w., 28J. D 6

    Die bei der Probandin anamnestisch bekannten Rückenschmerzen im LWS- Bereich werden unter Verum an den Tagen 8, 11-13 so stark, dass die Probandin " nicht mehr weiß, wie sie sitzen sollte".

     

    109.

    Prob. 13, W., 34J., D 30

    Vom 3. Verumtag bis zum 2. Tag der Nachbeobachtung bestehen Rückenschmerzen thorakal als auch lumbal. Am 3. Verumtag gegen 14 Uhr besteht im gesamten Rückenbereich paravertebral ein Spannungsgefühl in der Muskulatur mit einem Kältegefühl (Sy. 95), Strecken der Wirbelsäule, Wärme und Ruhe bessern, schlechter durch Zugluft. Am 7. Verumtag erstreckt sich der Schmerz bis in den Schulterbereich, in die Arme und nach unten hin in die Waden.

     

    110.

    Prob. 14, m., 32J., D 6

    Am 3. Verumtag morgens beim Aufwachen hat der Proband reißende Schmerzen im Gesäß, die bis in beide Oberschenkel (Sy. 167) dorsal ausstrahlen.

     

     

    EXTREMITÄTEN

    Empfindungen- Ameisenlaufen

     

    111.

    Prob. 2. w. 42J., D 6

    Am 4. Tag unter Verum ein Gefühl von Ameisenlaufen am Körper (Sy. 63), besonders im Gesicht (Sy. 84), an den Beinen und Armen. Dies wechselt die Stelle nach dem Kratzen.

     

    Empfindungen- Juckreiz

     

    112.

    verstärkte Eigensymptomatik

    Prob. 13, w., 34J., D 30

    Am 7. und 10. Tag der Nachbeobachtung  tritt an der Stelle einer seit Jahren rezidivierenden Mykose zwischen 4. und 5. Zeh links ein starker Juckreiz auf, der jeweils 10 Min. anhält und durch Kratzen keine Besserung erfährt.

     

    113.

    Prob. 23, w, 32J., D 30

    Am 9. und 10. Tag der Nachbeobachtung hat die Probandin ein heftiges Jucken in den Handflächen links

     

    Empfindungen- Kälte, frösteln

    114.

    Verstärkte Eigensymptomatik

    Prob.1, w, 42J., D 6

    Das bei der Probandin bekannte Eigensymptom der Frostigkeit (Sy. 67) und der kalten Füße erfährt während der gesamten Verum- und Nachbeobachtungszeit eine deutliche Verstärkung. Die kalten Füße werden besonders an den Verumtagen 5 und 6 und in der Nachbeonachtungszeit 11. und 13. Tag erwähnt. "Selbst im Bett wollen die Füße nicht warm werden ".

     

    115.

    Prob. 24, w., 32J., D 6

    IN der Nachbeobachtungszeit am 4. Tag fällt ihr auf, dass sie schon seit ca. 1-2 Wochen morgens nach dem Frühstück eiskalte Finger hat, die sich nach ca. 2 Stunden von selber erwärmen. Schütteln und Reiben der Finger sowie Eintauchen in warmes Wasser hilft nur kurzfristig.

     

    Empfindungen- Wärme

    116.

    Besserung der Eigensymptomatik

    Prob. 23, w, 32J., D 30

    am 1. und 3. Verumtag fällt der Probandin auf, dass sie wärmere Hände und Füße hat.

     

    Empfindungen- Unruhe

    117.

    Prob. 11, m., 38J., D 30

    Am 16. Nachbeobachtungstag bestehen Einschlafstörungen (Sy. 55) wegen körperlicher Unruhe besonders in den Beinen. Es waren ständig kleine Muskelzuckungen vorhanden, die in den Unterschenkeln vermehrt auftreten, links stärker als rechts und den Probandin in der Zeit zwischen 23- 1Uhr nicht einschlafen lassen.

     

    118.

    Prob. 12, m., 30J., D 6

    Am 5. und 6. Verumtag besteht eine große Unruhe in den Beinen beim Sitzen. Der Proband muss alle 5 Min. die Stellung wechseln, nichts wird als bequem empfunden.

     

    119.

    Prob. 24, w.m 32J., D 6

    Am 4. Verumtag hat die Probanden eine starke Unruhe besonders in den Beinen, dabei das Gefühl. als ob alles geschwollen sei, vornehmlich die Augen (Sy. 182) und die Füße (Sy. 140). Sie muss sogar die Schuhe ausziehen.

     

    Schweiß an den Extremitäten

    120.

    Besserung der Eigensymptomatik

    Prob.1, w., 42 J., D 6

    Anamnestisch bekannter Körper- (Sy.71), Fuß- und/ oder Handschweiß bei Anstrengung, Ärger oder Aufregung tritt in der Vorbeobachtung als auch in der Placebophase auf. Ab dem 2. Tag unter Verum bis zum 121. Nachbeobachtungstag tritt eine Umkehrung des Schweißverhaltens ein. Es tritt vom 2. Verumtag an kein Fußschweiß mehr auf, ebenso wurde kein Handschweiß mehr festgestellt (Sy. 120), selbst bei einem Vorstellungsgespräch am 6. Verumtag hat die Probandin trockene Hände, was für sie sehr unüblich ist. Der ganze Körper ist trockener als sonst. Erst am 12. Tag der Nachbeobachtung wird ein leichtes Zurückkehren des Fuß- sowie Handschweißes beobachtet.

     

    121.

    Prob. 15, m., 37J., D 30

    An den Verumtagen 2,5,8-11 und 13 sowie in der Nachbeobachtugszeit Tag 4,8-15 klagt der Proband über kalten Schweiss am Hinterkopf-und Nackenbereich (Sy.97) und über Schweiss in den Handtellern (Sy. 121), der sich um die Mittagszeit einstellte und erst gegen Abend schwächer wurde.

     

     

    HAUT

     

    122.

    Prob. 24, w., 32 J., D 6

    am 5. Verumtag und am 6. Nachbeobachtungstag berichtet die Probanden über schwitzen während des Schlafes, vor allem an Brust (Sy. 93), Kopf (Sy. 44) und Schienbeinen 8Sy. 74)

     

    Überreaktion auf Mückenstich

    123.

    Prob. 4, m., 30J., D6

    Am 23. Tag reagiert er auf einen Mückenstich am rechten Innenknöchel übermäßig stark mit Rötung und ödematöser Schwellung.

     

    124.

    Prob. 22,m., 35J., D 6

    Am 8.Tag der Nachbeoabchtung reagiert der Proband auf einen Mückenstich am rechten Handgelenk innen mit einer Lymphangitis, die sich bis zum Ellbogen erstreckt und sich innerhalb kurzer Zeit entwickelt. Für den Probanden sei dies eine äußerst ungewöhnliche Reaktion auf einen Mückenstich.

     

    Ferse, " wie wundgelaufen"

    125.

    Prob. 4, m., 30J., D6

    Am 87. Tag der Nachbeobachtung entsteht ein Druckgefühl in der linken Ferse mit einer dezenten Rötung, so "als ob man sich eine Blase gelaufen hätte".

     

    126.

    Prob.5.,w., 25 J., D 6

    Am 2. Tag der Nachbeobachtung hat die Probandin stechende Schmerzen unter der rechten Ferse, als hätte sie eine Blase oder der Schuh sei nicht in Ordnung und drücke. Es war aber nichts zu sehen.

     

    127.

    Prob. 10, w., 28J., D 30

    Vom 5.- 93. Nachbeobachtungstag hat die Probandin eine druckempfindliche Stelle an der linken Ferse, "so als ob man sich eine Blase gelaufen hätte". Es ist ein stechender Schmerz, vor allem beim Laufen. Sie muss sogar ihr Schuhwerk danach anpassen.

     

     

    ENTZÜNDUNGEN, PICKEL, URTIKARIA-ARTIGE HAUTERSCHEINUNGEN

    Hüfte

    128.

    Prob.4,m., 30J., D 6

    Am 10. und 11. Tag der Nachbeobachtung bemerkt der Proband eine urtikarielle Rötung an der Hüfte beidseits, ca. 2 cm im Durchmesser.

     

    Oberschenkel

    129.

    Prob. 1, w., 42J., D 6

    Vom 9.-12. und 19.-20-.Tag der Nachbeobachtungszeit bemerkt die Probandin druckschmerzhafte Pickel, die an beiden Oberschenkeln entstehen und nach mehreren Tagen wieder verschwinden.

     

    Knie

    130.

    Prob.4, m., 30J., D 6

    am 22. und 23. Tag der Nachbeobachtung hat der Proband eine juckende Hautrötung an den Knien, schlechter durch Kratzen.

     

    Unterschenkel

    131.

    Prob.18, w., 46J., D 6

    Am 6. Tag unter Verum entwickeln sich mehrere kleine Pickel an der rechten Wade.

     

    Knöchel, Ferse

    132.

    Prob.1, w. 42J, D 6

    Vom 17.-19. Tag der Nachbeobachtung hat die Probanden eine Schwellung, Rötung und Druckschmerzhaftigkeit des linken Knöchels, die besonders am 1. Tag des Auftretens (17. N.Tag) zu Gehbehinderung führt und in die Wadenregion ausstrahlt. Die Probandin gibt an, solch ein Symptom noch nie gehabt zu haben.

     

    Hauteinrisse

    133.

    Prob. 14, m., 32J., D 6

    Am 49. Nachbeobachtungstag sind zum Teil gerötete Risse in den Nagelwällen vorhanden.

     

    134.

    Prob.20, w., 28J, D 6

    Am 9.Tag unter Verum ist ein kleiner Riss in der Beugefalte des rechten Zeigefingers vorhanden. An eine Schnittverletzung könne sich die Probandin nicht erinnern.

     

    Marmorierung der Haut

    135.

    Prob.20, w., 28J., D 6

    am 15.Tag der Nachbeobachtung bemerkt die Probandin eine verstärkte Marmorierung der Haut an Beinen und Armen

     

    Ödeme

    136.

    Prob.20, w., 28J., D 6

    In der Nachbeobachtungsphase 3. und 4. Tag stellt die Probandin beim Ausziehen im proximalen Drittel der Unterschenkel präsidiale Ödeme fest. Eindrucktiefe 0,5 - 1 cm. Erst am 4. Nachbeobachtungstag abends sind die Ödeme verschwunden.

     

    Gefühl der Schwellung

    137.

    Prob.1, w., 42J., D 6

    In der Nachbeobachtung 1-2. und 5. Tag sind leichte Wadenkrämpfe vorhanden (Sy. 141). Die Muskeln fühlen sich leicht steif an und es besteht das Gefühl der Schwellung im Wadenbereich.

     

    138.

    Prob.12, m., 30J., D 6

    Die dem Probanden bekannten Gelenkbeschwerden in Hand- und Mittelhandgelenken, die nach der morgendlichen Stetigkeit verschwinden, verschlechtert durch feucht-kaltes Wetter, besser durch Bewegung und Wärme, bestehen unter der Vereinnahme an den Tagen 8 und 10-15 ganztags (Sy. 161). Am 11. und 12. Verumtag kommt noch ein " Gefühl von Schwellung" hinzu.

     

    139.

    Prob.18, w., 46J., D 6

    An den Nachbeobachtungstagen 2-6 und 9-11 hat die Probandin an verschiedenen Körperstellen das Gefühl, als ob eine Schwellung " wie von innen her" bestehe.

     

    140.

    Prob.24, w., 32J., D 6

    Am 4. Verumtag hatte die Probandin eine strake Unruhe (Sy. 119) besonders in den Beinen, dabei das Gefühl, als ob alles geschwollen sei, vornehmlich die Augen (Sy. 182) und die Füße. Sie muss sogar die Schuhe ausziehen.

     

    Muskelkrämpfe, Muskelverspannungen

    141.

    Prob. 1,w, 42J., D 6

    in der Nachbeobachtung 1-2. und 5. Tag sind leichte Wadenkrämpfe vorhanden. Die Muskeln fühlen sich leicht steif an und es besteht das Gefühl der Schwellung im Wadenbereich. (Sy. 137).

     

    142.

    Prob.4, m., 30J., D 6

    Am 4. und 5. Verumtag hat der Proband das Gefühl, steifer und verspannter als sonst zu sein. Am 13. Nachbeobachtungstag empfindet der Proband die Verspannungen im Wadenbereich stärker als üblich nach dem Joggen.

     

    143.

    Prob.20, w. 28J., D 6

    In der Nachbeobachtungszeit am 5. und 6. Tag hat die Probandin nachts gegen 5 Uhr beidseits Wadenkrämpfe

     

    144.

    Prob. 23, w., 32J., D 30

    Am 4. Verumtag als auch an den Nachbeobachtungstagen 1 und 2 bestehen leichte krampfartige Schmerzen in den Waden.

     

    145.

    Prob.25, w., 50J., D 6

    Am 6. Nachbeobachtungstag hat die Probandin Wadenkrämpfe, die erst gegen Abend völlig aufhören. Für die Probandin ist dies ein ungewohntes Symptom.

     

    Zittern der Extremitäten

    146.

    Prob. 1, w, 42J., D 6

    Am 12. und 14. Nachbeobachtungstag Zittern der Hände bei Aufgeregtheit (Sy. 10) , was der Probandin unerklärlich sei.

     

    148.

    Prob. 15, m., 37J., D 30

    Am 2. und 5., 8.-11. und 13. Verumtag und an den Nachbeobachtungstagen 1, 3-5 und 8 empfindet der Proband ein Zittern der Finger und zeitweilig auch der Arme, das schon morgens beginnt und bis zum späten Abend anhält. Manchmal ist es rechts stärker als links (13.Verumtag) oder mit einem kalten Nackenschweiß (Sy. 43) und Handschweiß vergesellschaftet (5. Verumtag, Sy. 121). In der Nachbeobachtungsperiode lässt das Zittern langsam nach und erscheint fast nur noch vormittags.

     

    149.

    Prob. 20.,w., 28J., D 6

    Am 3. Tag unter Verum hat die Probandin ausgelöst durch ein Augenflimmern (Sy. 188) zittrige Hände, Herzklopfen (Sy. 89) und ängstliche Erregung (Sy. 12).

     

    Muskelzuckungen

    150.

    Prob.11, m. 38J., D 30

    Am 16. Nachbeobachtungstag bestehen Einschlafstörungen (Sy. 55) wegen körperlicher Unruhe besonders in den Beinen (Sy. 117). Es sind ständig kleine Muskelzuckungen vorhanden, die in den Unterschenkeln vermehrt auftragen, links stärker als rechts und den Probanden in der Zeit zwischen 23- 1 Uhr nicht einschlafen lassen. Dieses Symptom ist dem Probanden unbekannt.

     

    151.

    Prob.23, w., 32J., D 30

    Am 16. Nachbeobachtungstag besteht im linken Oberschenkel ein Muskelfibrillieren

     

     

    GEFÜHL DER SCHWÄCHE, DER "LÄHMIGKEIT"

    obere Extremität

    152.

    Prob. 5, w., 25 J., D 6

    am 9. Verumtag entsteht bei einem allgemeinen Krankheitsgefühl gegen 15 Uhr für ca.    Std. ein Schwächegefühl im linken Arm. Die Probandin hat Mühe, den Arm zu heben.

     

    153.

    Prob.10, 2., 28J., D 30

    Am 3. Nachbeobachtungstag besteht im linken Oberarm ein Knochenschmerz (Sy. 160), vor allem in Ruhe, der in den Unterarm ausstrahlt und sich zu einem Gefühl der Lähmigkeit im ganzen Arm umwandelt.

     

    154.

    Prob.23, w., 32J., D 30

    An den Nachbeobachtungstagen 12. und 15 empfindet die Probandin eine Art von Lähmigkeit in der rechten Hand, besonders im Ring- und Zeigefinger. Dieses erstreckt sich bis zu den Fingerkuppen als auch bis in das Handgelenk. Gleichzeitig besteht ein nicht näher bezeichneter Schmerz (Sy. 164).

     

    Untere Extremität

    155.

    Prob.12, m., 30J., D 6

    An den Nachbeobachtungstagen 4 und 8 bemerkt die Probandin ein lahmes Gefühl in den Beinen, am 8. Nachbeobachtungstag vor allem im linken Oberschenkel, das sie sehr beim Fahrradfahren behindert.

     

    GLIEDERSCHMERZEN

    Obere Extremität

    157.

    Prob1.2, 42J. D 6

    am 2. Tag unter Verum hat die Probandin flüchtige stechende Schmerzen im rechten Oberarm in der Nähe des Schultergelenks, ebenso stechende Schmerzen in der linken Wade und im linken Fuß.

     

    158.

    Prob.5, w., 25J., D 6

    Am 10. Verumtag besteht im linken Oberarm ein muskelkaterähnlicher Schmerz bei aktiver Bewegung und durch Druck

     

    159.

    Prob.7, w., 28J., D6

    Am 5. Nachbeobachtungstag sind für einige Minuten nachmittags nicht sehr starke aber unangenehme Schmerzen im linken Arm und in de linken Hand vorhanden. Ein Gefühl "wie elektrisiert". Am 14. Nachbeobachtungstag erscheinen mittags kurzzeitige Schmerzen in der rechten Hand.

     

    160.

    Prob.10. w., 28J., D 30

    Am 3. Nachbeobachtungstag besteht im linken Oberarm ein Knochenschmerz, vor allem in Ruhe, der in den Unterarm ausstrahlt und sich zu einem Gefühl der Lähmigkeit im ganzen Arm umwandelt (Sy. 153). Ebenfalls am 3. Nachbeobachtungstag entsteht am rechten Daumen ein Schmerz beim Druck auf das Endgelenk außen.

     

    161.

    Verstärkung eines anamnestisch bekannten Symptoms

    Prob.12, m., 30J., D6

    Die dem Probanden bekannten Gelenkbeschwerden in Hand- und Mittelhandgelenken, die nach der morgendlichen Stetigkeit verschwinden, verschlechtert durch feucht-kaltes Wetter, besser durch Bewegung und Wärme, bestehen unter der Vereinnahme an den Tagen 8 und 10-15 ganztags (Sy. 161). Am 11. und 12. Verumtag kommt noch ein " Gefühl von Schwellung" hinzu (Sy. 138). Die Gelenkbeschwerden normalisieren sich erst wieder ab dem 26. Nachbeobachtungstag.

     

    162.

    Prob.18, w., 46J., D 6

    Am 3. Tag unter Verum entstehen bei Anspannung des Bizeps im rechten Oberarm Schmerzen

     

    163.

    Prob.19. m., 37J., D30

    Am 5. Verumtag treten nachts Kopf- (Sy. 51) und Gliederschmerzen auf, die auch tagsüber weiterbestehen.

     

    164.

    Prob.23, w.,32J., D 30

    An den Nachbeobachtungstagen 12. und 15 empfindet die Probandin eine Art von Lähmigkeit in der rechten Hand, besonders im Ring- und Zeigefinger (sy. 154). Dieses erstreckt sich bis zu den Fingerkuppen als auch bis in das Handgelenk. Gleichzeitig besteht ein nicht näher bezeichneter Schmerz.

     

    Untere Extremitäten

    165.

    Prob.1, w., 42J., D 6

    Am 2. und 4. Tag unter Verum entstehen kurzzeitige stechende und brennende Schmerzen in der linken Wade und in der linken Ferse. An den Verumtagen 5-8 und in der Nachbeobachtungszeit an den Tagen 1-2. 7.9.12-14 bemerkt die Probandin ziehende und brennende Schmerzen in den Beuge- und Streckseiten beider Oberschenkel, die manchmal auch einen dumpfen Schmerzcharakter annehmen, Bewegung und Stehen bessern, manchmal links und durch Sitzen verschlechtert, Ausstrahlung bis in die Paella. Am 9. Verumtag sind linksseitige Tibia- Periost-Schmerzen vorhanden, gleichzeitig mit leichter Stetigkeit im linken Knie und Knacken im Knie beim Treppabgehen. Ein rechtsseitiger Tibia- Periost- Schmerz ist anamnestisch gesichert.

     

    166.

    Prob.7, w., 28J. D 6

    Am 11. Nachbeobachtungstag mittags ist kurzzeitig ein unangenehm drückender Schmerz im rechten Oberschenkel vorhanden.

     

    167.

    Prob.14, m., 32J., D 6

    Am 3. Verumtag morgens beim Aufwachen reißende Schmerzen in beiden Oberschenkelbeugeseiten und im Gesäß (Sy. 110).

     

    168.

    Prob.18, w., 46J. D 6

    in der Nachbeobachtungszeit am 2. Tag sind dumpfe Schmerzen im rechten Oberschenkel vorhanden.

     

    169.

    Prob.19, m., 37J., D 30

    Am 5. Verumtag treten nachts Kopf- (Sy. 51) und Gliederschmerzen auf, die auch tagsüber weiter bestehen.

     

    170.

    Prob.23, w, 32J., D 30

    Am 7. und 8. Nachbeobachtungstag hat die Probandin reißende Schmerzen im rechten Knie, ausstrahlend zum Oberschenkel und ein "Knarren" beim Strecken des rechten Kniegelenks.

     

    171.

    Prob.25, w., 50J., D 6

    In der Nachbeobachtungszeit vom 6.-9.Tag sind ziehende Schmerzen hinter der Patella vorhanden, wechselweise rechts oder links stärker. Bewegung verschlechtert, Ruhe bessert. Im Liegen bestehen keine Schmerzen.

     

     

    AUGEN

    Augenbindehautreizung

    172.

    Prob.1,w., 42 J. D 6

    In der Nachbeobachtungsphase 3.-5.Tag besteht eine Augenbindehaut- Reizung mit starkem Tränenfluss und Sandgefühl im Auge, "als ob ein kleines Körnchen im Auge sei". Anamnestisch sind Augenbindehautreizungen bei der Probandin bekannt, jedoch in der Zeit vor der Prüfung und während der Vorbeobachtungs- sowie Placebophase nicht vorhanden gewesen.

     

    173.

    Prob.13, w., 34J., D 30

    Am 23. Nachbeobachtungstag trat eine Reizung der Konjunktiven mit Trockenheit und Juckreiz beider Augen auf. Gleichzeitig besteht eine Lichtempfindlichkeit (Sy. 178). Dies dauert ca.     Std.

     

    174.

    Prob.15. m., 37J., D 30

    Vom 13. Verumtag - 12. Nachbeobachtungstag besteht bei dem Probandin eine starke Konjunktivitis mit Rötung und Juckreiz, die zum Reiben des Auges nötigt, links stärker als rechts. Am 22. Nachbeobachtungstag kehrt die Konjunktivitis mit Wundheitsgefühl im Auge und Juckreiz zurück. Reiben der Augen führt nicht zur Linderung des Juckreizes. Ab 27. Nachbeobachtungstag ist der Juckreiz dann verschwunden, nur die Rötung besteht noch weiter.

     

    Fibrillieren und Zucken der Augenlider

    175.

    Prob. 13, w., 34J., D 30

    Am 24. Nachbeobachtungstag entsteht ein Zucken des rechten Unterlides

     

    176.

    Besserung der Eigensymptomatik

    Prob.22., m., 35J., D 6

    Am 3. Tag der Nachbeobachtung bemerkt der Proband, dass ein seit mehr als 5 Monaten täglich auftretendes Zucken am linken Oberlid nach ein paar Tagen während der Verumphase langsam verschwindet.

     

    177.

    Prob.23, w., 32J., D 30

    Vom 1.-5, Verumtag beschreibt die Probandin ein Fibrillieren und Zucken der Augenlider (Ober- und Unterlid)des linken Auges. Am 3. Verumtag tritt ein Gefühl von Schwellung am linken Oberlid hinzu (Sy. 181).

     

    Lichtempfindlichkeit

    178.

    Prob. 13, w., 34J., D 30

    Am 23. Nachbeobachtungstag tritt für ca.     Std. eine Lichtempfindlichkeit auf mit einer Reizung der Konjunktiven, mit Trockenheit und Jucken beider Augen (Sy. 173).

     

    179.

    Prob.24, w., 32J., D 6

    Am 3. Verumtag besteht eine Lichtempfindlichkeit der Augen

     

    Mydriasis

    180.

    Prob. 15, m., 37J., D 30

    Am 13. Verumtag besteht bei dem Probandin eine Mydriasis beidseits, die durch Dritte bestätigt wird.

     

    Gefühl von Schwellung der Augenlider

    181.

    Prob. 23, w., 32J., D 30

    Am 3.-4. und 6. Verumtag tritt ein Gefühl von Schwellung am linken Oberlid und im linken äußeren Augenwinkel auf. Gleichzeitig besteht zu diesem Zeitpunkt ein fibrillieren und Zucken der linken Augenlider (Sy. 177).

     

    182.

    Prob. 24, w., 32J., D 6

    Vom 1.-4, Verumtag hat die Probandin das Gefühl. als ob die Oberlider beider Augen geschwollen seien, besonders beim Augenaufschlag fühlen sie sich geschwollen an. Reiben der Lider bessert nur kurzfristig. Am 8. Nachbeobachtungstag tritt das Gefühl der Schwellung der Augen nochmals auf (Sy. 140)

     

     

    SEHEN

    Farbensehen

    182.

    Prob. 15, m., 37J., D 30

    Am 3. Nachbeobachtungstag sieht der Proband ein einzelnes gelb-grünes Lichtkörperchen vor seinen Augen, das langsam wie vom Himmel kommend nach unten gleitet (Sy. 186).

     

    184.

    Prob.20, w., 28J., D 6

    am 21. Tag der Nachbeobachtung erscheinen für ca. 5 Min. gelb-grüne Streifen im äußeren linken Gesichtsfeld, die beim Fixieren verschwinden. (Sy. 188)

     

    Flimmern und Flackern vor den Augen

    185.

    Prob.5, w., 25J, D6

    Am 5. und 12. Verumtag und am 14. Nachbeobachtungstag bemerkt die Probandin ein Flimmern vor den Augen morgens nach dem Aufstehen.

     

    186.

    Prob. 15, m., 37J., D 30

    An den Verumtagen 5, 11, 13 und den Nachbeobachtungstagen 1-5. und 8 hat der Proband starke Sehbeeinträchtigungen. Es entsteht ein starkes Flimmern vor den Augen, das zu Schwierigkeiten beim Lesen und Verstehen des Textes führt (Sy. 21). Der Proband beschreibt die Sehstörung so, als ob " hunderte kleine schwarze Kügelchen vor seinen Augen tanzten und auf ihn einstürmten" oder " … als würde man im Regen stehen". Am 3. Nachbeobachtungstag ist es ein gelbgrünes Leuchtkügelchen, das vor seinen Augen hinuntergleitet (Sy. 183).

     

    187.

    Prob. 18, w., 46J., D 6

    Am 6. Verumtag und am 1. Nachbeobachtungstag beschreibt die Probandin "Lichtflecke" oder "Funken", die vor den Augen erscheinen.

     

    188.

    Prob.20, w., 28J., D 6

    Unter Verum am 3. und 4, Tag und während der gesamten Nachbeobachtungszeit besteht bei der Probandin ein intensives Flimmern und Flackern vor den Augen. Es beginnt frühmorgens nach dem Erwachen und hält bis zum späten Abend an. Erst in der späten Nachbeobachtungsphase ab dem 17. Tag ist es nur noch abends vorhanden. Unter Verum bemerkt sie, daß das Flimmern und Flackern pulssynchron ist, besonders stark beim Sehen auf Helles, besser im Stehen, schlechter im Liegen. Folgende Beschreibungen werden von dem Flimmern gegeben: „es ist wie bei einem schlecht eingestellten Fernseher, kleine dunkle und helle Punkte tanzen umher.“ “ Es war nicht zu unterscheiden, ob es draußen regnet oder nicht, so stark war das Flimmern der schwarzen Punkte vor den Augen.“ Ab dem 17. Nachbeobachtungstag tritt das Flimmern nur noch am Rande des Gesichtsfeldes auf,“ es ist als ob bei einem Film die Lichtstärke ganz schnell immer hin und her bewegt würde, so daß ein sehr schnelles Flackern entsteht“. Dieses flimmern löst in der Probandin ebenfalls eine ängstliche Erregung aus (Sy.12) mit Herzklopfen (Sy. 89) und Händezittern (Sy. 149). Zeitweise erscheinen auch helle Streifen oder helle Flecken im Gesichtsfeld, als ob Lichtspiegelungen vorhanden wären, die aber verschwinden, wenn man sie direkt fixiert. Am 21. Nachbeobachtungstag sieht sie für ca. 5 Min. einen gelb-grünen Streifen (Sy. 184) am äußeren linken Gesichtsfeld, der ebenfalls beim fixieren verschwindet.

     

    Unscharfes Sehen, mangelnde Akkomodation

    189.

    Prob. 20, w., 28J., D6

    Am 12. +13.Verumtag beginnt die Probandin unscharf zu sehen. Das Fokussieren von der Nähe in die Weite geht langsamer vor sic hals sonst. Es braucht immer eine Zeit, bis das Bild klar wird. Dieses Phänomen hält an bis in die Nachbeobachtungszeit an den Tagen 1, 6,7, 11+ 14 nimmt ab vom 1.. Tag an.

     

     

    NASE

    Nasenbluten

    190.

    Prob. 7., w, 28.J, D6

    Am 5.+ 14.Tag unter Verum sowie am 4.+ 22. Nachbeobachtungstag tritt nach dem Nase schneuzen ein wenig Blut aus der Nase.

     

    191.

    Prob.10, w., 28J., D 30

    Am 4. Nachbeobachtungstag gegen 15 Uhr nach dem Nase schneuzen blutet die Nase, das Blut ist hellrot. Normalerweise habe die Probandin nur prämenstruell auftretendes Nasenbluten.

     

     

    MUND

    Trockene Lippen

    192.

    Prob.1, w., 42J., D 6

    Am 1. Verumtag werden die Lippen trocken

     

    193.

    Prob. 23, w., 32J., D 30

    Am 4.+ 10. Nachbeobachtungstag sind die Lippen trocken und spröde

     

    Entzündungen im Mund

    194.

    Prob.1, w., 42J., D 6

    Am 2.+3.Verumtag Auftreten einer kleinen punktförmigen Schwellung im linken Mundwinkel innen, schmerzlos.

     

    195.

    Prob4, m., 30J., D 6

    Am 5. Nachbeobachtungstag bemerkt der Proband eine Aphte im Mund an der linken Unterlippe

     

    196.

    Prob.10, w., 28J., D 30

    Am 14. +15. Nachbeobachtungstag entdeckt die Probandin in der linken Wangeninnenseite eine kleine wunde Stelle.

     

    Geschmacksveränderungen

    197.

    Prob.5, w., 25 J., D 6

    Am 2.+3.Nachbeobachtungstag entsteht ein saurer Geschmack im Mund, links unten.

     

    198.

    Prob.11, m., 38J. D 30

    A, 13. Nachbeobachtungstag bemerkt der Proband einen unangenehmen metallischen Geschmack im Mund.

     

    199.

    Prob.20, w., 28J, D 6

    Vom 7.Verumtag bis zum 21, Nachbeobachtungstag beschreibt die Probandin einen bitteren Geschmack im Mund. Er verschwindet beim Essen und tritt danach sofort wieder auf, so dass kein Nachgeschmack des Essens verbleibt. Bier schmeckt jetzt auch bitter, was früher nicht so gewesen sei.

     

    200.

    Prob.24, w., 32J., D 6

    Seit Beginn der Verumeinnahme schmeckt der Probandin das Bier bitterer als sonst, so dass sie sogar den Konsum einschränkt (Sy. 221).

     

    Mundtrockenheit

    201.

    Prob.2, w., 33J., D 30

    Am 3. Nachbeobachtungstag entsteht nach dem Genuss von Obst ein ganz trockener Mund.

     

    202.

    Prob.10,w., 28J., D 30

    Am 2. Verumtag hat die Probandin ein ganz trockenes Gefühl im Mund bei gelichzeitigem Durst. (Sy. 210)

     

    203.

    Prob.23, w., 32J. D30

    Am 6.Verumtag und am 3.+4. Nachbeobachtungstag ist der Mund sehr trocken. (6.Verumtag).

     

    204.

    Prob. 24,w., 32J. D 6

    Am 7.Verumtag als auch in der Nachbeobachtung an den Tagen 1, 3+5. Ist ein trockener Mund ohne Durstgefühl vorhanden. (Sy. 215)

     

     

     

    ZUNGE/ GAUMEN

    Belegte Zunge

    205.

    Prob. 1, w. 42J., D 6

    Am 5. Verumtag bemerkt die Probandin einen gelben Belag im hinteren Teil der Zunge. Dieser Belag ist auch am Gaumen zu finden.

     

     

    MAGEN

    Vermehrter Appetit

     

    206.

    Prob. 2., w., 33J., D 30

    Am 1. Nachbeobachtungstag starkes Hungergefühl gegen 22 Uhr mit gleichzeitigem Leeregefühl im Magen (Sy. 216).

     

    207.

    Prob.6, m., 29J., D 30

    Am 9. Verumtag hat der Proband gegen 11 Uhr ein starkes Hungergefühl bei gleichzeitiger grundloser Gereiztheit (Sy. 1) und Unkonzentriertheit (Sy. 19).

     

    208.

    Prob.15, m., 37J., D 30

    Am 2, 8.-11. Verumtag und am 6. +7.Nachbeobachtungstag besteht ein starkes Hungergefühl. Der Proband muss mehr essen als gewöhnlich, selbst nachts (6.Nachbeobachtungstag), um das Hungergefühl zu befriedigen.

     

    209.

    Prob.24, 2., 32J., D 6

    Am 7. Verumtag besteht ein Hungergefühl selbst nach dem Essen weiter.

     

    Durst

    210.

    Prob. 10, w., 28J., D 30

    Am 2. Verumtag besteht viel Durst auf kalte Getränke, die in großen Schlucken getrunken werden.

     

    211.

    Prob.15, m., 37J., D 30

    Am 8., 11.+12. Verumtag und am 3. Nachbeobachtungstag ist ein größerer Durst vorhanden, selbst nachts.

     

    212.

    Prob.18, w., 46J., D 6

    Am 7. Verumtag und am 4. Nachbeobachtungstag hat die Probandin mehr Durst als gewöhnlich.

     

    213.

    Prob. 20, w., 28J., D 6

    Unter Verum an den Tagen 10-13 und vom 1.-3.Nachbeonachtungstag hat die Probandin weitaus weniger Durst als üblich. Nach dem 3. Nachbeobachtungstag beginnt sie wieder, die für sie üblichen Mengen zu trinken. Ferner fällt ihr auf, dass sie nicht mehr kalte Getränke bevorzugt, sondern warme.

     

    214.

    Prob.22, m., 35J., D 6

    Am 12. Nachbeobachtungstag hat der Proband großen Durst auf kalte Getränke, obwohl ihm sehr kalt ist an diesem Tag.

     

    215.

    Prob.24, w., 32J., D 6

    Am 4. Tag unter Verum hat die Probandin großen Durst auf eiskalte Getränke, die auch verbessern. Am 7. Verumtag sowie an den Nachbeobachtungstagen 1, 3 + 5 besteht eine Durstlosigkeit bei gleichzeitiger Mundtrockenheit (Sy. 204).

     

    Leeregefühl im Magen

    216.

    Prob.2, w., 33J., D 30

    Am 11.+ 12.  Verumtag entsteht ein Leeregefühl im Magen, als wenn eine Kuhle im epigastrischen Winkel entstanden wäre. Selbst nach dem Essen bleibt das Leeregefühl. Die Probandin weiß nicht, ob sie hungrig oder satt ist. (Sy. 206)

     

    Völlegefühl im Magen

    217.

    Prob.2, w., 33J., D 30

    Am 4. Verumtag besteht über mehrere Stunden ein Völlegefühl bei gleichzeitigem Bedürfnis, weiter zu essen und zu trinken.

     

    Sodbrennen

    218.

    Prob.13,w., 34J., D 30

    Am 4. Verumtag erwacht die Probandin nachts gegen 2 Uhr mit Sodbrennen und galligem Aufstoßen. Seit mehreren Tagen besteht ebenfalls ein Meteorismus (Sy. 227).

     

    Übelkeit

    219.

    Prob.7, w., 28J., D 6

    Am 6. Nachbeobachtungstag besteht abends im Bett eine starke Übelkeit, die von Magenschmerzen (Sy. 222) begleitet ist

     

    Verlangen und Abneigungen

    220.

    Prob.12, m., 30J., D 6

    Während der Proband sonst gewöhnlich keinen Alkohol trinkt, schnell davon betrunken wird, Bier nicht mag und nicht vertragen kann, entwickelt er unter Verum am 9.-14. Tag Verlangen nach Bier, das er nun gut verträgt. Nach dem Genuss von 3-4 Flaschen Bier und einem Glas Sekt treten weder Trunkenheit noch Katersymptome auf.

     

    221.

    Prob.24,w., 32J., D 30

    Die Probandin entwickelt unter der Verumeinnahme eine Abneigung gegen Bier, das ihr jetzt bitter erscheint (Sy. 200) und deswegen weniger getrunken wird. Am 9. Nachbeobachtungstag besteht ein Verlangen nach süßen Sachen.

     

    Magenschmerzen

    222.

    Prob. 7, w., 28J., D 6

    Am 6., 21.! 24. Nachbeobachtungstag treten bei der Probandin Magenschmerzen auf, die im epigastrischen Winkel lokalisiert sind. Am 6. Nachbeobachtungstag sind diese begleitet von sehr starker Übelkeit abends (Sy. 219).

     

    223.

    Prob. 13, w., 34J., D 30

    Am 2. Verumtag setzt gegen 15 Uhr plötzlich beginnend und plötzlich endend ein Stechen im Epigastrium ein, das 3 mal innerhalb einer Viertelstunde für ca. 2 Minuten besteht. Zur selben Zeit bestehen Blähungen (Sy. 227).

     

    Verstärkung eines anamnestisch bekannten Symptoms

    224.

    Prob. 24, w., 32J., D 6

    Anamnestisch sind bei der Probandin unter psychischer Belastung Magenschmerzen bekannt. Dieses Symptom nimmt in der Verumphase stark zu (2.-7.Tag), und hält auch in der Nachbeobachtungsphase lange an (1.-4., 7., 9.-11. ! 13-14.Tag). Die Schmerzen sind meistens drückend und stechend und strahlen in die Brust und den Rücken aus.

     

     

    ABDOMEN

    Flatulenz, Auftreibung, Blähungen

    225.

    Prob.2, w., 33J., D 30

    Am 9. Tag unter Verum als auch am 1. Nachbeobachtungstag hat die Probandin starke Darmbewegungen, Kollern und Aufgetriebenheit des Bauches, besser durch den Abgang von übelriechenden Winden.

     

    226.

    Prob.6, m., 29J., D 30

    Am 6. Verumtag übelriechende Blähungen bei gelichzeitigem plötzlichen Stuhldrang (Sy. 232).

     

    227.

    Prob.13, w., 34J., D 30

    In der Verumphase 1.-4.Tag und in der Nachbeobachtungszeit 1.!2.Tag leidet die Probandin unter einem geblähten Abdomen. Es besteht eine starke Berührungs- und Druckempfindlichkeit. Schlechter durch enge Kleidung, besser durch Abgang von Winden, Wärme, Liegen, Bewegung und laufen. Die Symptomatik setzt meist nachmittags gegen 15 Uhr ein, zeigt aber auch in den Abendstunden gegen 19 Uhr eine Zunahme der Beschwerden (3.!4. Verumtag. (Sy. 218, 223)

     

    228.

    Prob.14, m., 32J., D 6

    Am 7.Verumtag und am 5. Nachbeobachtungstag hat der Proband abends Windabgang bei stark stinkenden Stuhlentleerungen (Sy. 245).

     

     

    BAUCHSCHMERZEN

     

    229.

    Prob.7, w., 28 J., D 6

    Am 9. Verumtag und an den Nachbeobachtungstagen 1,5-6, 12, 17, 21 ! 24 bestehen im Abdominalbereich an den verschiedensten Lokalisationen während und nach dem Essen stechende und krampfende Beschwerden, die in den Rücken und bis hinter das Brustbein ausstrahlen.

     

    230.

    Prob.24, w., 32J., D 6

    Am 1. Nachbeobachtungstag hat die Probandin nach dem Aufstehen einen Schmerz tief zwischen Magen und Nieren mit dem Gefühl, als ob sie in der Mitte auseinanderbrechen würde. Der Schmerz hatte einen wellenförmigen Charakter, bestand für ca.    Std. im Wechsel mit einer – stündigen Pause.

     

     

    RECTUM, ANUS

    Stuhldrang

    231.

    Prob.2, w., 33J., D 30

    Am 11. Verumtag stark erschrocken( Sy. 17), dabei außergewöhnlich starkes Herzklopfen (Sy. 87) und plötzlicher Stuhldrang.

     

    232.

    Prob.6, m., 29J., D 30

    Am 6.!8. Verumtag nach morgendlicher Verstopfung gegen 11:30 Uhr, plötzlicher starker Stuhldrang. Am 6. Verumtag Stuhldrang mit übelriechenden Winden.

     

    233.

    Prob. 13, w., 34J., D 30

    Am 3. Nachbeobachtungstag entsteht häufiger Stuhldrang, dem Tage zuvor eine Obstipiertheit (Sy. 237) vorausging.

     

    Beschwerden beim Stuhlgang

    234.

    Prob.24, w., 32J., D 30

    Am 8. Nachbeobachtungstag tritt beim Stuhlgang ein kurzer stechender Schmerz auf, Brennen im Rectum und Auflagerung von hellrotem Blut auf dem Stuhl. All dies lässt sofort wieder nach.

     

    Stuhlgang- diarrhoeartig

    235.

    Prob.2, w., 33J., D 30

    Am 6.!7. Verumtag direkt nach dem Erwachen Stuhlgang. Der Stuhl war breiig (Sy. 243), herausschießend (Sy. 239) und dunkel (240). Am 11.! 12. Nachbeobachtungstag weiterhin breiiger Stuhl.

     

    236.

    Prob.12, m., 30J., D 6

    Am 8.!9. Nachbeobachtungstag hat der Proband ca. 5-8mal täglich Stuhlgang. Der Stuhl ist entfärbt, fast weiß (Sy. 242) und breiig (Sy. 244).

     

    Stuhlgang- obstipiert

    237.

    Prob.13, w., 34J., D 30

    Am 1-4. Verumtag und am 1.-3. Nachbeobachtungstag mit Beginn der Blähungen (Sy. 227) Obstipiertheit, die am 3. Nachbeobachtungstag von häufigem Stuhldrang gefolgt wird (Sy. 233).

     

     

    STUHL

    Blutig

    238.

    Prob.24, w., 32J., D 30

    Am 8. Nachbeobachtungstag ist der Stuhl erstmalig blutig, begleitet von einem stechenden Schmerz und Brennen im Rectum. Das Blut ist hellrot.

     

    Herausschießend

    239.

    Prob.2, w., 33J., D 30

    Am 6.!7.Verumtag kurz nach dem Erwachen hat die Probandin einen herausschießenden Stuhl, was für sie sehr ungewöhnlich sei. Der Stuhl ist zudem breiig (Sy. 243) und dunkel gefärbt (Sy. 240).

     

    Farbe

    240.

    Prob2., w., 33J., D 30

    Am 6.!7.Verumtag herausschießender (Sy. 239), breiiger (Sy. 243) und dunkler Stuhl.

     

    241.

    Prob.6, m., 29J., D 30

    Am 1.!6. Verumtag ist der Stuhl dunkel gefärbt.

     

    242.

    Prob.12, m., 30J., D 6

    Am 8.!9. Nachbeobachtungstag hat der Proband durchfällige (Sy. 236), fast weiße Stühle.

     

    Breiig

    243.

    Prob2.,w., 33J., D 30

    Am 6.!7. Verumtag herausschießender, breiiger und dunkler Stuhl

     

    244.

    Prob.12, m., 30J., D 6

    Am 8.!9. Nachbeobachtungstag hat der Proband ca. 5-8 mal täglich Stuhlgang (Sy. 236). Der Stuhl ist entfärbt (Sy. 242), fast weiß und breiig.

     

    Geruch

    245.

    Prob.14, m., 32J., D 6

    Am 7.Verumtag und am 5. Nachbeobachtungstag hat der Proband abends stark stinkenden Stuhl bei gleichzeitig abgehenden Winden (Sy. 228)

     

     

    NIEREN

    Nierenbeschwerden

    246.

    Prob.1, w., 42J., D 6

    Anamnestisch bestand vor 21 J. bei der Probandin eine Pyelonephritis und akute Glomerulonephritis, 2mal Cystitiden, die letzte war 1986. Seitdem ist die Probandin ohne Beschwerden. Am 6. Verumtag treten gegen Abend linksseitige Schmerzen in der Nierengegend auf. Diese halten für ca. 4-5 Minuten an. Am 9. Verumtag treten gegen 20 Uhr nochmals Nierenschmerzen auf, dies mal rechts stärker. Am 1.!2. Nachbeobachtungstag treten leichte Kreuzschmerzen und Schmerzen in der Nierengegend für ca. 1 Std. auf. Zusätzlich am 1. Nachbeobachtungstag enthält der Urin ein rotes Sediment (Sy. 250).

     

    247.

    Prob2., w., 33J., D 30

    Am 6. Nachbeobachtungstag gegen 11 Uhr entsteht ein Ziehen im linken lateralen Nierenlager, besser durch festen Gegendruck und Ablenkung.

     

    248.

    Prob.23, w., 32J., D 30

    Am 1.!3. Nachbeobachtungstag bestehen Schmerzen in der Nierengegend

     

     

    HARNORGANE

    Juckreiz, Meatus urethrae

    249.

    Prob.2,w., 33J., D 30

    Am 1.!2. Verumtag entsteht ein anfallsartig auftretender Juckreiz am Meatus urethrae. Gleichzeitig besteht ein wenig gelblicher Fluor (Sy. 253).

     

     

    URIN

    Rotes Sediment

    250.

    Prob.1, w., 42J., D 6

    Anamnestisch bestand vor 21 J. bei der Probandin eine Pyelonephritis und akute Glomerulonephritis, 2mal Cystitiden, die letzte war 1986. Seitdem ist die Probandin ohne Beschwerden. Am 1. Nachbeobachtungstag enthält der Urin ein rotes Sediment. Dieses Symptom ist seit der Pyelonephritis vor 21 Jahren nicht mehr aufgetreten. Gleichzeitig bestanden Nierenschmerzen bereits schon unter Verum 6. Und 9.Tag (Sy. 246).

     

    Dunkler Urin

    251.

    Prob.4, m., 30J., D 30

    Am 2.!3. Nachbeobachtungstag ist der Urin dunkel bei unauffälligem Geruch

     

    Urinmenge

    252.

    Prob.20, w., 28J., D 6

    In der Nachbeobachtusphase muss die Probandin am 17.! 19. Tag im Vergleich zur Trinkmenge wenig Wasser lassen. Am 21. Nachbeobachtungstag muss sie fast nach jeder Tasse Tee wasserlassen. Sie hat an diesem Tag mehr Flüssigkeit ausgeschieden als zu sich genommen.

     

     

    WEIBLICHE GENITALIEN

    Fluor

    253.

    Prob.2, w., 33J., D 30

    Am 1.!2.Verumtag ist ein wenig gelblicher Fluor vorhanden. Zur selben Zeit besteht ein anfallsartig auftretender Juckreiz am Meatus urethrae (Sy. 249).

     

    254.

    Prob.5, w., 25J., D 6

    Am 14. Verumtag tritt ein bräunlicher Ausfluss auf.

     

    255.

    Prob. 20, w., 28J., D 6

    Unter Verum hat die Probandin vom 3.-7. Tag wässrigen geruchlosen Ausfluss.

     

    Menses

    256.

    Prob.1, w., 42J., D 6

    Am 7.Tag unter Verum bemerkt die Probandin, dass die Menses früher als üblich aufhören. Ein leicht schmutziger Ausfluss hält noch bis zum 9. Verumtag an.

     

    257.

    Prob.2, w., 33J., D 30

    Unter Verum am 3.und 4. Tag hört die Menses bei der Probandin früher als gewöhnlich auf

     

    258.

    Prob.10, w., 28J., D 30

    Am 2. Verumtag stellt die Probandin fest, daß die Blutung deutlich schwächer ist als sonst. Am 21. Nachbeobachtungstag kommt die Mens 4 Tage später als errechnet. Bei der Probandin ist es eher normal, dass die Mens 1-2 Tage früher kommt.

     

    259.

    Prob.20, w., 28J., D 6

    In der Nachbeobachtungsphase beginnt die Menses am 31. Zyklustag (= 13. Nachbeobachtungstag), Dauer nur 5 Tage. Am 14. Nachbeobachtungstag ist die Blutung nachts stärker als üblich. Es bestehen dumpfe Bauchschmerzen im Unterleib, besser durch Bewegung und zusammengeklappt sitzen, „wie ein Taschenmesser“. Durch Druck gegen die Bauchwand entsteht auch Besserung. (Sy. 263).

     

    260.

    Prob.24, w., 32J., D 6

    In der Nachbeobachtungsphase am 12. Tag ist die Mens plötzlich unterbochen. Erst am 14. Nachbeobachtungstag setzt die Mens wieder ein und verläuft dann ganz normal bis zum 17. Nachbeobachtungstag. Das Aussetzen ist für die Probandin neu gewesen.

     

    Ovarial- bzw. Unterleibsschmerzen

    261.

    Prob1, w., 42J., D 6

    Am 10.Tag der Nachbeobachtung hat die Probandin seit dem Morgen in beiden Ovarialregionen abwechselnd einmal rechts, einmal links Schmerzen. Diese sind nachts und rechts schlechter.

     

    262.

    Prob.5, w., 25J., D 6

    Am 1. Und 5. Tag der Nachbeobachtung hat sie ziehende und stechende Unterleibsbeschwerden, „als würde die Mens einsetzen“.

     

    263.

    Prob.20, w., 28J. D6

    Am 13. Nachbeobachtungstag hat die Probandin ab 14 Uhr dumpfe Unterleibsbeschwerden, ausgelöst durch den Menstruationsbeginn (Sy. 259), schlechter beim Still sitzen, deutlich besser durch Bewegung. „Zusammengeklappt sitzen wie ein Taschenmesser bessert sehr“. Durch Druck gegen die Bauchwand tritt auch Besserung ein.

     

    264.

    Prob.23, w., 32J., D 30

    Am 9., 10. Und 13. Nachbeobachtungstag hat die Probandin linksseitige Bauchkrämpfe, besser durch Sitzen mit angewinkelten Beinen, schlechter durch Aufrichten des Körpers.