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    Magnesium bromatum

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    REMEDY ABBREV.

    Mag-br.

    MASTER PROVER

    Dr. R.Flick, Dr. I.Nowotny, OEGHM, Austria

    YEAR

    2001

    PROVING METHOD

    single blind trial

    PLACEBO?

    no placebo given

    BLINDING?

    remedy unknown to the 14 provers

    PHARMACY OF REMEDY IN PROVING

    Mag. Robert Münz, Remedia pharmacy, Austria

    Description of the substance

    A homeopathic drug proving- now termed a homeopathic pathogenetic trial- of Magnesium bromatum

    Eine homöopathische Arzneimittelprüfung von Magnesium bromatum

     

    Proving document currently only available in German

     

    Published in the Austrian journal Documenta Homoeopathica No. 28

     

     

     

    Reinhard Flick, Ingrid Nowotny

    Magnesium bromatum – Prüfung

    Erste Arzneimittelselbsterfahrung mit Mag-br (AMSE)

     

    Magnesiumbromid ist ein farbloses, hygroskopisches Pulver mit der Summenformel MgBr2. Es kommt in Abraumsalzen von Kalisalzlagerstätten und im Meerwasser vor, dient zur Herstellung von Brom aus bromidhaltigen Laugen und wird bei organischen Synthesen eingesetzt (4).


    In der Homöopathie
    Von Magnesium bromatum (Mag-br) gab es bisher keine Arzneimittelprüfung. Die einzige Beschreibung findet sich bei Jan Scholten (2): „So erhält man als zentrales Thema das Gefühl, selbst schuld zu sein am eigenen Streit und am Streit anderer … Zum Beispiel können es Kinder streitender Eltern sein … Eine Variante zu diesem Thema ist, dass sie anderen gegenüber einfach aggressiv sind, um sich auszuleben … Es sind Kinder, die … andere schlagen, schubsen oder beißen. Und danach beobachten wie der andere reagiert …“


    Schuldgefühle – ein großes Thema der Arznei Brom – sollten in unserer Prüfung in unterschiedlicher Weise auftreten. Aggressives, provokantes Verhalten fiel bei drei Probanden auf. Der weitere Vergleich der Symptome unserer AMSE mit den von Jan Scholten postulierten Themen zeigt keine einheitliche Linie. Manches konnte bestätigt werden, vieles sollte sich in unserer AMSE anders zeigen.


    An der Prüfung nahmen 14 Probanden teil, 13 weibliche und ein männlicher. Die AMSE wurde im Rahmen der Homöopathie-Ausbildung der ÖGHM (Österreichische Gesellschaft für Homöopathische Medizin) mit Teilnehmern des Ausbildungslehrgangs veranstaltet und fand von September bis November 2001 statt.


    Von 20 zur Verfügung gestellten Phiolen enthielten 18 Verum der C30 und zwei Placebo. Alle 14 Probanden zogen ein Verum-Fläschchen. Der Prüfungsleitung war die gewählte Arznei bekannt. Der Verteilungsschlüssel wurde erst bei der Ausarbeitung geöffnet.
    Die Probanden nahmen die Arznei drei Mal täglich ein bis zum Auftreten von markanten Symptomen, aber nicht öfter als zwölf Mal. Acht Probanden entwickelten klare, deutliche und teilweise länger andauernde Symptome. Die Wirkung trat überwiegend schnell ein, am ersten oder zweiten Tag. Zwei Probandinnen reagierten nicht auf die Arznei, vier mit nur wenigen und unklaren Symptomen.


    Bei der Betreuung der Probanden unterstützten uns zwei PrüfassistentInnen, die durch regelmäßigen telefonischen Kontakt mit den Probanden einen wichtigen Beitrag zur genauen Erfassung der Symptome leisteten. Ihnen danken wir an dieser Stelle für ihren Einsatz.


    Ausgangssubstanz
    Die Arznei wurde von Mag. Robert Müntz, Firma Remedia nach §6 HAB hergestellt und kostenlos zur Verfügung gestellt. An dieser Stelle sei dem Hersteller herzlichst gedankt. Die Originalarznei ist zu beziehen bei www.remedia.at, Hauptstraße 2, A-7000 Eisenstadt.

     

    Probanden
    Pr 2: 30 Jahre, Ärztin; 10 Einnahmen
    Pr 3: 43 Jahre, Ärztin; 2x tgl., 3 Einnahmen
    Pr 4: 27 Jahre, Ärztin; 12 Einnahmen
    Pr 5: 38 Jahre, Ärztin; 12 Einnahmen
    Pr 6: 41 Jahre, Ärztin; 8 Einnahmen
    Pr 7: 38 Jahre, Pharmazeut; 12 Einnahmen
    Pr 9: 35 Jahre, Ärztin; 12 Einnahmen
    Pr 11: 39 Jahre, Ärztin; 12 Einnahmen
    Pr 14: 38 Jahre, Ärztin; 11 Einnahmen
    Pr 16: 38 Jahre, Ärztin; 12 Einnahmen
    Pr 17: 41 Jahre, Ärztin; 12 Einnahmen
    Pr 18: 36 Jahre, Ärztin; 9 Einnahmen
    Pr 19: 43 Jahre, Sekretärin; 12 Einnahmen
    Pr 20: 37 Jahre, Ärztin; 1–3x tgl., 13 Einnahmen

     

    Prüfsymptome

    Legende
    Die erste Zahl in der Klammer ist die Nummer des Probanden, die Zahl nach dem Schrägstrich der Tag, an dem das Symptom erstmals auftrat.
    Mit „+“ hinzugefügte Zahlen geben weitere Tage des Auftretens des Symptoms an.
    Mit „–“ hinzugefügte Zahlen nach der Tageszahl weisen darauf hin, dass ein Symptom vom Tag A bis zum Tag B beobachtet wurde. Fehlt nach dem „–“ die zweite Zahl, so trat das Symptom mehrmals auf, ohne dass die exakte Dauer aus dem Protokoll ersichtlich war.
    GS bedeutet geheiltes Symptom.
    VS steht für verändertes Symptom, das dem Probanden
    zwar bekannt ist, jedoch in Intensität, Dauer, Auslösung oder Lokalisation verändert auftrat.
    E bedeutet, dass das Symptom innerhalb einer Stunde nach der Einnahme aufgetreten ist.

     

    Gemüt, Geist, Intellekt
    Angriffslustig (die sonst vorhandene Geduld mit Patienten und Kollegen fehlt völlig), stichelt oft, ihr Partner bezeichnet sie als unausstehlich, wie ein Kampfhund (18/03–15)
    Deutlich aggressiver. Mehrmals das Gefühl laut schreien zu wollen. Möchte um sich schlagen oder auf jemanden einschlagen. Sie ist schneller gewillt zu streiten und zu opponieren. Neigung zu verbalen Bösartigkeiten, auch zynisch (6/6–19)
    Stimmung gereizt und aufbrausend, kann sich schwer zurückhalten. Sie wirft die Schulbücher des Sohnes durch die Gegend (20/03–07)
    Redet schneller und lauter, wartet nicht ab, was andere sagen, nimmt auf niemanden Rücksicht, will nur ihre Sachen sagen (20/6–10)
    Fühlt sich gefangen in sich selbst, stark in Gedanken und Erinnerungen versunken, denkt dann nur an diese Sache, ist schwer zu unterbrechen (6/2–3)
    Deutlich mehr Verlangen nach Gesellschaft, weniger Lust auf Alleinsein (6/7–)
    Außergewöhnlich gute Laune am Vormittag, muss über jede Kleinigkeit Tränen lachen (5/04)
    Sehr schmerzempfindlich (3/12)
    Gedächtnisstörung: vergisst, was sie tun wollte, auch leicht ablenkbar (16/09–16)

     

    Kopf
    Dumpfer Druck im Kopf, als ob von oben eine Platte draufdrückt (3/1–2)
    Schmerz in der Stirn, Orbitabögen berührungsempfindlich, verspannter Nacken, alles amel. bei Zurückbeugen des Kopfes (2/01)
    Drückender Kopfschmerz im Stirnbereich bis hinter die Augen (18/10)
    Druck über dem linken Auge und in der linken Stirnseite (3/01)
    Plötzliche, stark stechende Schmerzen über der linken Augenbraue, begleitet von leichter Übelkeit, vergehen nach einer Stunde plötzlich. Anschließend sehr müde, fast erschöpft (5/04)
    Dumpfes Klopfen im Bereich der linken Augenbraue (5/28)
    Leichter pochender Schmerz über dem rechten Auge (19/02)
    Klopfende Stirnkopfschmerzen ausstrahlend zum Hinterkopf, beginnen im Schlaf (5/19)
    Stechende, schießende, neuralgiforme Schmerzen am Hinterkopf links, etwa 5 cm oberhalb des Trapeziusansatzes, eine etwa 2,5 cm große Stelle, Auslöser möglicherweise starker warmer Fahrtwind beim Autofahren (18/26–27)
    Schmerz okzipital (2/9)
    Stechende Schmerzen im linken Mastoidbereich (VS: neue Lokalisation – 5/03)
    Nach dem Laufen Schwindel, agg. durch Lagewechsel, nach dem Aufstehen, amel. im Liegen (19/10)
    Schwindel und Schweißausbruch, Neigung zu kollabieren nach einer warmen Dusche (18/21)
    Leichter Schwindel mit Gefühl, nach vorne zu fallen, amel. durch Konzentration (3/11)

     

    Augen
    Müde Lider (18/02–06)
    Jucken im linken äußeren Augenwinkel (3/01)
    Brennen der medialen Augenwinkel (2/01)
    Fühlt sich benebelt, als ob der Rand des Gesichtsfelds verschwommen wäre (2/02)

     

    Nase
    Gefühl eines Haares auf der rechten Seite der Nasenspitze; Versuch, es wegzuwischen agg. (20/07–09)
    Nase morgens verstopft (3/2–)
    Nase trocken und brennt (3/2)
    Wundes Gefühl und Krusten im linken Nasenloch (9/08–09)
    Kruste im linken Nasenloch, schmerzhaft bei Berührung (16/08–09)

     

    Gesicht
    Blass mit blauen Lippen (2/03)
    Linke Wange gefühllos, beginnend auf der linken Oberlippe (3/01–02)
    Linke Gesichtshälfte und Schläfe vor dem Ohr berührungsempfindlich (14/09)
    Unterlippe reißt auf und brennt (20/06–07)

     

    Mund
    Kratzen am weichen Gaumen, nahe der Uvula, brennt dort beim Einatmen durch die Nase, als habe sie beim Schwimmen chloriertes Wasser in die Nase bekommen (20/02+09)
    Trockene und brennende Mund– und Rachenschleimhaut. Trinken hat keinen Einfluss darauf. (20/02–10+21+22)
    Brennen der linken vorderen Seite der Zunge (20/08)
    Brennen der Zungenspitze (2/03)
    Punktförmiger pulsierender Schmerz an der Zungenspitze, als ob hinein gebissen (9/18)
    Zunge trocken und pelzig, leicht brennend, dabei kein Durst, trinken bessert zunächst nicht; anfangs am Zungengrund, später im Bereich der Zungenspitze (3/01–60)
    Pelziges Gefühl der Zunge, Trockenheit im Mund, an den Lippen, im Rachen (2/01+03)
    Trockenheitsgefühl am Gaumen und bitterer Mundgeschmack, nach einer Stunde noch pelziges Gefühl (E–9/01)
    Empfindlichkeit und ziehende Schmerzen aller Zähne; Kälte und Süßes agg. (19/01)
    Schmerz im Bereich des linken unteren Stockzahnes 7 (19/03–)
    Kurzer ziehender Zahnschmerz im linken Oberkiefer (3/01)
    Zahnfleisch links oben sehr schmerzhaft beim Zähneputzen (3/12–17)
    Kleines Knötchen im Zahnfleisch innen am Übergang zum Mundboden, brennt etwas bei Berührung mit der Zunge (16/06–09)

     

    Hals
    Drückendes Gefühl am Hals im Kehlkopf–/Schilddrüsenbereich, wie eine Hand, die zusammendrückt, auch beim Schlucken (beginnt zehn Minuten nach der ersten Einnahme, kehrt nach der zweiten Einnahme wieder) (E–18/01–02)
    Schmerz im Tonsillenbereich rechts; Einatmen kalter Luft durch die Nase agg.; im warmen Haus schnell amel.; Schlucken ist nicht schmerzhaft. (5/02+03+12–15)
    Reißender Schmerz im rechten Tonsillenbereich, ausstrahlend ins rechte Ohr; nach kalten Getränken (5/04+05+07)
    Kitzeln und Kratzen in der Gegend der rechten Tonsille, abends (5/01)
    Kitzeln im Bereich des Zungengrundes, Gefühl einer Kugel im Hals (3/1)
    Leichtes Brennen im Rachen (3/14)
    Trockener rauer Rachen, morgens (7/01+02)

     

    Magen
    Mehr Durst (18/05+11)
    Durst, aber Trinken bessert nicht (2/03)
    Durstig, trinkt in kleinen Schlucken (3/11)
    Durstig, trinkt jedoch den ganzen Tag fast nichts (20/04–06)
    Kein Appetit (6/1–5)
    Heißhunger abends, könnte ständig alles in sich hineinstopfen. Dabei gleichzeitig Völlegefühl und Gier nach Essen und Rauchen (verstärkt – 6/14–26)
    Plötzliche Übelkeit und zwei Mal Erbrechen am ersten Tag der Menses. Das Erbrechen erleichtert die Regelkrämpfe (18/21)
    Plötzliche Übelkeit mit leichtem Brennen im Magenbereich, mittags (5/12)
    Kurze Übelkeit und Magendruck (2/01)
    Übelkeit, Essen amel. (7/1–2)
    Magengegend fühlt sich prall und gespannt an (6/13–)
    Krampfartiges Ziehen und Brennen im Magen ohne Übelkeit (5/13)
    Kurze Stiche in der Magengegend den ganzen Vormittag lang, Stiche bis zu 20 Sekunden, dann eine Minute Pause (4/01)

     

    Abdomen
    Im Abdomen Gefühl wie hohl und brennend (3/01)
    Krampfartiger Bauchschmerz bei Stuhlgang (3/02)
    Rektum, Stuhl
    Stuhl seltener (jeden zweiten Tag) (20/02–08)
    Obstipation, bis zu vier Tage kein Stuhlgang; Stuhlgang abends (16/02–)

     

    Harnorgane
    Abends im Bett, beim Liegen auf dem Bauch (übliche Einschlafposition) Krämpfe in der Blasengegend zur Urethra und den Schamlippen ziehend (18/03)
    Häufiges Urinieren mit viel Harn. Durch die reichliche Entwässerung werden die Finger so dünn, dass die Ringe zu groß sind und abfallen. (19/02–05)
    Wenig Harn tagsüber; nachts nach dem Erwachen Harndrang mit Harnflut, meist zwischen 3.00 und 4.00 Uhr (6/5–)

     

    Genitalorgane
    Stärkere Regelschmerzen (18/21–22)
    Menses stärker, heller, ohne Koagula (GS–18/21–27)
    Menses ohne Koagula (20/09–13)
    Menses stärker und schmerzhafter (6/18)
    Menses kürzer als gewöhnlich nach drei Tagen (2/7)
    Menses beginnt langsamer und schleichender als sonst (4/14)
    2. Menses: vier Tage Schmierblutung, drei Tage normale Menses, am Ende wieder zwei Tage Schmierblutung (14/24–33)

     

    Atmungsorgane
    Trockenheit im Larynx, staubiges Gefühl, beim Einatmen agg. (2/01+07)
    Gefühl nicht richtig durchatmen zu können, verbunden mit Angst; Liegen agg. (3/1–16)
    Druck auf der Brust, direkt hinter dem Sternum, als ob jemand auf der Brust sitzt und das Atmen erschwert. Hustenreiz beim tiefen Einatmen, sowie Brennen entlang der Brustwirbelsäule (2/03–8)

     

    Brust
    Brustwarzen sehr berührungsempfindlich (18/07–08)
    Herzstechen beim Stiegensteigen, schon nach wenigen Stufen (19/01)
    Herzklopfen mit dem Gefühl, als ob ein Stein auf dem Brustkorb liegt, der ihr bei jedem Ausatmen die Luft aus der Lunge presst. Keine Atemnot; agg. in Ruhe, amel. durch jede Aktivität (4/02–06)

     

    Rücken
    Der ganze Rücken tut weh (19/14)
    Steifheit entlang der ganzen Wirbelsäule, vor allem Brust– und Halsbereich (5/07)
    Gegen 11.00 Uhr starke Schmerzen im Nacken, Bewegung des Kopfes benötigt Kraft, als sei ein Hindernis zu überwinden (5/07)
    Schmerz rechte Scapulagegend, Bewegungseinschränkung bei der Drehung nach rechts (3/6)
    Leichter Schmerz obere HWS mit Dreheinschränkung (3/07+08)
    Stechen im Rücken rechts, knapp über dem Beckenkamm (4/01)
    Ziehende Schmerzen lumbal, Bedürfnis sich zu strecken (9/02)

     

    Extremitäten
    Bild eines beginnenden Infekts mit Schmerzen im Rücken (als wäre sie geschlagen worden) und allen Gelenken (ziehend); still und aufrecht Sitzen amel. (20/10)
    Ziehende Schmerzen in beiden Oberarmen, als hätte jemand hineingedrückt (3/3+23)
    Schwächegefühl im rechten Oberarm (3/13–21)
    Ziehende Schmerzen beidseits auf der Volarseite der Unterarme hinaufziehend bis zu den Ellbogen, beim Abbiegen schmerzen die Finger etwas (3/6)
    Ziehender Schmerz im rechten Ellbogengelenk (3/10+12)
    Erwacht morgens mit starken stechenden Schmerzen im rechten Handgelenk, punktuell im dorsalen Bereich; Hochhalten des Armes amel. (5/08)
    Wunder Schmerz des rechten Kleinfingers beim Ausstrecken und Abspreizen (3/3–60)
    Wiederholt kurzes Stechen im linken Knie während des Gehens, muss kurz innehalten, Schmerz raubt den Atem (05/08+18)
    Schmerzen in beiden Waden, wie Muskelkater (9/01+04)
    Schmerz linke Ferse, wie wundgelaufen (9/02)
    Zu Beginn des Laufens ziehende Schmerzen in der rechten Wade; Beugen, Gehen und Sitzen agg. Der Schmerz vergeht immer wieder und kommt jedes Mal beim Laufen wieder. (9/20–29)
    Schmerzen in beiden Fersen beim Gehen (9/05)
    Juckreiz rechte Schienbeingegend (7/01–)
    Stößt beim Gehen oft gegen Gegenstände, weil sie die Entfernungen falsch einschätzt (9/24)
    Durch die reichliche Entwässerung werden die Finger so dünn, dass die Ringe zu groß sind und abfallen. (19/02–05)
    Die Haut an den Nagelfalzwinkeln der Finger reißt ein und schmerzt (20/09–13)

     

    Schweiß
    Viel Schweiß am ganzen Körper bei geringer Anstrengung (2/5–6)

     

    Haut
    Jucken im Bereich der rechten Tibiagegend, dann auch um den Nabel, am linken Unterschenkel und an beiden Vorfüßen; Kratzen agg. ; unverändert beim Duschen und in Bettwärme (7/1–)
    Gänsehaut trotz Duschens mit heißem Wasser (2/01)
    Die Haut an den Nagelfalzwinkeln der Finger reißt ein und schmerzt (20/09–13)

     

    Allgemeines
    Besserung aller Beschwerden am Nachmittag (5/02)
    Kältegefühl: erwärmt sich auch beim Laufen und Duschen schwer (18/09+20)
    Fröstelig (20/3–6) (E – 9/03–23)
    Starkes Frieren abwechselnd mit Hitzewallungen mit Schweißausbrüchen, wie am Beginn eines grippalen Infekts (5/01+02+14)
    Starkes Kältegefühl, Hände und Füße eiskalt (19/04–08)(2/02–03)
    Friert, liegt mit dem Pullover zugedeckt im Bett, trotzdem Gänsehaut (2/02)
    Sehr kalt, mit Zittern, liegt dick eingepackt im Bett, braucht lange zum Erwärmen (9/02)
    Hitzegefühl (6/01)(7/01–)(4/01–)
    Hitzegefühl verbunden mit Schwäche und etwas Angst (3/02–03)
    Viel weniger kälteempfindlich; geht zu Hause barfuß und im kurzärmeligen Leibchen (3/2–37)
    Extreme Müdigkeit, besonders der Lider und dumpfes Gefühl der Stirn, auch nach einem längeren Mittagsschlaf weiter (18/02–06)
    Sehr müde, kaum leistungsfähig, trotz ausreichenden Schlafs (5/27+28)(19/14)(2/3)
    Sehr müde, gähnt den ganzen Tag (19/01–02+14)
    Müdigkeit (3/02)(14/07–14)
    Große Müdigkeit; der ganze Körper fühlt sich wie Blei an (9/23–24)
    Abends deutliche Unruhe, zappelig, muss Hände und Füße dauernd bewegen, verbunden mit Gier zu essen und zu rauchen (6/14–26)
    Abneigung gegen Kaffee (18/–60)
    Verlangen nach Obst (05–07)
    Stärkeres Verlangen zu rauchen (6/14–)

     

    Wie erging es unseren Probanden?

    Pr 2 reagierte prompt. Deutliches Trockenheitsgefühl im Mund- und Rachenbereich mit pelzigem Gefühl und Brennen der Zunge, weiters Kopfschmerzen um die Augen, bisweilen fror sie extrem mit Gänsehaut. Mehrmals trat ein Druckgefühl hinter dem Sternum auf. Sie schwitzte bei geringer körperlicher Anstrengung.

    Pr 3 reagierte sehr schnell und sehr stark. Einige Symptome hielten bis zu zwei Monaten an; brennende Zungenspitze, Schmerzen im rechten Kleinfinger und an den Oberarmen; Schwäche im rechten Oberarm, deutlich weniger empfindlich auf Kälte. Die Symptome waren morgens schlimmer und besserten sich gegen Abend. Seitenbeziehungen: am Kopf alles links, am Körper alles rechts. Immer wieder das Gefühl, schwer durchatmen zu können, verbunden mit Angst. Dieses Symptom trat auch in einem Traum auf.

    Pr 4 bemerkte kurz anhaltende Symptome, wobei am auffallendsten ein mehrfach wiederkehrendes Herzklopfen mit Druck auf der Brust war, das immer in Ruhe auftrat und bei geringster Betätigung wieder verschwand (Herzklopfen sonst nur beim Erwachen aus dem Mittagsschlaf, und das regelmäßig).

    Pr 5 reagierte sehr schnell. Mit Einnahmebeginn traten starke grippeähnliche Symptome auf (ähnlich bei Pr 20). Trotz subjektiv sehr starker Symptome emotional auffallend ausgeglichen (Schüttelfrost, Hitzewallungen, Kopfschmerzen, stechende Schmerzen im Bereich der rechten Tonsille, in Knie und Handgelenk und Halsschmerzen nach kalter Luft – wobei sie über chronisch zerklüftete Tonsillen verfügt, die bei jedem Infekt mitreagieren). Einige Tage ausgesprochen guter Laune, fast überschwänglich.

    Pr 6 reagierte vor allem auf der psychischen Ebene. Anfangs in Gedanken und Erinnerungen wie gefangen, dann aggressiver und streitbarer. Deutlich höheres Energieniveau und mehr Bedürfnis nach Kontakt, der ihr sonst leicht zuviel wird. Auffallend auch leichteres Einschlafen als üblich und regelmäßiges Erwachen zwischen 3.00 und 4.00 Uhr mit Harndrang und Harnflut.

    Pr 7 reagiert anfangs ein wenig. Die weitere Mitarbeit war jedoch schlecht. Er war kaum erreichbar, kam nicht zur Nachbesprechung und retournierte das Protokollheft nicht. Es wurden daher nur vier Symptome der Anfangsphase aus dem Protokoll des Prüfleiters aufgenommen.

    Pr 9: In der Einnahmezeit war kein telefonischer Kontakt mit den Prüfleitern möglich. Daher konnten die aufgetretenen Symptome nicht präzisiert werden. Während der ganzen Prüfungszeit war ihr so kalt wie noch nie in ihrem Leben. Psychisch war sie ruhiger, nicht so leicht aus der Fassung zu bringen. Die Merkfähigkeit war besser, beim Reden musste sie weniger nach Worten suchen. Die Menstruation war wie in früheren Zeiten ohne vorhergehende Schmierblutung. Auffallend war ein ziehender Muskelschmerz in der rechten Wade, der jedes Mal zu Beginn des Laufens einsetzte.

    Pr 11 reagierte kaum. Es traten nur einige fragliche Symptome auf.

    Pr 14 reagierte unklar und mit wenigen Symptomen. Sie war häufiger müde und zwei Mal waren die Menses deutlich verlängert mit mehrtägigen Schmierblutungen am Anfang und Ende.

    Pr 16 reagierte allmählich und mit wenigen Symptomen. Auffallend waren Vergesslichkeit und Unkonzentriertheit, die veränderten Stuhlgewohnheiten (zunächst tagelang kein Stuhlgang, dann nur abends). Bei ihr traten auch positive Arzneifolgen auf: bis zu zwölf Tagen keine Kopfschmerzen, sowie auffallendes Wohlbefinden und hohe Vitalität.

    Pr 17 reagierte überhaupt nicht.

    Pr 18 hingegen reagierte bereits auf die erste Einnahme und entwickelte eine Reihe teilweise länger anhaltender Symptome. Ihre Menses waren deutlich heller und stärker, am ersten Mensestag erbrach sie erstmals. Die Menses sind bei ihr ein sensibler Bereich: 16 Jahre lang hatte sie Amenorrhoe, und zur Zeit der AMSE Zyklen bis zu 50 Tagen Dauer. Ihre Gemütsveränderungen waren durch Angriffslust gekennzeichnet. Sie hatte zwei markante Träume. In den ersten Tagen war sie sehr müde. Teilweise traten auch Kälteempfindungen auf, wobei sie sich kaum erwärmen konnte. Bis zwei Monate nach den Menses bestand eine Abneigung gegen Kaffee. Als auffallendstes Symptom entwickelte sie äußerst berührungsempfindliche Brustwarzen. Den 19. bis 35. Tag der AMSE verbrachte sie im Urlaub auf Mauritius.

    Pr 19 reagierte prompt und deutlich. Auffallend waren anfangs überempfindliche Zähne, deutliches Kältegefühl und eine massiv gesteigerte Diurese, die so weit führte, dass ihr die Ringe von den Fingern rutschten. Psychisch keinerlei Veränderungen.

    Pr 20 zeigte bereits nach der ersten Einnahme ein Symptom, das neun Tage anhielt: ein Brennen am weichen Gaumen, das durch Einatmen durch die Nase verschlimmert wurde. Haut und Schleimhäute wurden sehr trocken, die Unterlippe und die Haut an den Nagelfalzwinkeln rissen schmerzhaft ein. Sie war durstig, trank jedoch kaum. Einige Tage war sie fröstelig. Auffallend war das Gefühl eines Haares auf der Nasenspitze, das nicht wegwischbar war. Sie reagierte stark psychisch, war reizbarer, unbeherrschter, im Reden lauter und hastig, ließ andere nicht ausreden. In ihren zahlreichen Träumen dominierten Schuldgefühle, hauptsächlich zum Thema fehlendes Verantwortungsgefühl.
    Am 11. Tag entwickelte sie heftige Symptome eines grippalen Infekts: Schmerzen im Rücken und in allen Gelenken, Nachtschweiß, große Übelkeit, Magenschmerzen und Erbrechen, Durst auf kalte Getränke, Kältegefühl, nach dem Erbrechen Hitzegefühl. Auf eine Gabe Eupatorium perfoliatum D30 verschwanden die Symptome innerhalb einiger Stunden. Danach verschwanden alle Symptome der geprüften Arznei bis auf das Brennen am Gaumen, das bis zum 22. Tag immer wieder auftauchte.

     

    Träume
    Wir berichten nur jene Träume, die für die Probanden besonders ungewöhnlich oder intensiv waren.

    Pr 3
    Gefühl, sie bekommt zu wenig Luft, verbunden mit Angst. (16)
    Es herrscht Krieg. Sie hat keine Angst. Sie zieht mit ihren Sachen an einen anderen Ort. (29)

    Pr 4
    Sie verwandelt sich in eine Bestie mit fletschenden Zähnen. Alle sind entsetzt. Sie fürchtet sich im Traum, was nach dem Aufwachen schnell vergeht. (2)
    Zwei Männer, die eigentlich Maschinen sind, verfolgen sie und eine Freundin. Große Angst, Unsicherheit, Gefühl von Bedrohung. Sie fliehen über Wiesen. (3)
    Sie ist in einer Psychotherapiesitzung. Kurz bevor sie ihr Problem ansprechen kann, wird sie geweckt. Nachher ärgerlich, weil sie den Rat des Therapeuten gerne gewusst hätte. (5)

    Pr 5
    Bei einer schriftlichen Prüfung wählt sie die falschen Aufgaben und wird mit der Arbeit nicht fertig. Die Situation belastet sie sehr. (09)
    Sie kauft ein Computer- Repertorium. Es belastet sie sehr, weil es eigentlich für sie nicht finanzierbar ist. Im Nachhinein bezeichnet sie dieses Vorgehen als Fehlentscheidung. (11)

    Pr 6
    Sie ist in ihrem Auto eingesperrt. Doch „eine göttliche Anwesenheit“ ist bei ihr. Die Türen öffnen sich wieder. Nachher findet sie den Autoschlüssel wieder. (5)
    Sie findet eine alte Tasche aus der Kindergartenzeit wieder. (9)
    Sie möchte ein Haus am Wasser mieten. Der Vermieter schüttet Kaffee auf ihre Kleidung. Sie beschließt, das Haus trotzdem zu mieten. (22)

    Pr 18
    Eine Bekannte besteht darauf, ihr sechsjähriges Mädchen ausschließlich mit Milchbrei zu ernähren. Die Probandin ist darüber erstaunt, verständnislos, reagiert aber nicht verärgert, wie sonst ihre Reaktion auf ein derartiges Ereignis gewesen wäre. (08)
    Ihr Lebensgefährte und ihre beste Freundin haben ein Verhältnis miteinander. Sie bestreiten alles und machen sich über sie lustig. Sie ärgert sich sehr, dass man sie für dumm verkauft. (11)

    Pr 20
    Sie steht in Beziehung zu zwei jungen Männern. Mit einem von ihnen hat sie sexuellen Kontakt. Nach dem Erwachen etwas Schuldgefühl dem anderen gegenüber (eine andere Art von Schuldgefühl, als sie sonst kennt). (09)
    Sie geht mit ihrer Tochter auf einem steilen steinigen Pfad. Sie geht voran, die Tochter an ihrer Hand hinter sich. Das ärgert ihre Tochter und sie stößt die Mutter vom Berg. Beide fallen. Nach dem Aufprall hat sie das Gefühl, die Beine gebrochen zu haben. Nachher hat sie Schuldgefühle, die Tochter nicht rechtzeitig losgelassen zu haben, was diese verletzt hat. (10)
    Ein Kind geht verloren. Sie war zu wenig achtsam. Wieder Schuldgefühl (10)
    Ihre Katzen und Kinder haben viele Flöhe. Sie hat das Gefühl, sich zu wenig um ihre Tiere zu kümmern, die Verantwortung nicht zu tragen. (10)


    Zusammenfassende Betrachtungen
    Im Kopfbereich traten die Symptome überwiegend linksseitig auf, im Körperbereich eher rechtsseitig, an den Extremitäten fast ausschließlich.
    Das von Brom bekannte Spinnwebgefühl im Gesicht erlebte eine Probandin als Haargefühl auf der Nasenspitze.
    Auffallend war die Modalität der Verschlimmerung beim Einatmen durch die Nase, die bei mehreren Symptomen im Nasen-Rachen-Raum auftrat, auch bei Husten.
    Ein Bezug zur rechten Tonsille konnte bei zwei ProbandInnen erkannt werden.
    Großer Durst wurde beobachtet. Interessant ein deutliches Druckgefühl im Bereich der Schilddrüse, das auf den Bezug zu diesem Organ hinweisen kann.


    Ein besonders auffallendes Symptom waren die bei Berührung extrem schmerzhaften Brustwarzen einer Probandin.
    Es traten sowohl Hitze- als auch Kälteempfindungen auf, wobei letztere intensiver erlebt wurden. Die Kombination heißer Oberkörper mit eiskalten Extremitäten war deutlich.


    Im Gegensatz zu den Angaben Jan Scholtens überwog die Rechtsseitigkeit.


    Bei vielen Körpersymptomen finden sich andere Magnesium-Salze in den Repertoriums-Rubriken, selten dagegen Brom. Auch das Überwiegen der Kälte- gegenüber den Hitzeempfindungen spricht für die Dominanz des Magnesium-Anteils bei den physischen Symptomen. Bei den Geist-/Gemütssymptomen hingegen schien sich der Brom-Anteil durchzusetzen.

     

    Gemütsbild
    Als zentrales Thema auf der Gemüts- und Traumebene zeigte sich das Gefühl, Kinder oder Haustiere zu vernachlässigen und ihnen dadurch Schaden zuzufügen. Es geht also um Wesen, die uns anvertraut sind und sich nicht in vollem Umfang selbst verteidigen und versorgen können. Dieses Thema taucht in drei Träumen bei zwei Probandinnen auf und wurde auch bereits zwei Mal klinisch als wahlanzeigendes Symptom für die erfolgreiche Verordnung der Arznei bestätigt.


    Die ProbandInnen waren vorwiegend aggressiv, herausfordernd, streitlustig und auch zynisch. Hier herrschte der reizbare Magnesium-Anteil vor.


    Es traten viele markante Träume auf. Dominierend war das Thema Schuld. Auch Versagen kam in einigen Formen vor, etwa bei Prüfungen, ebenso verfolgt zu werden und Krieg. Interessant im Vergleich zu Kalium bromatum war hier die Anwesenheit einer göttlichen Instanz helfend statt verdammend (Pr 6). Auch das Gefühl, eingeschlossen zu sein und Erstickungsgefühle waren deutlich, ebenso die Verwandlung in eine Bestie mit gefletschten Zähnen (Pr 4).
    Die Themen Schuld, vernachlässigte Verantwortung und Aggression werden besonders klar im Traum von Pr 20, die von ihrer Tochter in den Abgrund gestoßen wird, nachher aber Schuldgefühle hat, warum sie diese nicht rechtzeitig losgelassen und vor dem Absturz bewahrt hat.

     

    Repertorisation
    Mind

    – anxiety – conscience; anxiety of
    – malicious
    – sensitive – pain, to
    – memory – weakness of memory – do; for what was about to
    – absorbed
    – company – desire for
    – defiant
    – laughing – trifles, at
    – restlessness – evening
    – striking – desire – strike; to
    – mocking – sarcasm
    – quarrelsome
    – dwells – past disagreeable occurrences, on
    – delusions – neglected – duty; he has neglected his
    – throwing things around
    – anger – throwing things around
    – cynical

     

    Vertigo
    – fall, tendency to – forward
    – warm – bathing – agg.

     

    Head
    – pain – bending – backward – amel.
    – pain – occiput
    – pain – occiput – left
    – pain – forehead – pressing pain
    – pain – forehead – pulsating pain
    – pain – forehead – extending to – occiput
    – pain – forehead – eyes
    – pain – forehead – eyes – behind – pressing pain
    – pain – forehead – eyes – above – right
    – pain – forehead – eyes – above – left
    – pain – forehead – eyes – above – left – pressing pain
    – pain – forehead – eyes – above – left – stitching pain

     

    Eye
    – itching – canthi – outer – left
    – tired sensation– lids
    – pain – canthi – inner – burning

     

    Vision

    – foggy

     

    Nose
    – discharge – crusts, scabs, inside – left
    – discharge – crusts, scabs, inside – painful
    – hair; sensation of
    – hair; sensation of – tip
    – obstruction – morning

     

    Face
    – sensitive – left
    – discoloration – bluish – lips
    – numbness – cheeks
    – numbness – cheeks – left
    – cracked – lips – lower
    – cobweb – sensation of

     

    Mouth
    – taste – bitter
    – tickling – tongue
    – tickling – tongue – root of
    – furry – tongue
    – pain – palate
    – pain – palate – Inspiration through nose agg.
    – pain – palate – burning
    – pain – palate – burning – inspiration through nose agg.
    – pain – gums – upper
    – pain – gums – touch – agg.
    – pain – tongue – left side
    – pain – tongue – left side – burning
    – pain – tongue – sides – left – burning
    – pain – tongue – tip
    – pain – tongue – tip – burning
    – dryness
    – dryness – drinking; even after
    – dryness – palate

     

    Teeth
    – pain – cold – agg.
    – pain – cold – agg. – drawing pain
    – pain – sweets agg.

     

    Throat
    – lump; sensation of a
    – pain – right
    – pain – inspiration – agg. – through the nose
    – pain – inspiration – nose agg.; through
    – pain – tonsils – right
    – pain – tonsils – right – tearing pain
    – pain – tonsils – extending to – ears
    – dryness – morning

     

    External Throat
    – pain – thyroid gland
    – pain – thyroid gland – pressing pain

     

    Stomach
    – appetite – ravenous – evening
    – thirst – small quantities, for
    – thirst – unquenchable
    – vomiting – menses – during – agg.
    – pain – burning
    – pain – tearing pain
    – pain – stitching pain
    – tension
    – nausea – noon
    – nausea – eating – after – amel.

     

    Abdomen
    – emptiness
    – pain – stool – during – agg.
    – pain – stool – during – agg. – cramping
    – pain – stool – during – agg. – cramping

     

    Bladder
    – pain – evening
    – pain – evening – cramping pain
    – pain – extending to – Urethra
    – urination – urging to urinate – night
    – urination – urging to urinate – night – midnight – after – 3 h

     

    Urine
    – copious
    – scanty – daytime

     

    Female Genitalia/Sex
    – menses – clotted
    – menses – painful
    – menses – painful – vomiting amel.
    – metrorrhagia – menses – before – agg.

     

    Larynx and Trachea
    – pain – larynx – pressing pain
    – dryness – larynx – inspiration agg.

     

    Respiration
    – difficult – motion – amel.

     

    Cough
    – breathing – deep – agg.
    – inspiration agg.

     

    Chest
    – pain – heart – stitching pain
    – pain – heart – ascending – agg.
    – pain – mammae – nipples
    – pain – mammae – nipples – touch of clothes agg.
    – pain – mammae – nipples – touch of clothes agg. – sore
    – pain – mammae – nipples – sore

     

    Back
    – pain – dorsal region – scapulae – right
    – pain – lumbar region – drawing pain
    – pain – cervical region – forenoon
    – pain – cervical region – forenoon – 11h
    – stiffness
    – stiffness – cervical region

     

    Extremities
    – itching – legs – tibia, over
    – itching – legs – tibia, over – right
    – coldness – feet – icy cold
    – coldness – hands – icy
    – restlessness – evening
    – restlessness – feet – evening
    – pain – right
    – pain – upper limbs – right
    – pain – upper limbs – raising arm agg. – amel.
    – pain – elbows – right
    – pain – elbows – right – drawing pain
    – pain – fingers – fourth
    – pain – fingers – fourth – right
    – pain – feet – heels – left
    – pain – feet – heels – left – sore
    – pain – feet – heels – walking – agg.
    – pain – wrists – right
    – pain – wrists – right – stitching pain
    – pain – wrists – raising the arm; on – amel.
    – pain – knees – left
    – pain – knees – left – stitching pain
    – pain – knees – walking – agg. – stitching pain
    – pain – upper arms – drawing pain
    – pain – legs – calves
    – pain – legs – calves – right
    – pain – legs – calves – right – drawing pain
    – pain – legs – calves – motion – agg.
    – pain – legs – calves – sore
    – weakness – upper limbs – right
    – weakness – upper arms
    – weakness – upper arms – right
    – weakness – forearms
    – weakness – forearms – right
    – awkwardness – lower limbs – knocks against things
    – nails; complaints of – hangnails
    – nails; complaints of – hangnails – painful

     

    Dreams
    – relationships – men, with two
    – locked up – car, in her
    – suffocation
    – falling – height, from a
    – falling – height, from a – pushed off from behind
    – falling – height, from a – pushed off from behind – daughter, by her
    – god; of – divine presence helping her
    – children; about – neglecting her child
    – war
    – examinations
    – guilt
    – pursued, being
    – pursued, being – man; by a
    – failures
    – failures – examination
    – metamorphosis; about – into a beast with threatening teeth

     

    Chill
    – warm – desire for warmth which does not relieve

     

    Perspiration
    – exertion – agg. – slight exertion

     

    Skin
    – goose flesh
    – itching – scratching – agg.

     

    Generals
    – side – crosswise – left upper and right lower
    – afternoon – amel.
    – bending, turning – double – amel.
    – heat – sensation of
    – heat – lack of vital heat
    – cold – heat and cold
    – weariness
    – faintness – warm – bathing – agg.
    – weakness – headache – after
    – food and drinks – drinks – aversion – accompanied by – thirst
    – food and drinks – coffee – aversion
    – food and drinks – fruit – desire
    – ascending – agg.
    – tobacco – desire for tobacco

     

    Literatur
    1. Hahnemann, S.: Organon der Heilkunst, 6. Auflage. Haug Verlag, Heidelberg 1987
    2. Scholten, J.: Homöopathie und Minerale. Stichting Alonnissos, Utrecht 1993
    3. Sherr, J.: The Dynamics and Methodology of Homoeopathic Provings. Dynamis Books, London 1994
    4. Wikipedia – Die freie Enzyklopädie. Zuletzt aufgerufen am 21.8.2010

     

    Anschrift der Verfasser:
    Dr. Reinhard Flick, A–1070 Wien, Neustiftgasse 64/36
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    Dr. Ingrid Nowotny, A-1230 Wien, Kanitzgasse 7