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    Magnesium iodatum

    Requests: If you need specific information on this remedy - e.g. a proving or a case info on toxicology or whatsoever, please post a message in the Request area www.homeovision.org/forum/ so that all users may contribute.


    REMEDY ABBREV.

    Mag-i.

    MASTER PROVER

    Dr. Reinhard Flick, Dr. Ingrid Nowotny, Austria

    YEAR

    2003

    PROVING METHOD

    Classical, single blind trial, placebo controlled

    PLACEBO?

    3 of 13 provers received placebo

    BLINDING?

    remedy unknown to the 13 provers

    PHARMACY OF REMEDY IN PROVING

    Remedia pharmacy, Austria

    Description of the substance

    A homeopathic drug proving- now termed a homeopathic pathogenetic trial- of Magnesium iodatum

    Eine homöopathische Arzneiprüfung von Magnesium iodatum

     

    Published in the Documenta Homoeopathica No.28

     

    Proving document available in German, included repertory rubrics of the symptoms in English

     

     

    Magnesiumjodid ist eine weiße, geruchlose, gut wasserlösliche, hexagonal-kristalline Festsubstanz, die wegen ihrer Hygroskopie und Empfindlichkeit gegenüber Luft unter trockenem Schutzglas aufbewahrt werden muss. Mit Wasser bildet es verschiedene Hydrate. An der Luft zersetzt es sich allmählich unter Braunfärbung zu elementarem Jod, Magnesiumoxid und Wasser. Es ist das Magnesium-Salz der Jodwasserstoffsäure und kann direkt aus den Elementen Magnesium und Iod unter Erhitzen und Ausschluss von Luft bzw. Sauerstoff gewonnen werden. Die Summenformel ist MgI2 (3).

     

    In der Homöopathie
    gab es von Magnesium iodatum (Mag-i.) bisher keine Prüfung. Die einzige Beschreibung der Arznei findet sich bei Jan Scholten (1). Wir zitieren ausführlich im Anschluss an die Symptome unserer AMSE.
    An der Prüfung nahmen 13 Probanden teil, zehn Frauen und drei Männer. Sie wurde im Rahmen der Homöopathie-Ausbildung der ÖGHM (Österreichische Gesellschaft für Homöopathische Medizin) mit Teilnehmern des Ausbildungslehrgangs veranstaltet und fand von August bis November 2003 statt.
    Von 30 Phiolen enthielten 25 Verum und fünf Placebo. Zehn Probanden zogen ein Verum-Fläschchen, drei ein Placebo-Fläschchen. Der Prüfungsleitung war die gewählte Arznei bekannt. Der Verteilungsschlüssel wurde jedoch erst nach der Ausarbeitung geöffnet.


    Von den drei Placebo-Probandinnen reagierte eine überhaupt nicht, eine mit nur wenigen uncharakteristischen Symptomen, wohingegen die Probandin 3 äußerst heftig und markant reagierte. Sie entwickelte eine Reihe von Symptomen, die eindeutig der Arznei zugeordnet werden konnten, und zwar sowohl auf den Magnesium- als auch auf den Jodanteil hinweisende Symptome. Auch traten mehrere geheilte Symptome auf.
    Dieses Phänomen – das Mitreagieren von Placebo-Probanden – wurde bereits als häufiges Phänomen bei homöopathischen Arzneimittelselbsterfahrungen beobachtet und dokumentiert (2) (Witt/Albrecht). Wir haben uns daher entschlossen, die bei der Placebo-Probandin 3 aufgetretenen Symptome gesondert und speziell gekennzeichnet in die Veröffentlichung aufzunehmen.


    Die Probanden nahmen die Arznei dreimal täglich ein, bis zum Auftreten von deutlichen Symptomen. Teilweise wurde mit Einverständnis der Probanden länger eingenommen, um die Arzneiwirkung klarer und anhaltender hervorzubringen. Die Anzahl von 15 Einnahmen wurde nicht überschritten.
    Sieben Probanden entwickelten klare Symptome. Die Wirkung trat überwiegend schnell ein (erster bis zweiter Tag). Fünf Probanden reagierten nicht oder sehr schwach. Ein Protokollheft wurde nicht retourniert.
    Bei der Betreuung der Probanden wurden wir von vier PrüfassistentInnen unterstützt, die durch regelmäßigen telefonischen Kontakt mit den Probanden einen wichtigen Beitrag zur genauen Erfassung der Symptome leisteten. Ihnen danken wir an dieser Stelle für ihren Einsatz.

     

    Die Ausgangssubstanz
    Die Arznei wurde von Mag. Robert Müntz, Firma Remedia nach §6 HAB hergestellt und kostenlos zur Verfügung gestellt. An dieser Stelle sei dem Hersteller herzlichst gedankt. Die Originalarznei ist zu beziehen bei www.remedia.at, Hauptstraße 2, A–7000 Eisenstadt.

     

    Die Probanden
    Pr 1: 46 Jahre, Ärztin; 11 Einnahmen
    Pr 3: 41 Jahre, Ärztin; 9 Einnahmen – Placebo
    Pr 4: 37 Jahre, Ärztin; 15 Einnahmen
    Pr 8: 45 Jahre, Arzt; 14 Einnahmen
    Pr 14: 41 Jahre, Ärztin; 8 Einnahmen
    Pr 17: 35 Jahre, Ärztin; 7 Einnahmen
    Pr 20: 37 Jahre, Ärztin; 14 Einnahmen
    Pr 24: 46 Jahre, Ärztin; 15 Einnahmen
    Pr 21: 40 Jahre, Pharmazeutin, 14 Einnahmen
    Pr 24: 46 Jahre, Ärztin, 15 Einnahmen
    Pr 27: 40 Jahre, Arzt, 14 Einahmen

     

    Die Prüfsymptome
    Die erste Zahl in der Klammer ist die Nummer des Probanden, die Zahl nach dem Schrägstrich der Tag, an dem das Symptom erstmals auftrat.
    Mit „+“ hinzugefügte Zahlen geben weitere Tage des Auftretens des Symptoms an.
    Mit „–“ hinzugefügte Zahlen nach der Tageszahl weisen darauf hin, dass ein Symptom vom Tag A bis zum Tag B beobachtet wurde. Fehlt nach dem „–“ die zweite Zahl, so trat das Symptom mehrmals auf, ohne dass die exakte Dauer aus dem Protokoll ersichtlich war.
    GS bedeutet geheiltes Symptom.
    VS steht für verändertes Symptom, das dem Probanden zwar
    bekannt ist, jedoch in Intensität, Dauer, Auslösung oder Loka-
    lisation verändert auftrat.
    E bedeutet, dass das Symptom innerhalb einer Stunde nach der Einnahme aufgetreten ist.

     

    Verum-Probanden
    Geist/Gemüt, Intellekt
    gedrückte Stimmung, schwermütig, keine Lust zu unternehmen, worauf sie sich gefreut hatte (20/04–05)
    tiefe Traurigkeit, niedergedrückt, ohne Tränen, seine Stimme ist leise und unverständlich. Er kann die Sätze nicht zu Ende bringen (8/04–25)
    Gefühl der Einsamkeit, zieht sich zurück, fühlt sich wohler allein, meidet Kontakte, stark distanziert zu anderen (8/12–32)
    distanziert, will ihre Ruhe haben (1)
    keine Prüfungsangst wie sonst: Sie ist vor und während einer wichtigen Prüfung ruhig, gelassen, konzentriert und voll Zuversicht (17/GS–7–25)
    viel ruhiger als sonst, weniger aktiv, geschäftig und hektisch (macht sonst 100 Dinge gleichzeitig) (1/GS–02–15)
    viel ruhiger als üblich. Erledigt ihre zahlreichen Tätigkeiten gelassen, was auch ihrem Mann auffällt (21/GS–02+03)
    Worte fallen ihm nicht ein, kann den Satz nicht zu Ende sprechen (8/27)

     

    Kopf
    dumpfer Stirnkopfschmerz, als ob der Kopf bersten würde, ausstrahlend in die Kieferhöhlen; Lesen und Fernsehen bessern (!) (20/03–06)
    dumpfer Stirnkopfschmerz strahlt ins Gesicht aus, zu Nase und Jochbein (14/01–06)
    leicht drückender Schmerz in der Stirn über der Glabella (7/02+03)
    dumpfer Stirnkopfschmerz, dann Schmerz linke Schläfe (1/25)
    dumpfer drückender Stirnkopfschmerz (8/07–38)
    Druckgefühl an beiden Schläfen, zum Teil auch Bandgefühl, strahlt in die Jochbeine (14/01)
    Haar schnell fettig, juckende Kopfhaut (7/16)
    anfallsweise Schwindel mit Übelkeit, dauert etwa eine Stunde an (3/29)
    anfallsweise Drehschwindel im Uhrzeigersinn (7/02–03)
    Schwindel mit Übelkeit, Gehen wie auf Wolken; schlimmer durch Bewegung, schnelles Drehen des Kopfes, Beugen nach vorn und Blick nach oben; besser in Ruhe. Ganz kurz Schwindel, vergeht sofort in Ruhe (1/1–15)
    beim Gehen mehrmals Tendenz, nach links abzuweichen, streift zwei Mal an Hindernisse, ohne Schwindelgefühl (24/02)
    Schwindelgefühl wie nach Sauna (8/17)

     

    Augen
    Brennen der Augen, anfangs in den inneren Augenwinkeln, dann an den Oberlidern am Wimpernansatz (14/01–11)
    extreme Lichtempfindlichkeit der Augen, die 30 Minuten lang tränen; muss sie beim Autofahren zusammenkneifen (4/01)
    fettige, klebrige Augenlider, wäscht die Augen bis zu acht Mal täglich mit Wasser (8/04)
    vernebeltes, verschwommenes Sehen, Lesen fällt trotz Brille schwer (8/01–05+13+27)
    nimmt Farben intensiv leuchtend wahr (17/04+05)

     

    Nase
    Schnupfen mit wässrigem, leicht brennendem Sekret, links, mit wundem Gefühl im linken Nasenloch (1/29–30)
    bei einem Schnupfen bleibt die Nase frei (sonst immer sofort verstopft) (GS–8/03+17)
    Nase fühlt sich freier an (GS–20/03-06)
    Jucken in der Nase innen und um die Nasenlöcher (8/11+36)

     

    Gesicht
    Gesicht sieht gelblich aus (8/04)
    dumpfer ziehender Schmerz im Oberkiefer, strahlt in die Zähne und Stirnhöhlen, kein Nasensekret. Gefühl eines etwa 4 cm breiten Bandes zwischen Oberkiefer und Stirn, mehr rechts gelegen; besser durch Druck, Ruhe, Liegen am Rücken und auf der Seite; schlimmer beim Beugen nach vorn (20/03–08)
    hartnäckig trockene Lippen, brennen und schmerzen bisweilen (8/06–32)
    erwacht mit ein wenig geschwollenem Gesicht und Augenlidern (27/03)
    krampfartiger Schmerz im Ober- und Unterkiefer. Das Öffnen des Mundes ist eingeschränkt; er fühlt sich grippig mit etwas Frösteln. (27/E–04)

     

    Mund
    Schwellung im Bereich des harten Gaumens, beginnend am Zahnfleisch, etwa 3 cm lang, Gefühl der „Spaltung“ des Gaumens, tritt morgens beim Erwachen auf, verschwindet gegen Abend; warme Getränke und Speisen verschlimmern, kalte Getränke bessern (20/10)
    pelziges Gefühl in Zungenmitte, alle Speisen schmecken süßlich-pappig (7/06)
    hirsekorngroße flüssigkeitsgefüllte Bläschen in der Wangenschleimhaut gegenüber den Molaren, nicht schmerzhaft (7/06)
    punktförmige Schwellung und Rötung im Mundboden (im Bereich des Ausführungsgangs der Speicheldrüse), wie eine Aphthe, schmerzt bei Berührung (1/04–06)
    Zunge geschwollen, fühlt sich zu groß an (27/02)
    brennender Schmerz am weichen Gaumen (27/02+5–6)
    Zähne kälteempfindlich (8/04)

     

    Hals
    Hals und Mundboden fühlen sich vergrößert an (27/E–01)
    erwacht mit wundem Hals und brennender Zunge, Nase verlegt, Steifheitsgefühl entlang der Wirbelsäule (27/02)
    ziehender Schmerz im Rachen und Mundboden, << morgens und abends (27/8–9)
    morgens nach dem Aufstehen Brennen im Hals, wie wund, strahlt in die Zungenwurzel aus, die sich geschwollen anfühlt (27/10–11)
    tagsüber brennender Halsschmerz (21/03)

     

    Äußerer Hals
    abends Schmerz im Bereich Schilddrüse und Kehlkopf, ausstrahlend in die rechte Halsseite, „als ob etwas von innen auf den Kehlkopf bzw. die Luftröhre drückt; besser durch weites Öffnen des Mundes und Schlucken (!). (20/03) In der Familie gibt es Probleme mit Struma; fünf Monate nach der AMSE tritt eine Hyperthyreose mit Tachykardie bis 150/min auf.
    Jucken wie ein 15–20 cm breites Band, von submental bis ins Dekolleté reichend, mehrmals täglich; schlimmer morgens, abends und in Wärme; Kälte und Kratzen bessern. Nach dem Kratzen Haut rot und brennend (20/20–37)
    eine tastbare Verhärtung 3–4 cm submental, 3x1 cm lang, verschieblich und druckempfindlich (20/23–25)

     

    Magen
    dumpfer, krampfartiger Schmerz, plötzlich auftretend, einmal ausstrahlend in den Unterbauch, einmal wie Feuer brennend nach oben in die Speiseröhre, bandförmig (6–7 cm breit), wie zwischen Ösophagus und Unterbauch ausgespannt; schlimmer durch tiefes Einatmen und Vorbeugen; besser durch Strecken, Zurücklehnen, Liegen auf Rücken oder Seite; dabei ein Mal kurz dumpfer Schmerz im linken Ohr; Beschwerden kommen und vergehen plötzlich (20/02)
    flaues Gefühl im Magen mit leichter Übelkeit; besser durch Wärme, Liegen auf Rücken oder Seite, Zurücklehnen (20/04–05)
    nachts (ca. 3.00 Uhr) drückender Schmerz, als ob ein Stein im Magen läge, teilweise mit Sodbrennen, stechend-brennende Schmerzen im Ösophagus, besser im Laufe des Vormittags, schlimmer beim Liegen auf der rechten Seite (24/12–14)
    Sodbrennen, nach Tomaten, Tomatenmark und Obst, sehr lang anhaltend; es brennt wie Feuer vom Magen bis zum Hals (8/03–40)

     

    Abdomen
    Völlegefühl, verträgt keinen Gürtel; Blähungen mit stinkenden Winden, die er nicht zurückhalten kann (8/25)

    Rektum, Stuhl
    harter Stuhl (14/11+14)
    Durchfall mit dünnem, dunklem chemisch riechendem Stuhl. Eine halbe Stunde danach heftiges Rumoren im Darm (21/01)
    Durchfall mit extremer Übelkeit am Vormittag, nachher total erschöpft (21/21)

    Harnorgane
    Harndrang beim Hinauffahren im Aufzug (8/03–25)

     

    Geschlechtsorgane
    Menses schon am 14.Tag (20/36)
    die üblicherweise sehr starken Menses sind wesentlich schwächer, auf drei Tage verkürzt, aber die ziehenden Unterbauchschmerzen sind stärker (GS–3/08–10+35–)
    Menses kürzer und schwächer (14/14–18) (Hormonspirale)

     

    Atmungsorgane
    plötzlicher Husten nachts um 1.30 Uhr, als ob Schleimpfropfen im Kehlkopf wären, Reizhusten morgens, hört plötzlich auf (20/05)
    nach dem Aufstehen Husten mit Kratzen im Hals, erbricht drei Mal klaren Schleim, damit endet der Husten (20/12)
    Hustenreiz mit Kitzeln im Kehlkopf, vor allem links (1/30)
    Husten entweder trocken oder mit schleimigem weißem Auswurf, teils bis zum Erbrechen, giemende und pfeifende Ausatmung; schlimmer im warmen Raum, nachts und im Liegen; besser im Freien und nach dem Aufsetzen (8/12–31)
    Brennen in den Bronchien nach kalten Getränken (8/17)

     

    Brust
    wiederkehrender stechender Schmerz der Mammae, anfangs nur rechts, später rechts stärker als links, strahlt anfangs in die rechte Achselhöhle aus (14/01–05)

     

    Rücken
    Verspannung und Schmerz links im Nacken, sehr schmerzhafte Ausstrahlung in die linke Schulter, teils auch ins linke Ohr (1/03+12–16)

     

    Extremitäten
    beide Handflächen brennen wie Feuer, ohne zu schwitzen, meist abends (17/02–12)
    Hitzegefühl in beiden Händen (14/01+26)
    Handflächen und Fußsohlen brennen wie Feuer, muss deswegen unterwegs die Socken ausziehen; links mehr als rechts (8/23–28)
    Schweregefühl im rechten Bein und im rechten Unterarm (14/02+03)
    Beine sehr müde und schlaff (21/06–07)
    Ameisenlaufen, wie Taubheit und Überempfindlichkeit zugleich, in Händen und Füßen: Handflächen und Fußsohlen, Beugeseiten der Finger und Zehen bis zu den Spitzen (8/07–19)
    wiederholt stechende einschießende Schmerzen in mehreren Gelenken, wenige Minuten anhaltend; besser durch Kälte, schlimmer durch Druck (14/05–26)
    an zwei Tagen trotz längeren Stehens keine Schmerzen in den Knöcheln (GS – 24/02+04)
    ungeschickt: Dinge fallen aus der Hand, stößt Dinge um (17/03)

     

    Schlaf
    erschwertes Einschlafen, ohne Grund aufgewühlt, eineinhalb Stunden wach gelegen (14/02)
    erwacht zu früh (ab 5 Uhr) und kann nicht mehr einschlafen (14/08–11)
    häufiges Erwachen (20/02–14/24+26)(7/02+03)(1/05)(8/17–19)
    das regelmäßige Erwachen gegen vier Uhr und der unerquickliche Schlaf bessern sich einige Tage lang (GS–24/01–05+22)

     

    Schweiß
    Schweiß an Brust und Hals, wie ein schmaler Streifen entlang dem Sternum (8/17)
    Schweiß bei kleiner Anstrengung (8/17)
    klebriger Schweiß (8/17)
    äußerst unangenehmer fauliger Körpergeruch („wie Kanalgeruch“), vor allem unter den Achseln; duscht deswegen dreimal täglich (8/06–24)

     

    Haut
    Jucken: anfangs außen am Hals, später auch an Beinen, Bauch und Oberarmen, schlimmer in Wärme, morgens und abends, besser durch Kälte und Kratzen (20/20–37)

     

    Allgemeines
    Stimmung besser, wenn körperliche Symptome vorhanden sind; schlechter (traurig, Rückzugstendenz), wenn diese verschwinden und umgekehrt (8)
    Hitzegefühl steigt von Oberkörper und Oberarmen in Gesicht und Kopf; eine halbe Stunde lang (20/01–02–E)
    allgemeines Hitzegefühl (17/02–03)(8/07)
    Kältegefühl (7/07–29)(3/24)
    leicht erschöpfbar (1)
    stechende Schmerzen (14)
    Rechtsseitigkeit (14)
    Linksseitigkeit (1)
    schlimmer abends (20)
    schlimmer beim Vorbeugen (20)
    besser beim Zurückbeugen (20)
    besser beim Liegen auf Rücken oder Seite (20)
    plötzlicher Beginn und plötzliches Ende der Beschwerden (20)
    Gefühl eines Bandes (20)(14)
    extrem durstig, trinkt bis fünf Liter täglich (8/05–38)
    appetitlos mit Gewichtsabnahme (8/02–14)
    Verlangen nach Süßem (8/05–38)
    fehlendes Süßverlangen (GS–17/02)
    Verlangen nach süßen Getränken, trinkt seinen Kindern den Sirup weg (8/05–34)
    Heißhungerattacken mit Verlangen nach salzig und süß (21/07–08)
    Verlangen nach Fleisch (14/01–03)(17/02)
    Abneigung gegen Fleisch (8/09–14)

     

    Placebo-Probandin 3
    große Traurigkeit, niedergeschlagen, häufiges Weinen bei kleinsten Anlässen, oft abends vor dem Einschlafen (3/02–12+30+34)
    sehr leicht verletzt, empfindlich (3/01–13)
    fühlt sich zu wenig angenommen, nicht geliebt, einsam und verlassen, kann selbst liebe- und verständnisvolle Zuneigung ihres Partners nicht annehmen (03/03–12+30)
    denkt viel an vergangene belastende Ereignisse (3/14)
    seufzt öfter (3/03)
    macht alle Tätigkeiten widerwillig (3/01)
    fühlt sich durch ihre Tochter belastet, ist ihr lästig (3/13)
    Worte fallen ihr beim Reden nicht ein (3/17)
    heftige Kopfschmerzen okzipital, strahlen in die Stirngegend aus, mit Druckgefühl bis in die Augen hinein, muss die Augenlider zusammenkneifen (3/05)
    um 11.20 Uhr plötzlich Gefühl, es platze eine Seifenblase im Kopf, danach Schwindel >> Schließen der Augen, verbunden mit leichter Übelkeit, Blutdruck ist normal. Danach Stirnkopfschmerz bis in die Augen (3/22)
    drückender Schmerz Stirn mit Völlegefühl (3/23+31–35)
    sieht gehäuft „Schleier“, muss kräftig zwinkern (3/05–06)
    „Blitze“ vor den Augen beim Husten (3/33)
    linkes Nasenloch verstopft und häufiges Niesen (3/02–E)
    Sodbrennen auch nach normalem Essen, << abends nach dem Hinlegen, muss sich aufsetzen (hatte sie in der Schwangerschaft) (3/04)
    Der träge Stuhlgang (alle 2–3 Tage) bessert sich, sie hat bis zweimal täglich Stuhl, trotzdem aber öfter mit einem Restgefühl im Rektum, sowie hartem Stuhl (GS – 3/04+07)
    Die üblicherweise sehr starke Monatsblutung ist wesentlich schwächer, auf drei Tage verkürzt, jedoch sind die ziehenden Unterbauchschmerzen verstärkt (GS – 3/08-10+35–)
    Husten anfallsweise, krampfartig, quälend, anstrengend und lästig, << morgens, beim Betreten eines warmen Raumes, nach dem Hinlegen, >> lauwarmes Trinken, im Freien, muss sich aufsetzen, teilweise tränende und brennende Augen, mit dem Gefühl eines ständigen Schleimpfropfens im Larynx (3/19–41) (Erst nach Antidotierung mit Pulsatilla hört der Husten auf.)
    Expektorat grünlich, klumpig, zäh, vor allem morgens (3/21–41)
    Expektorat schmeckt salzig (3/27)
    29 der Symptome finden sich auch bei Jan Scholten.

     

    Wie es unseren Probanden erging

    Pr 1 reagierte deutlich. Sonst geschäftig, aktiv und ständig in Bewegung, wurde sie wesentlich ruhiger, langsamer, was ihre Umgebung als angenehm empfand; hatte weniger Energie und war schon am Nachmittag müde. Zwei Wochen lang immer wieder Schwindelgefühle in Verbindung mit leichter Übelkeit, schlimmer durch jede Form von Bewegung, sofort gebessert in Ruhe. Alle Symptome häufiger links.


    Pr 3 reagierte ab dem zweiten Tag intensiv. Besonders fiel eine starke Empfindlichkeit auf. Sie fühlte sich ungeliebt, konnte Verständnis und Mitgefühl ihres Partners nicht annehmen, weinte bei kleinsten Anlässen, oft abends vor dem Einschlafen, dachte viel an vergangene schlimme Ereignisse, fühlte sich aus der Bahn geworfen. Als sich nach etwa drei Wochen dieser Gemütszustand etwas beruhigte, kam ein hartnäckiger Husten, der sie weitere drei Wochen quälte. Erst nach einer Antidotierung mit Pulsatilla C200 kehrte Ruhe in ihr Leben ein. Viele auffallende Beschwerden auch in anderen körperlichen Bereichen. Sie hatte Placebo eingenommen.


    Pr 4 reagierte nur schwach. Am ersten Einnahmetag beobachtete sie eine erhöhte Lichtempfindlichkeit der Augen beim Autofahren, sodass sie diese zusammenkneifen musste. Am zweiten und dritten Einnahmetag war sie voll Energie und Tatendrang. Danach bemerkte sie keine weiteren Veränderungen.


    Pr 8 nahm wegen eines Missverständnisses die Arznei trotz deutlicher Symptome die Arznei einen weiteren Tag lang ein. Die Folge waren massive Symptome im Gemütsbereich- er ist ein sehr gefühlvoller, emotionaler Mensch- und bis in die sechste Woche anhaltende körperliche Symptome. Kurz vor Beginn der AMSE erfuhr er von der Krebserkrankung seines Bruders. Die starke Bindung an die Familie und eine Neigung zu depressiver Verstimmung haben die Reaktion auf die Arznei verstärkt. Die auffallendsten körperlichen Symptome waren extremer Durst (bis fünf Liter), starkes Verlangen nach Süßem (auch süßen Getränken), Abneigung gegen Fleisch, ein äußerst unangenehmer fauliger aashafter Körpergeruch, ein langanhaltender Husten mit spastischer Komponente, schlimmer im warmen Raum, besser im Freien, Taubheitsgefühle der Handflächen und Fußsohlen, Hitzegefühle derselben, und Sodbrennen vor allem auf Tomaten. Auch Träume waren hochemotional, von Austrocknung, Überschwemmung, Streit, Trauer und Freude.


    Pr 14 trägt eine Hormonspirale, daher sind die Menses kurz. Sie reagierte mit unterschiedlichen Gelenkbeschwerden, Augenbrennen und Stechen in der rechten Mamma. Überwiegend hatten ihre Beschwerden stechenden Charakter. Die rechte Seite war deutlich mehr betroffen. Träume waren unterschiedlich, teilweise sehr markant. Sie war eher reizbar, empfindlich, teilweise trotzig und empfand die häufigen telefonischen Befragungen als äußerst lästig.


    Pr 17 trägt ebenfalls eine Hormonspirale und hat keine Menses. Sie reagierte ab dem zweiten Tag mit Hitzegefühl vor allem in den Handflächen, überwiegend abends. Bemerkenswert war das völlige Fehlen ihrer sonst massiven Ängste vor und während einer wichtigen Prüfung.


    Pr 20 reagierte prompt und stark mit anhaltenden Symptomen. Sie betrafen mehrere Körperregionen und trugen meist klare Modalitäten, etwa die durchgehende Besserung durch Zurücklehnen oder die Besserung durch weites Öffnen des Mundes bei Beschwerden im Bereich der Schilddrüse. Früher hatte sie an Sinusitiden gelitten. Dieser Bereich meldete sich auch während der AMSE. Kurzfristig war auch die chronisch verstopfte Nase freier. Einige Male hatte sie das Gefühl eines deutlich abgegrenzten Bandes. Ihr Gemüt war eher gedrückt und schwermütig. Am dritten Tag trat kurz ein Druckgefühl im Bereich der Thyroidea auf. Sie ist in diesem Bereich familiär belastet, ihre Mutter hatte eine Struma-Operation. Fünf Monate wurde eine Hyperthyreose festgestellt mit Tachykardieanfällen bis 150/Minute.


    Pr 21 reagierte zwar, doch waren die Symptome oft nicht klar beschrieben. So hatte sie etwa zwei Tage lang Heißhungerattacken auf Süßes und Salziges.


    Pr 24 reagierte kaum. Außer zwei vorübergehenden Heilsymptomen bemerkte sie nächtliche Magenschmerzen ohne charakteristische Modalitäten.


    Pr 27 hatte ab der ersten Einnahme bis zum elften Tag häufig wiederkehrende Beschwerden im Hals- und Mundbereich, mehrmals traten sie kurz nach der Arzneieinnahme auf, öfters auch nach dem Erwachen. Sie waren zum Teil brennenden, dann wieder ziehenden Charakters, verbunden mit vor allem morgendlichen Schwellungen der Zunge und des Gesichts.

     

    Träume
    Wir berichten nur jene Träume, die für die Probanden besonders ungewöhnlich oder intensiv waren.
    Pr 3: Ihre neunjährige Tochter ist schwanger. Sie ist sehr aufgeregt darüber. (02)
    Pr 8: Alles ist verdorrt und ausgetrocknet, auch alle Pflanzen. Die Erde ist von tiefen Rissen durchzogen. Alles sieht aus wie im Film „Der Tag danach“. Die Landschaft erinnert ihn an S., seine Heimat. Er ist irritiert und deprimiert. (3)
    In seiner Familie sind alle gegeneinander und streiten miteinander. Er ist sehr irritiert und versucht zu schlichten. Dabei sind die Kontakte in seiner Familie normalerweise innig und harmonisch. (8)
    Die Geschäfte der Hauptstraße sind bis zu zwei Meter überflutet. Er erwacht nachdenklich und traurig. (25; am Nachmittag)
    Sein bester Freund heiratet. Pr ist im Traum glücklich. (37)
    Pr 14: Eine Frau schwimmt in einem Pool. Bei jedem Versuch, das Schwimmbecken zu verlassen, stößt ein Mann sie wieder hinein, bis sie ertrinkt. Pr beobachtet das Geschehen mit großer Genugtuung. Sie wollte sogar dabei mithelfen. Die Frau war so schwächlich, ein jämmerlicher Anblick, sie war so leicht zu ersäufen, wehrte sich gar nicht richtig. (1)
    In einem Kleidergeschäft probiert sie Kleidungsstücke. Nichts passt. Die Kleidungsstücke haben Schnallen wie in früheren Zeiten. Menschen sitzen dicht gedrängt. Alle haben die gleichen weißen oder grauen Perücken auf. Sie sieht diese Menschen von oben wie von einem Podest herab. (04)
    Ihre Wohnung steht leer. Sie wird mit einem altertümlichen Vorhängeschloss versperrt. Pr nimmt das Schloss mit, lässt die Wohnung offen stehen, damit sich niemand dort einsperren kann. (05)
    Im Keller zerplatzen zwei große Fässer. Sie lösen sich einfach auf.
    Sie bindet ein Pferd an einem Baum fest. Es reißt sich los und verfolgt sie. Pr hat Angst, vom Pferd zertrampelt zu werden. (06)
    Pr will eine Wanderung unternehmen. Eine Freundin kommt zu Besuch und will sie begleiten. Diese trödelt jedoch so lange, bis es zu dämmern beginnt. Pr ist zornig, zeigt es aber nicht. Soll sie so spät noch allein gehen? (07)
    Ein Drahtseil wie für einen Sessellift: es hängen unterschiedliche Geräte daran. An diese hängt ein Mann die angestellten Kinder an. Auch ihr Sohn hängt daran, er ist mit einem Arm und einem Bein angebunden. Sein Kopf ist in einer Röhre festgeklemmt. Er ist noch ein Säugling und schreit. Pr beeilt sich, ihn zu retten und befreit ihn. Auch andere hängen kopfüber und schreien furchtbar. Es ist die reinste Folterkammer. (14)
    Ein großes Haus mit einem großen Tor an der Seite. Dort liegt viel Müll. Pr beseitigt den Müll durch das Tor und er wird abtransportiert. Jetzt ist alles frei und offen.
    Ihre Schwester rutscht im Trainingsanzug über eine Rutsche in den Swimmingpool, obwohl es ziemlich kalt ist. Pr wundert sich. (29)
    Pr 20: Traum von Benachteiligung (4)

     

    Zusammenfassende Betrachtungen

    In „Homöopathie und Minerale“ beschreibt Jan Scholten Themen von Mag-i.:
    „Sie fühlen sich in ihrer Existenz bedroht. Sie haben die Idee, dass sie kämpfen müssen um zu überleben. Sie sind schnell irritiert, vor allem wenn die Anderen ihnen zu nahe kommen oder ihnen Hindernisse in den Weg legen. Sie sind auch sehr ruhelos, haben die Vorstellung dauernd beschäftigt sein zu müssen … Eine Variante zu diesem Thema ist, dass sie Streit vermeiden müssen, da sonst ihre Existenzgrundlagen bedroht werden. So wie alle anderen aus der Magnesiumgruppe vertragen sie keinen Streit und sie sind sehr empfindlich, wenn sie Aggression oder Gewalt miterleben, sei es auch nur im Fernsehen. Sie haben die Vorstellung, Streit habe zur Folge, dass sie nichts mehr zu Essen bekommen. Die dazu passende Situation ist die eines Kindes, dessen Eltern drohen, sich scheiden zu lassen, die Mutter aber keine Existenzmittel besitzt.
    Eine dritte Variante dieses Themas ist, dass sie vor Gewalt flüchten müssen. Natur- oder Kriegsgewalt bedroht ihr Bestehen so sehr, dass nur noch Flüchten in andere Gebiete möglich ist…“


    In unserer AMSE fanden wir folgende Themen
    – einige Probanden empfanden große Traurigkeit, auch über Wochen. Ganz stark dabei das
    – „Gefühl nicht geliebt zu werden“, das von Magnesium bekannt ist.
    – Stimmungsschwankungen und Reizbarkeit
    – Rückzugtendenz oder
    – Verlangen nach Gesellschaft


    Das Thema des „Kämpfens um die Existenz“ konnten wir in der AMSE nicht klar erkennen.
    Im Physischen traten deutliche Symptome mit klaren Modalitäten auf. Durch den Jod-Anteil nicht unerwartet zogen sich Verschlimmerung durch Wärme und Besserung durch Kaltes durch viele Symptome. Aber auch Frostigkeit war bei einigen Probanden zu beobachten. Markant waren die Hitzegefühle der Handflächen und Fußsohlen.
    In der Seitenbeziehung überwog die Linksseitigkeit, obwohl eine sehr sensible Probandin überwiegend rechtsseitig reagierte (Scholten postuliert Rechtsseitigkeit).
    Insgesamt scheint es, dass auf der psychischen Ebene der Magnesium-Anteil prägend war (depressiv, sich nicht geliebt fühlen, überempfindlich gegen Streit, mitunter dabei reizbar), während auf der körperlichen Ebene der Jod-Anteil dominierte, etwa bei Husten, Schnupfen und Nasennebenhöhlen-Beschwerden.

     

    Das Band und andere Charakteristika
    Einige Probanden berichteten vom Gefühl eines Bandes, ob bei Schmerzen oder anderen Empfindungen. Zwei Probanden schwitzten entlang des Sternums in einem bandförmigen Bereich.
    Mehrmals angegeben wurde die Besserung durch Durchstrecken und Zurücklehnen, bei gleichzeitiger Verschlimmerung durch Vorbeugen.
    Bei den Nahrungsmitteln stand das Süßverlangen im Vordergrund.
    Markant waren die Empfindungen der Pr 20 im Schilddrüsenbereich. Es war ein deutliches Organgefühl. Fünf Monate nach der AMSE trat bei ihr eine Hyperthyreose auf, die homöopathisch geheilt werden konnte.
    Die Probanden träumten viel und markant. Die folgenden scheinen dem Erstautor besonders wichtig.


    Pr 14: Eine Frau schwimmt in einem Pool. Bei jedem Versuch, das Schwimmbecken zu verlassen, stößt ein Mann sie wieder hinein, bis sie ertrinkt. Pr beobachtet das Geschehen mit großer Genugtuung. Sie wollte sogar dabei mithelfen.
    Die Frau war so schwächlich, ein jämmerlicher Anblick, sie war so leicht zu ersäufen, wehrte sich gar nicht richtig. (1)


    Pr 14: Ein Drahtseil wie für einen Sessellift: es hängen unterschiedliche Geräte daran. An diese hängt ein Mann die angestellten Kinder an. Auch ihr Sohn hängt daran, er ist mit einem Arm und einem Bein angebunden. Sein Kopf ist in einer Röhre festgeklemmt. Er ist noch ein Säugling und schreit. Pr beeilt sich, ihn zu retten und befreit ihn. Auch andere hängen kopfüber und schreien furchtbar. Es ist die reinste Folterkammer. (14)


    Pr 8: Alles ist verdorrt und ausgetrocknet, auch alle Pflanzen. Die Erde ist von tiefen Rissen durchzogen. Alles sieht aus wie im Film „Der Tag danach“. Die Landschaft erinnert ihn an S., seine Heimat. Er ist irritiert und deprimiert. (3)
    Pr 8: Die Geschäfte der Hauptstraße sind bis zu zwei Meter überflutet. Er erwacht nachdenklich und traurig. (25; am Nachmittag)


    Bei Pr 14 scheint es sich um „Folter“ oder „Grauen“ zu handeln. Im ersten Traum spielt die Verachtung von Schwäche eine Rolle, die mit Gefühlskälte exekutiert wird. Auch den zweiten Traum bestimmen Grausamkeit und Unmenschlichkeit. Doch hier springt die Mutter wenigstens ein und hilft.


    Pr 8 war zur Zeit der AMSE in einer Ausnahmesituation. Es ist nicht klar, wieviel seine Lebenssituation oder die Arznei zu seinem Zustand beigetragen haben. Die Träume schwanken zwischen Vertrocknung und Überschwemmung – beides bedrohliche Naturkatastrophen, siehe auch Jan Scholten. Die Szenerie erinnert an den bekannten Traum des „Gehens durch Ruinen“, der von Jod bekannt ist und die Endzeitlichkeit und Destruktivität dieser Arznei ausdrückt.


    Auf Grund der Fülle von deutlichen Prüfsymptomen auf allen Ebenen dürfte Mag-i. über ein breites Einsatzspektrum verfügen.

     

    Repertorisation

    Mind
    – offended, easily
    – ailments from – anticipation
    – detached
    – anticipation – examination; before
    – fear – failure, of – examinations; in
    – mental symptoms – alternating with – physical symptoms
    – industrious
    – company – aversion to – alone amel.; when
    – company – desire for – alone agg.; when
    – slowness
    – sighing
    – mood – changeable
    – mood – alternating
    – sadness
    – consolation – agg.
    – discontented
    – discontented – himself, with
    – forgetful – words while speaking; of
    – forsaken feeling
    – forsaken feeling – beloved by his parents, wife, friends; feeling of not being
    – dwells – recalls – old grievances
    – dwells – past disagreeable occurrences, on
    – delusions – alone, being
    – delusions – forsaken; is
    – weeping – evening
    – weeping – evening – bed, in
    – weeping – trifles, at

     

    Vertigo
    – paroxysmal
    – bending head; on – forward
    – motion – agg.
    – looking – upward
    – turning; when – head; or moving the – quickly
    – objects – turn in a circle; seem to
    – rest – amel.
    – closing the eyes – amel.
    – nausea – with

     

    Head
    – itching of scalp
    – pain – bursting pain
    – pain – mental exertion – amel.
    – pain – reading – amel.
    – pain – occiput – extending to – forehead
    – pain – temples – pressing pain
    – pain – temples – extending to – zygoma
    – pain – temples – extending to – zygoma – pressing pain
    – pain – forehead
    – pain – forehead – pressing pain
    – pain – forehead – reading, while amel.
    – pain – forehead – closing the eyes – amel.
    – pain – forehead – extending to – face
    – pain – forehead – extending to – nose
    – pain – forehead – extending to – nose – bones
    – pain – forehead – extending to – sinuses
    – pain – forehead – eyes – above – pressing pain
    – hair – greasy

     

    Eye
    – photophobia
    – photophobia – light; from – daylight – agg.
    – pain – burning
    – pain – cough – with
    – pain – cough – with – burning
    – pain – canthi – inner
    – pain – canthi – inner – burning
    – lachrymation – cough; with
    – swelling – lids – morning
    – swelling – lids – morning – waking; on
    – swelling – lids – waking; on
    – agglutinated

     

    Vision
    – lighting
    – lighting – cough, during
    – foggy

     

    Nose
    – discharge – excoriating
    – discharge – excoriating – left nostril, from
    – itching – inside
    – itching – nostrils
    – itching – nostrils – inside
    – coryza – left
    – obstruction
    – obstruction – left

     

    Face
    – discoloration – yellow
    – pain – jaws
    – pain – jaws – cramping
    – pain – jaws – upper
    – pain – jaws – upper – extending to, teeth
    – swelling – morning
    – swelling – morning – waking; on
    – dryness – lips

     

    Mouth
    – eruptions – vesicles – cheeks; inner side of
    – taste – sweetish
    – furry – tongue
    – swelling
    – swelling – palate
    – swelling – palate – arch
    – swelling – tongue – sensation of
    – swelling – tongue – sensation of – root; of tongue
    – enlarged – tongue – sensation as if

     

    Throat
    – pain – burning
    – pain – morning – burning
    – pain – morning – sore
    – pain – waking; on – sore
    – pain – extending to – root of tongue
    – enlargement – sensation of

     

    Teeth
    – sensitive, tender – cold; to

     

    External throat
    – itching
    – itching – band, like a
    – pain – thyroid gland
    – pain – thyroid gland – opening of mouth amel.
    – perspiration
    – swelling
    – swelling – chin, below

     

    Stomach
    – appetite – increased
    – thirst – burning, vehement
    – thirst – extreme
    – inspiration – agg.
    – pain – night – midnight – after
    – pain – night – midnight – after – 3 h
    – pain – bending – backward – amel.
    – pain – inspiration – agg.
    – pain – lying – back; on – amel.
    – pain – lying – side; on – amel.
    – pain – lying – side; on – right – agg.
    – pain – stretching – amel.
    – pain – bending double – agg.
    – pain – extending to – esophagus – burning
    – heartburn
    – stone; sensation of a
    – nausea – bending forward agg.

     

    Abdomen
    – clothing; sensitive to
    – pain – bandl, sensation of
    – pain – bending – backward – amel.

     

    Rectum
    – diarrhea – forenoon
    – diarrhea – accompanied by – nausea
    – flatus – offensive

     

    Female genitalia/sex
    – menses – early; too
    – menses – frequent; too
    – menses – short; too

     

    Larynx and trachea
    – mucus – larynx – morning
    – mucus – larynx – ejected with difficulty
    – mucus – larynx – thick
    – mucus – larynx – green
    – pain – larynx – Opening of mouth amel.
    – pain – larynx – Opening of mouth amel.

     

    Respiration
    – asthmatic – air; in open – amel.
    – asthmatic – warm – room
    – asthmatic – warm – room – agg.
    – difficult – air; in open – amel.
    – difficult – warm – room – agg.

     

    Cough
    – morning
    – paroxysmal
    – sit up, must
    – vomiting – amel.
    – air; In open – amel.
    – tickling – larynx; in
    – spasmodic
    – lying – agg.
    – mucus – larynx
    – warm – drinks – amel.
    – warm – room – entering a warm room; when – air; from open

     

    Expectoration
    – taste – salty

    – greenish
    – lumpy

     

    Chest
    – pain – mammae – right
    – pain – mammae – right – stitching pain
    – pain – mammae – stitching pain
    – pain – mammae – extending to – axilla
    – perspiration– night
    – perspiration – night – sternum, alongside
    – perspiration – sternum

     

    Back
    – pain – cervical region – left
    – pain – cervical region – extending to – ear
    – pain – cervical region – extending to – ear – left
    – pain – cervical region – extending to – shoulder
    – pain – cervical region – extending to – shoulder – left

     

    Extremities
    – formication – feet
    – formication – feet – sole of
    – formication – hands
    – formication – hands – palms
    – formication – forearms
    – eruptions – forearms – pimples
    – heat – feet – left
    – heat – feet – burning – uncovers them
    – heat – feet – soles
    – heat – feet – soles – left
    – heat – hands
    – heat – hands – left
    – heat – hands – palms – evening
    – pain – cold – applications – amel.
    – pain – joints
    – pain – joints – shooting pain
    – pain – joints – stitching pain
    – pain – joints – wandering, shifting pain
    – pain – ankles – standing – agg.
    – heaviness – lower limbs
    – heaviness – lower limbs – right
    – heaviness – forearms – right
    – weakness – lower limbs
    – awkwardness– hands
    – awkwardness – hands – drops things

     

    Sleep
    – falling asleep – difficult
    – waking – night – midnight – after – 5 h
    – waking – early; too
    – waking – frequent

     

    Dreams
    – drowned, being
    – tortured; of being
    – tortured; of being – children are
    – wedding
    – children; about – danger; in
    – children; about – abused; being
    – children; about – rescuing; of
    – landscape – desolate
    – landscape – dried out
    – horses
    – horses – pursuing him
    – pregnant – daughter is, her nine year old
    – quarrels
    – quarrels – family, in his
    – flood
    – flood – house is in a

     

    Perspiration
    – exertion – agg. – slight exertion
    – sticky

     

    Skin
    – itching – scratching – amel.
    – itching – warmth – agg.

     

    Generals
    – side – right
    – side – left
    – evening
    – bending, turning – backward – amel.
    – bending, turning – forward – agg.
    – yawning – amel.
    – heat – sensation of
    – heat – flushes of – extending to – upward
    – heat – lack of vital heat
    – cold – amel.
    – odor of the body – offensive
    – lying – amel.
    – pain – appear suddenly – disappear; and – suddenly
    – pain – stitching pain
    – food and drinks – meat – aversion
    – food and drinks – meat – desire
    – food and drinks – salt – desire
    – food and drinks – sweet drinks – desire
    – food and drinks – sweets – desire
    – food and drinks – tomatoes – agg.
    – stretching – amel.
    – warm – agg.
    – weakness – diarrhea – from
    – constriction – internally – band, sensation of a

     

    Literatur
    (1) Scholten, J.: Homöopathie und Minerale. Stichting Alonnissos, Utrecht 1993
    (2) Walach, H.: Homeopathic Pathogenetic Trials – A Study of 20 Years of Reflection, Data Collection, and Analysis; in: Witt, C. und Albrecht, H. (Hrsg.): New Directions in Homeopathy Research. KVC Verlag, Essen 2009
    (3) Wikipedia – Die freie Enzyklopädie. Zuletzt aufgerufen am 24.8.2010

     

    Weiterführende Literatur
    Hahnemann, S.: Organon der Heilkunst, 6. Auflage. Haug Verlag, Heidelberg 1987
    Sherr, J.: The Dynamics and Methodology of Homoeopathic Provings. Dynamis Books, London 1994