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    Pyrus communis

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    REMEDY ABBREV.

    Pyrus-c.

    MASTER PROVER

    Dr. Schmutzer, OEGHM, Austria

    YEAR

    1) 19972) 1999

    PROVING METHOD

    single blind trials both

    PLACEBO?

    1) no placebo given

    2) no placebo given

    BLINDING?

    1) Remedy unknown to the 11 provers

    2) Remedy unknown to the 10 provers

    PHARMACY OF REMEDY IN PROVING

    Mag. Heidemarie Brunner,

    Apotheke zum weissen Engel, Austria

    Description of the substance

    A homeopathic drug proving- now termed a homeopathic pathogenetic trial- of Pyrus communis, the wild pear

    Eine homöopathische Arzneimittelprüfung von Pyrus communis, der Sauerbirne

     

    Proving document currently available only in German

    Published in the Austrian journal Documenta Homoeopathica No.19

     

     

    PYRRUS COMMUNIS

    Arzneimittelselbsterfahrung mit der Sauerbirne (AMSE)

     

    „Außer Hofe liegt ein Garten

    nahe der Pforte,

    Allda streben die Bäume mit

    laubdichten Wipfeln gen Himmel,

    Voll balsamischer Birnen“

    Homer, 7, Gesang der Odyssee, die Gärten des Alkinoos

     

     

    In Persien, im Kaukasus und in Südrußland vermutet man die Entstehung westasiatischer Kultursorten, die sich über die Türkei Richtung Griechenland verbreiteten. Aus schriftlichen Überlieferungen der Griechen und Römer erfahren wir erstmals dokumentarisch über den Wert und Nutzen der Birne. Sie kelterten sowohl Reben-, als auch Obstwein: „Vinum fit a piris malorumque omnibus generibus“, schreibt Plinius der Ältere in seinen „Historia Naturalis“.

    Die Köstlichkeit des Birnenmostes schätzte Neydhard von Reuenthal als Minnesänger, wenn er häufig bei den Mostviertler Bauern zu Gast war. Er bekennt in einem seiner Lieder, daß ihm ein Krug voll Birnenmost aus den Händen seiner Angebeteten die ausgetrocknete Kehle wieder zum Klingen gebracht habe: „Si schankt mir mit dem kruoge/ daz mir diu kel/ wider wurde heiter unde hel./ ir birnenmost den tranc ich also swinde: des was si fro.“

     

    Von alters her gelten Birne und Apfel als Symbol der Fruchtbarkeit und Liebe, sie gehören im Obstgarten als Paar zusammen. Der weibliche Apfelbaum und der männliche Birnbaum, faßt man beide zusammen, dienen sie als Liebesorakel, wobei junge Mädchen den Birnbaum und die Buben den Apfelbaum befragen.

    Die Wertschätzung des Birnbaumes in der Gegend des Mostviertels zwischen Donau und Alpen wird man wahrnehmen, wenn man den „Birnenkrieg von St. Georgen“ liest. Ein Epos in sieben Gesängen, benannt die „Birniade“ wurde von Pater Benno Reichenau 1870 anläßlich eines jahrelang andauernden Streites um einen Birngarten verfaßt. Der Verkauf des wohlschmeckenden Birnenmostgetränkes war in dieser Zeit eine bedeutende Erwerbsquelle.

     

    Die Sauerbirne zählt zu den Mostbirnen und ist der Urform sehr ähnlich. Die genetische Pflanzengeographie gibt das Gebiet zwischen Traisen und Hausruck als europäischen Entstehungsmittelpunkt unserer heutigen vielfältigen Mostbirnsorten an. Als Urahnin gilt die Holzbirne, die am Ende der Eiszeit vom Balkan heraufziehend im Donauraum heimisch geworden ist. Fruchthölzer (Wildrebe, Felsenkirsche, Steinnuß, Holzapfel und -birne) sowie Laubhölzer (Hainbuchen, Eschen, Eichen, Ahorn) bildeten einen Mischwaldgürtel, der bis zur Urbarmachung im Voralpengebiet dominierte. Die kalkreiche Flysch- Melassezone ist aus Meeresablagerungen entstanden und bildet fruchtbare schwere Böden.

     

    Der Mostbirnbaum kann mit seiner enormen und tiefen Pfahlwurzelbildung die nährstoffreichen aromatischen Lehmschichten bestens erschließen. Er dreht sich im Wachstum um seine eigene Achse, erreicht eine Stammesdicke von eineinhalb Metern, seine hohe mächtige Krone wirft jährlich tausend Kilo Obst ab. Durchschnittlich erreicht er ein Alter von zweihundert Jahren, der wahrscheinlich älteste Mostbirnbaum zählt vierhundert Jahre. Ursprünglich wurde er in Weingärten gepflanzt und erreichte in der Gesellschaft von Weinreben die beste Qualität.

    Im siebzehnten Jahrhundert kam aufgrund von Klimaveränderungen der Weinbau total zum Erliegen. Seither schmücken mächtige Mostobstgärten das Alpenvorland.

    Die Birne zählt botanisch zu den Rosengewächsen, die reich an quellender Fülle wachsen und sich in einer strengen Formkraft darstellen.

    Die Rosaceae sind Gewächse, die eine Fähigkeit zur Baumbildung haben: Holz ist die Form, in der die Pflanze sich verhärtet um gleichsam eine Art Mineral zu werden (Wilhelm Pelikan).

    Inhaltsstoffe sind Fruktose, Vitamin C, Kalium, Calcium, Magnesium, Gerbstoffe, Cyansäure.

     

    Heilpflanzen der Rosaceae

    Sanguisorba officinalis, großer Wiesenknopf: heilt Blutungsprozesse und wenn die Flüssigkeitsorganisation die Tendenz bekommen hat, sich zu wenig nach außen zu begrenzen: Magen-, Darm-, Lungen-, Myomblutungen, Varizen, Hämorrhoiden, sowie Durchfälle und Verdauungsstörungen. Verwendet in der homoöpathischen und anthroposophischen Medizin.

    Agrimonia eupatoria, der Odermenning: Blutungen, Durchfälle, Verdauungsstörungen. Verwendet als homöopathische und anthroposophische Arznei.

    Geum urbanum, Nelkenwurz: Blutungen, Durchfälle. Bewährte anthroposophische Arznei.
    Potentilla erecta, die Blutwurz: Darmkatarrh, Durchfälle. Verwendung in der homöopathischen und anthroposophischen Medizin.

    Fragaria vesca, Walderdbeere: als homöopathische und anthroposophische Arznei aber auch in der Phytotherapie verwendet zur Blutbildung und als Lebermittel.

    Alchemilla vulgaris, Frauenmantel: Wundheilung nach der Geburt, Blutstillung. Phytotherapie, homöopathische und anthroposophische Arznei.

    Filipendula ulmaria, das Mädesüß: schweißtreibend, harntreibend, blutreinigend. Verwendet in der homöopathischen und anthroposophischen Medizin.

    Rosa canina, die Heckenrose: Durchfall, Blutungen, Diurese. Phytotherapie, homöopathische und anthroposophische Arznei.

    Prunus spinosa, Schlehdorn: fördert die Ausscheidung, blutreinigend. Phytotherapie, homöopathische und anthroposophische Arznei.

    Prunus Laurocerasus, der Kirschlorbeer: krampfartige Zustände. Homöopathische und anthroposophische Arznei.

    Crataegus oxyacantha, der Weißdorn: Herzdurchblutung. Homöopathische und anthroposophische Arznei

    Cydonia oblongata, die Quitte: Heuschnupfen. Homöopathische und anthroposophische Arznei.

     

    Hildegard von Bingen über die Wirkung der Birne

    Die Birnenfrucht ist schwer, gewichtig und rauh. Wird sie roh übermäßig gegessen, macht sie Kopfweh und Dämpfigkeit in der Brust, da sich vom Birnensaft etwas in der Brust niederschlägt und angezogen wird, wobei sich der Saft auch in der Leber und Lunge gleich Bleisinter wie Weinstein verhärtet. Deshalb entstehen in der Leber und in der Lunge oft große Leiden. Wie ein Mensch manchmal schon vom Geruch des Weines satter wird, so mischt sich auch der Birnsaft unter den Atem, der davon rauh wird. Gekochte Birnen beschweren auch etwas den Esser, weil sie die Fäulnis in ihm aufsuchen und mindern und brechen und mit sich abführen.

    Die Birnenfrucht hat starke nieren- und harntreibende Kraft. Sie reinigt den Körper wie ein Geschirr vom Schmutz.

    „Birnbaummenschen verstehen es, ohne Mühe Brücken zu anderen zu bauen und ein Klima der Menschenfreundlichkeit zu schaffen. Sie haben in ihrem Auftreten allgemein ausgleichende Eigenschaften, weisen den Heißsporn in Schranken“. (Weidinger)

     

    Arzneimittelselbsterfahrung

    Die Prüfung wurde in zweimal verschiedenen Gruppen durchgeführt:

    1. Arzneimittelselbsterfahrung November 1997, 11 Probanden; Frau Mag. Heidemarie Brunner verrieb aus Rinde, Wurzel, Holz, Frucht, Kern und Blatt, also der gesamten Pflanze, bis zur C4, anschließend flüssige Weiterpotenzierung; Einnahme der C30 bis zum Auftreten von Symptomen, maximal fünf Tage, nach vier Wochen einmalige Einnahme einer C200.
    2. Arzneimittelselbsterfahrung Februar 1999, 10 Probanden und ein gestillter Säugling (Arzneiwirkung über die Muttermilch); Verreibung der Knospe bis zur C3, anschließend flüssige Weiterpotenzierung (gekennzeichnet in der Symptomenliste durch voranstehendes K vor der Kennzahl des Probanden). Einnahme der C30 bis zum Auftreten von Symptomen, maximal fünf Tage. Nach vier Wochen weitere Einnahme der C200 der Verreibung von Wurzel, Blatt und Frucht bis zum Auftreten von Symptomen, maximal drei Tage.
    • Herzlich gedankt sei Frau Mag. Heidemarie Brunner für die Herstellung und der Apotheke Zum weißen Engel A-2070 Retz für die Bereitstellung der Arznei.

    Geist und Gemütssymptome

    1

    Bin auf fast manische Art gesprächig und mitteilsam – gut, daß ich keine schlimmen Geheimnisse habe, ich hätte sonst alle verraten (K23/01, 03)
    Ich habe eine gute Konzentration und kann absolut klar denken, ich bin gut belastbar (K20/02–07)
    Erlebe die Umwelt sehr intensiv und bin sehr sensibel; bin viel toleranter als sonst und komme mit meiner Umgebung gut zurecht, habe viel Energie (K21/03–13)
    Fühle mich gelöst, sonnenklar sehe ich die Entwirrung von Konflikten, Distanziertheit, Ruhe wo ich ausraste (K23/02–14)

    5

    Deutlich vermehrte innere Ruhe und Ausgeglichenheit, wird von meiner Frau wahrgenommen (K20/01–07), habe viel Energie und helfe im Haushalt
    Fühle mich sehr ausgeglichen, ich hatte sehr viel zu tun, aber nichts bringt mich aus der Ruhe (1/02, 05, 07, 08, 09, 11–31);
    Ich nehme meine Umgebung realistisch und distanziere mich vom Überschwang; ich kann mich von der Weite beobachten; mir kommt in den Sinn, daß ich die Mitmenschen mit meinen Wünschen überfallen habe, jetzt kann ich mich plötzlich zurücknehmen; ich bin sehr sensibel auf Eigenheiten meiner Mitbewohner, kritisiere scharf und finde Lösungsmöglichkeiten für Konflikte, die unlösbar schienen (K24/01–14)
    Den ganzen Tag sehr ruhig (2/05, 06); sogar der Eisregen, der mich sonst in Panik versetzt ist kein Problem, die Arznei scheint eine beruhigende Wirkung zu haben (2/06)
    Bin bei der Arbeit ruhig und ausgeglichen (K28/01–28)

    10

    Nehme alles sehr leicht und unproblematisch (27/11)
    Normalerweise bin ich sehr wechselhaft und launisch unter der Arzneiwirkung fällt mir meine Ausgeglichenheit auf (5/01–17)
    Fühle mich träge wie benebelt und ausgeglichen (8/01, 02, 03)
    Meine Stimmung ist traurig und weinerlich (12/03, 04, 05)schon am Morgen
    Nach ausgeglichener Tagesverfassung fühle ich mich am Abend gegen 22 Uhr zerschlagen und weinerlich (11/01 bis 05)

    15

    Starke Müdigkeit (12/15, 16, 17), (1/01, 40), (2/01, 03), das Denken fällt schwer „Gefühl, als ob die Augenlider ganz schwer wären“ (1/01, 40), (2/01, 03)
    Auffallende Unkonzentriertheit (20/01–08), verwechsle einen Befund bei einem Patienten, falsche Orientierung bei einer Visite obwohl Gegend gut bekannt ist
    Bin wie gerädert aufgewacht, bleierne Müdigkeit (K21/01–07), vormittags Momente der Teilnahmslosigkeit, die ich sonst an mir nicht kenne, z.B. konnte ich während des Autofahrens den verbalen Äußerungen meiner Schwiegermutter nicht folgen, es war mir auch egal, ich fuhr wie in Trance, wiederholte Augenblicke der Abwesenheit und eines geistigen Nicht-folgen-Könnens (K21/01)
    Säugling (stillende Mutter erhielt eine einzige Gabe C30), 7 Monate, ausgeglichenes liebevolles Energiebündel (hatte vor Monaten einen Schock erlitten, als sie beinahe von einem Birnbaum erschlagen worden wäre. Wirkt vormittags zeitweise apathisch, reagiert nicht auf ihre Umgebung, man kann ihr nur schwer ein Lächeln entlocken, ähnlichen Zustand hatte sie nur nach dem Unfall mit dem Birnbaum, ab ca. 14 Uhr beginnt sie zornig zu strampeln und brüllen, was sie sonst nicht tut (02)
    Ich bin besser belastbar als vor der Arzneieinnahme, meine gewisse Kleinkariertheit hat mich aufgerieben, warum muß man nach Althergebrachtem handeln, wenn man es einfacher haben kann; es geht nichts weiter, ich bekomme plötzlich nach der Arzneigabe in beruflichen Bereichen eine Aggressivität, die ich angenehm empfinde; in der ersten Phase suche ich nach Streit, ein sehr offenes Verhalten; in der zweiten weiterhin Aggression, jedoch friedliches Verhalten und andere Denkweise, mein neues Motto: es muß ja anders gehen; ich laß alles hinüber gehen, eine interessante Ruhe überkommt mich, muß nicht ewig kämpfen und streiten, habe das Gefühl des Abhebens, werde von Gleichgültigkeit dahingetragen, gewisses kindliches Verhalten wird geweckt, ich hebe ab, alles ist mir egal, gewisse „high“- Stimmung – aber nicht wie bei einer Droge, denn ich habe das Empfinden morgen schaut es anders aus; habe eine bessere körperliche und geistige Belastbarkeit, die ursprünglich immer wiederkehrende Müdigkeit und der Dauerstreß bleiben aus (siehe Heilsymptom Magen!) (K27 seit der ersten Einnahme, Beobachtung zehn Wochen)

     

    Kopf

    20

    Plötzlicher, drückender Stirnkopfschmerz, der sich durch Erschütterung (gehen, Auto fahren)verschlimmert, in der frischen Luft bessert und im Schlaf aussetzt; phasenweise begleitend bis zu drei Mal täglich: Benommenheit wie im Rausch, Totenübelkeit und Schüttelfrost, Drehschwindel von rechts nach links, der plötzlich wie ein Kurzschluß einschießt (11/01–05), Kopfschmerz und begleitende Beschwerden setzen bis zum 14. Tag aus und in abgeschwächter Form wieder ein (11/15, 16)
    Plötzlich drückende, ziehende Stirnkopfschmerzen, die durch Autofahren am Morgen ausgelöst werden und den ganzen Tag anhalten, den Schlaf stören und bis zum nächsten Vormittag unverändert anhalten (1/04, 05)
    Stechender, drückender Stirnkopfschmerz, morgens beginnend, phasenweise aussetzend, beim Autofahren Verschlimmerung, besser durch frische Luft (1/16, 17, 24, 25, 30, 31)
    Am Nachmittag stechender Stirnkopfschmerz, Minuten andauernd und immer wiederkehrend mit Übelkeit, die durch Autofahren verstärkt wird (9/05, 08, 09, 10)
    Druck auf die Stirn, zeitweise, tagsüber; fühle mich so angeweht vom Kopfschmerz (6/08, 09, 12, 14, 16, 21)

    25

    Druckschmerz in der Stirn am Nachmittag plötzlich beginnend um 13 Uhr, dauert bis 16 Uhr an und verschwindet rasch wieder (7/01)
    Ab Mittag stechende rechtsseitige Stirnkopfschmerzen, die bis zum Abend anhalten; besser durch frische Luft, schlimmer durch Autofahren (3/03)
    Drückende Kopfschmerzen seit dem Aufstehen im Stirnbereich, besser durch Kälte, schlimmer durch Druck, dauert bis zum Schlafengehen an (K22/10, 14, 22)
    Mehr oder weniger den ganzen Tag über dumpfer drückender Stirnkopfschmerz, fühle mich wie zerschlagen, zusätzlich Verspannung im Nacken nach occipital (K28/19, 20)
    Stechender Schläfenkopfschmerz rechts und links, beginnt am Nachmittag, dauert die ganze Nacht an, am nächsten Morgen langsame Besserung (12/07, 08)

    30

    Plötzlich auftretender nadelstichartiger stärkster Stirnkopfschmerz, ausstrahlend in beide Augen und den Hinterkopf; Besserung nach ca. eineinhalb Stunden durch Ruhe und Meditationsübung (K21/01, 02, 05, 06, 10, 11)
    Druckschmerz auf der Stirn über der linken Augenbraue, als ob jemand mit dem Daumen dagegen drückt, schlimmer durch Kaubewegung, besser nachts (4/01–14), plötzliches Aussetzen der Kopfschmerzen für 14 Tage, dann überfällt sie plötzlich wieder ein starker stechender Kopfschmerz in der rechten Stirnhälfte, der bis ins Ohr und in den Hals ausstrahlt, keine Beschwerden nachts, langsame Besserung der Schmerzen (4/20, 21)
    Ziehender Schmerz hinter dem rechten Auge, schwere Lider, starke Müdigkeit (2/03), beginnt gegen Morgen, hört allmählich gegen Abend auf
    Am Vormittag dumpfer Kopf, am Nachmittag plötzlich stechender, schneidender, scharfer Stirnkopfschmerz, der zum rechten Auge zieht, mit Übelkeit, Schwindel und Benommenheit (20/01–08)
    Heftige Schmerzen ziehen von der Stirn rechts in das rechte Ohr, beginnen am Morgen und treten zeitweise bis zum Abend auf, auslösend wirkt jede Erschütterung, besser in der frischen Luft und nachts (2/04, 05, 09, 21, 33)

    35

    Bei zwei Prüferinnen wurde jahrelang während der Menses auftretender Kopfschmerz geheilt (Nachbeobachtungszeit ein Jahr), (siehe auch Menses!) (2), (11)

     

    Augen

    Lidränder wie bleiern, stark juckend oder reibend, durch Kratzen Verschlimmerung und Rötung der Lider und Conjunctiva (2/01, 02, 03)
    Kratzen und Jucken im linken Auge, dauert zehn Minuten an, kehrt immer wieder in der Zeit von 21 Uhr bis 23 Uhr (K25/15, 18)
    Sandgefühl in den Augen, keine Rötung, Schließen der Augen bessert (K28/18, 19)
    Am späten Nachmittag Schmerzen am rechten Unterlidrand, gegen Abend massive Rötung, Schwellung und gerstenkornförmige Entzündung; die Rückbildung beginnt am dritten Tag (K22/10–13, wiederkehrend 28–31)

     

    Nase

    40

    Juckreiz am linken Nasenloch verbunden mit häufigem Niesen und wäßriger klarer Absonderung (4/14–28)
    Häufiges Niesen, starker Schnupfen, helles durchsichtiges Sekret (8/28–32)
    Nase rinnt (5/14, 15)
    Brennendes Ziehen um die Nasenöffnung herum mit Jucken, beginnt nachmittags (K20/07–10), (20/01)

     

    Mund

    Kleine runde rote Schwellung am Zahnfleisch im Wurzelbereich des ersten Schneidezahnes, brennender Schmerz (2/09, 10, 11)

    45

    Mundschleimhaut wund, gerötet, wie nach einer Verbrennung durch ein heißes Getränk (2/35, 36, 37, 38)
    Zahnfleisch rot, schwammig im Oberkiefer, brennt beim Essen (3/05, 06)
    Brennendes Geschwür mit rotem Grund am linken Oberkiefer, vergrößert sich und macht Schmerzen beim Kauen; neues Geschwür an der Wurzel des linken Eckzahnes, bereits verheiltes Geschwür kehrt wieder (4/03–11)
    Trockenes Gefühl im Mund, ohne Durst (K23/07), trockenes Gefühl im Hals, brennendes Zahnfleisch im rechten Oberkiefer (K23/17–26)
    Brennen der Lippen mit Vergrößerungsgefühl (20/01, 02)

     

    Innerer Hals

    50

    Stechende, kratzende Halsschmerzen mit Schluckbeschwerden bei festen Speisen, die sich bessern durch warme Getränke; ich fühle mich wie bei einer Grippe mit Gliederschmerzen (K28/10–14)
    Kratzen im Hals wie bei einer Erkältung, besser durch warme Getränke (5/12, 14)
    Unmittelbar nach der Einnahme Halskratzen und Gefühl von Bamstigkeit, hält eine halbe Stunde an, wiederholt sich 4 mal am Tag, bessert sich durch warme Getränke (5/12, 14)
    Am Abend nach der Einnahme der Globuli stechende Schmerzen im Pharynx rechts, die zum rechten Auge, zum rechten Ohr und anschließend zum linken Mundwinkel ziehen (K20/2)
    Trockenes Gefühl im Hals (K23/17), brennendes Zahnfleisch, brennende Halsschmerzen rechts, die sich nach hinten unten erstrecken und beim Schlucken ins Ohr ausstrahlen (K23/18)

    55

    Am Nachmittag beginnen kratzende, brennende linksseitige Halsschmerzen, zunehmendes Wundheitsgefühl im Hals; linksseitig flüssiges brennendes glasiges wundmachendes Sekret, vermehrter Tränenfluß links, Zahneindrücke am linken Zungenrand, Beschwerden dauern eine Woche in gleicher Intensität an und sind am Abend des siebenten Tages plötzlich deutlich besser (25/01–07)

     

    Magen, Darm

    14–15 Uhr Bauchschmerzen unterhalb des Nabels, die besser werden durch Strecken; Übelkeit, Blähungen, Stuhl weich, hell, geformt (7/06–13)
    Plötzlich heftige ziehende stechende Schmerzen im Unterbauch, stärker im Sitzen; erstrecken sich zum Steißbein, am Nachmittag ab 14 Uhr beginnend, hören ab 20 Uhr langsam wieder auf (9/08, 09, 19)
    Ab 16 Uhr krampfartige Bauchschmerzen, leichte Übelkeit, geschwollener Bauch, Druck durch enge Hose äußerst unangenehm; plötzlich einsetzender Durchfall. Stuhl breiig hellgelb, bringt sofort Besserung (5/04, 05, 11)
    Saurer Magen am Nachmittag, Brennen in der Magengegend am Nachmittag, nach dem Essen; Trinken von kaltem Wasser bessert (20/01–08)

    60

    Ca. 12.40 Uhr macht sich ein langsam auftretendes immer stärker werdendes flaues Gefühl in der Magengegend breit; Kribbeln am ganzen Körper, Augenblicke der Abwesenheit; heftiger Stirnkopfschmerz; immer stärker werdende Übelkeit, tränende lichtempfindliche Augen; im Laufe des Nachmittages 4 mal Erbrechen ohne Besserung der Schmerzen; Besserung um ca. 18.30 Uhr im verdunkelten Raum bei geschlossenen Augen (K21/02)
    Heilsymptom: ich leide seit einem Jahr an chronisch rezidivierenden Magenbeschwerden: alle ein bis zwei Wochen Brechanfälle; beginnend am Morgen mit Benommenheit und Drehschwindel, der mich alle zehn Minuten zum Erbrechen bringt, dabei habe ich einen warmen Schweißausbruch am ganzen Körper und anschließend Schüttelfrost; der Zustand dauert stundenlang an, aber plötzlich fühle ich mich nach einem Brechanfall wieder in Ordnung; auslösend für die Beschwerden sind Kaffee und Alkohol (schon die kleinsten Mengen) und Stress: grundsätzlich bin ich ein in sich gezogener Charakter; ich kann leicht überspannt werden und in heftigen Zorn ausbrechen, liebe den inneren Frieden, das Unbehagen wird in den Magen hineingefressen (siehe auch Geist, Gemüt!), nach der ersten Einnahme habe ich mich leichter gefühlt, die Spannung war gelöst, ich fühlte mich wohler, nach einer Woche stellten sich die gewohnten Magenbeschwerden nicht ein, ich provozierte mit Kaffee und Wein, aber es macht mir nichts aus, ich bekomme nach ungefähr drei Wochen eine zunehmende Müdigkeit, ich wiederhole die Arznei (C30), seit der ersten Arzneieinnahme habe ich keine Magenbeschwerden mehr, Beobachtungszeit 11 Wochen (K27)

     

    Anus

    Starkes Brennen im Anus mit Verschlimmerung bei der Stuhlentleerung (20/ 14 bis 24)
    Eigenartiges Gefühl im Anus: Mischung aus Prolaps und Pflockgefühl, nur diskret, aber doch störend (K23/15–19)

     

    Extremitäten

    Ziehende bis stechende Schmerzen im Übergangsbereich von der rechten Gesäßhälfte in den Oberschenkel, schlimmer beim Gehen, Stiegensteigen fast unmöglich, Besserung durch Druck (K23/10–13)

    65

    Ziehende Schmerzen im Rücken, die in das rechte Bein ausstrahlen, schlimmer beim Gehen und in Bewegung (6/01–04)

     

    Haut

    Hautjucken im Brust- und Oberarmbereich am Abend, ohne Exanthem, Haut wird nach dem Kratzen sofort intensiv rot (1/03–23)
    Starkes Jucken und Brennen an der Handinnenseite, rote Stelle mit Bläschen trocknet ein, neues juckendes Bläschen am rechten Zeigefinger (6/03–07)
    Seit Jahren quält mich Kopfjucken und Schuppenbildung, wie über Nacht verschwinden die Beschwerden (2/08–40)

     

    Menses

    Einsetzen der Regelblutung mit drei Tagen Verspätung (3, 2)

    70

    Seit Einnahme der Arznei verzögertes Einsetzen der Regelblutung mit zweitägiger dunkler Vorblutung (K26, K22)
    Heilsymptom: jahrelang bestehender Stirnkopfschmerz, ausstrahlend zur Nasenwurzel, Druck in den Augenhöhlen; Licht schmerzt, tritt bei jeder Menses zu Beginn auf und dauert einen Tag an, verschwindet seit der Einnahme völlig (Nachbeobachtungszeit ein Jahr) (2)
    Heilsymptom: seit zwölf Jahren leide ich unter Aussetzen der Blutung am vierten Tag der Menses; während der Dauer von acht Stunden tritt an Stelle der Blutung ein kaum erträglicher Stirnkopfschmerz auf, Verschlimmerung durch starke Gerüche, Besserung durch Wärme und Gegendruck; Aussetzen der Regel beginnt am Morgen, gegen Abend wieder Einsetzen der Blutung und Besserung des Kopfschmerzes – seit der Arzneimittelprüfung keine Regelkopfschmerzen, Blutung setzt nicht mehr aus (Nachbeobachtungszeit ein Jahr) (11)

     

    Appetit

    Verlangen nach Äpfeln, normalerweise habe ich überhaupt kein Verlangen danach (1, 2, K27)
    Abneigung gegen Äpfel, ich kann nicht einmal mehr Äpfel sehen (K23)

     

    Durst

    75

    Ständiger Durst auf kaltes Wasser, mußte schon nach dem Frühstück zwei Tassen kaltes Wasser trinken (K28/07–15)
    Durst auf kalte Getränke (K28/07–15)

     

    Schwindel

    Wie benebelt, wie in einem Schiff, wie betrunken, wie ein Kater, muß erbrechen, kann nicht klar denken, Benommenheit, Wärmegefühl am ganzen Körper, dumpfer Kopf, stechender schneidender Stirnkopfschmerz, der zum rechten Auge zieht (22/02–05)
    Drehschwindel von rechts nach links, der wie ein Kurzschluß einschießt (11/01) Siehe auch Kopf!
    Schwanken nach rechts, es zieht mich nach rechts, schlimmer Bewegen des Kopfes, Drehen des Kopfes (1/28–60, wurde antidotiert)

     

    Wasserhaushalt

    80

    Gefühl der Verdickung der Finger, Ringe können kaum mehr heruntergebracht werden, Wasserhaushalt dürfte insgesamt in Unordnung geraten sein, Beine fühlen sich schwerer an als sonst, leichte Gewichtszunahme (1/10–22)
    Bamstigkeit der Lippen (K20/02, 03)
    Muß ständig Harn lassen, glaube ich rinne aus (11/10–22)
    Habe den ganzen Tag ständigen Harndrang, mit teilweise nur geringen Harnmengen, wie bei einem Harnwegsinfekt, jedoch kein Brennen (K25/02–05)
    Vermehrter imperativer Harndrang, gelegentlich mit unwillkürlichem Abgang (K26/01–15)

    85

    In den letzen Tagen häufig Harndrang, der sich gerade noch unterdrücken läßt (K23/11, 12)

     

    Schweiss

    Nachtschweiß klebrig am ganzen Körper, gegen Morgen (K20/01–14)
    Starke Hitzeentwicklung und extremer Schweißausbruch plötzlich tagsüber am ganzen Körper, seit Beginn der Einnahme (K27/01–14)
    Um 1 Uhr aufgewacht wegen Schweißausbruch am ganzen Körper (5/04–14)

     

    Schlaf

    Nicht erholsamer Schlaf, trotz frühen Schlafengehens, lähmende Müdigkeit (K21/03, 04, 12, 14, 21)

    90

    Tagesmüdigkeit, obwohl ich gut und tief geschlafen habe (20/04–08), (12/15, 16, 17)
    Um 1 Uhr aufgewacht wegen Schweißausbruchs am ganzen Körper (5/04–24)
    Angstgefühl vor dem Einschlafen mit Schüttelfrost (2/03–21)

     

    Wärme, Kälte

    Schüttelfrost rieselt zwischen den Schulterblättern hinunter, Totenübelkeit Benommenheit wie im Rausch, Stirnkopfschmerz(11/01–05) (siehe Kopfschmerz!)
    Leichtes Ameisenlaufen am Kopf, rechts stärker als links, Kribbeln vom Nacken zur Stirn, Frösteln über den Rücken hinunter, dauert eine halbe Stunde an (9/20, 22, 27)

     

    Träume

    … unter der Einnahme der Birnenknospe.
    Um 4 Uhr morgens erwachte ich aus einem sehr realen Traum: Während eines nächtlichen Gewitters lief ich barfuß über einen kalten aufgeweichten Lehmboden zwischen Birnbäumen zu meinem Elternhaus; es war mir sehr kalt, viele Blitze zuckten über mir zusammen, erhellten die stockdunkle Nacht, wobei sich gespenstische Schatten zeigten. Dieses naßkalt Gespenstische spürte ich noch im Erwachen; Angst vor den knorrigen Ästen der Birnbäume (K21/04)
    Die Träume reflektieren die geistig seelische Haltung, die durch die Arzneimittelprüfung ausgelöst wurde:
    Abgrenzung – Gleichgültigkeit – Apathie

    1. Ich bin entrüstet wegen ungerechter Entscheidung im Wettkampf. (K25/5)
    2. Ich sehe meinen Chef und eine Frau, die gemeinsam eine ältere Frau überfallen, sie wollen Blut von ihr; da sie keine Venen hat, schneiden sie sie mehrmals quer in die Arme und fangen das Blut auf; ich komme dazu, verteidige die Frau und verjage die beiden; ich sage zum Chef, daß ich eine Anzeige machen werde, obwohl er mich dann kündigen will. Meine Überlegung zum Traum: Thema: Abgrenzung und Verteidigung der Grenzen auch anderer. (K25/35)
    3. Ich stoße mit meinem Auto beim Umparken mehrmals gegen die Wände. (K23/02)
    4. Ich sehe, daß mein Auto jetzt auch an der hinteren Ecke beschädigt ist, und das nach der Reparatur. (K25/08)
    5. Ich habe mein Auto über längere Zeit weiter weg stehen lassen. Als ich wieder wegfahren will, bemerke ich, daß sich ein Sandler im Auto einquartiert hat. Bin nicht böse darüber, bitte ihn nur, jetzt auszusteigen, weil ich das Auto wieder brauche – ich habe denselben Traum in den letzten Nächten schon mindestens einmal geträumt. (K23/11)
    6. In der Wand über meinem Bett befindet sich ein Loch, wo Hornissen aus- und einfliegen; ich denke mir, daß mich Gelsen mehr stören würden. (K23/9)

    Inhaltsstoffe

    Die wichtigen Inhaltsstoffe der Birne weisen auf ihre heilende Wirkung hin:
    Fruktose regt den Stoffwechsel an.

    • Bauchschmerzen unterhalb des Nabels, Übelkeit, Blähungen, Stuhl weich (7/06–13)
    • Hautjucken im Brust- und Oberarmbereich (1/03, 06)
    • Massive Rötung und Schwellung und gerstenkornartige Entzündung am rechten Unterlidrand (K23/10–13)

    Gerbsäure gibt die Möglichkeit der Abgrenzung in der Natur. Beobachten wir nur die Gallwespe, die durch den Reiz ihres Giftes ihr Ei in die Pflanze injiziert und sie durch Bildung eines Gallapfels von der Umgebung abscheidet.

    Außerdem erfaßt man die Fähigkeit der Gerbstoffe, wenn man bedenkt, daß tierische Substanzen nach außen abgrenzen und so vor Verwesung bewahren und ihre Form halten, wie wir das in der Ledergerbung kennen.

    Abgrenzung fördert Ausscheidung im Stoffwechsel: Stuhl, Schweiß, Harn, Durchfälle, Nachtschweiß, Diurese:

    • krampfartige Bauchschmerzen, geschwollener Bauch, plötzlich einsetzender Durchfall bringt Besserung (5/04, 05, 11)
    • muß ständig Harn lassen, glaube ich rinne aus (11/02–05)

    Folgendes gegenpoliges Symptom weist eben auf die mangelnde Ausscheidung hin: Gefühl der Verdickung der Finger, Ringe können kaum mehr herunter gebracht werden, Wasserhaushalt dürfte insgesamt in Unordnung geraten sein (1/10–22)

    Abstand, Grenze, Toleranz bilden die starke äußere Form der geistigen Haltung und Stimmung des Arzneimittelselbstversuches. „Die Rose spricht von Dornenkrone und erlösendem Liebesopfer“:

    • Ich erlebe die Umwelt sehr intensiv und bin sehr sensibel, verhalte mich toleranter als sonst, komme mit der Umgebung gut zurecht und habe viel Energie (K23/02–14)
    • Fühle mich gelöst, sonnenklar sehe ich die Entwirrung von Konflikten, Distanziertheit, Ruhe wo ich sonst ausraste (K21/03–14)
    • Ich nehme die Umgebung realistisch und distanziere mich vom Überschwang; ich kann mich von der Weite beobachten; mir kommt in den Sinn, daß ich die Mitmenschen mit meinen Wünschen überfallen habe, jetzt kann ich mich plötzlich zurücknehmen; ich bin sehr sensibel auf Eigenheiten meiner Mitbewohner, kritisiere scharf und finde Lösungsmöglichkeiten für Konflikte, die unlösbar schienen (K24/01–14)

    Cyansäure – Als Gegenpol dieser geistig seelischen Stimmung finden wir auffallende Dämpfung, Verwirrung, Weinerlichkeit und Traurigkeit:

    • Auffallende Unkonzentriertheit, verwechsle einen Befund bei einem Patienten, falsche Orientierung bei der Visite, obwohl Gegend gut bekannt ist (20/01–08)
    • Meine Stimmung ist traurig und weinerlich schon am Morgen (K21/02)
    • Ein von einer Probandin gestillter Säugling wirkt apathisch einen Tag nach einer einzigen C30 (K21/02)

    Auffällige Symptome

    Geist Gemüt

    Toleranz – Gleichgültigkeit – Apathie

     

    Allgemeinsymptome

    plötzlicher Beginn, plötzliche Besserung; schlimmer am Nachmittag, rechte Seite, Durst auf kaltes Wasser, Verlangen oder Abneigung von Äpfeln, Harnausscheidung vermehrt, verminderte Harnausscheidung, Drehschwindel wie ein Kurzschluß

     

    Lokalsymptome

    Stirnkopfschmerz mit Übelkeit, der schlimmer ist beim Autofahren, Mund wie verbrannt, Durchfall bessert, Kopfschmerz während der Menses

     

    Antidot

    Calcium carbonicum

    Eine Prüferin litt an extremen Schwindelbeschwerden, die zwei Monate nach Beginn der Prüfung von der Verreibung Wurzel, Frucht und Blatt noch immer in unverminderter Heftigkeit anhielten. „Ich schwanke nach rechts, es zieht mich nach rechts! Den Kopf kann ich kaum bewegen, am Schlimmsten ist der Schwindel beim Drehen des Kopfes“. (siehe Schwindel)


    Die Repertorisation

    • Schwanken nach rechts
    • Verschlimmerung: Bewegen des Kopfes
    • Drehen des Kopfes

    … ergab folgende Arzneien: Aconitum, Calcium carbonicum, Causticum, Lac. deflor., Rhus toxicodendron.

    Da der Birnbaum auf kalkhaltigen Meeresböden wächst, verordnete ich Calcium carbonicum C200, die Schwindelbeschwerden verschwanden nach zwei Tagen vollständig.

     

    Literatur

    • Doris Laudert: Mythos Baum. BLV Verlagsgesellschaft mbH, München Wien Zürich, 1998
    • Wilhelm Pelikan: Heilpflanzenkunde. Philosoph.–Anthroposophischer Verlag Dornach, 4. Auflage
    • Cerny/Pachne: Der Most – Taufpate einer Region. NÖ Pressehaus, St. Pölten, 1. Auflage
    • Helmut Posch: Was ist Hildegardmedizin? Band 1, St. Hildegard, Posch Verlag, St. Georgen, 1. Auflage
    • Hermann Josef Weidinger: Mensch und Baum. Verlag Freunde der Heilkräuter, Karlstein an der Thaya, 1. Auflage
    • P. Benno Reichenau: Die Birniade. Verlag Landlpresse, Gaspoltshofen